<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108</id><updated>2012-02-12T23:26:15.594+01:00</updated><category term='Norden'/><category term='Nil'/><category term='Ausblick'/><category term='Kairo.'/><category term='Zamalek'/><category term='Süden'/><category term='Botschaft'/><category term='Nutella'/><category term='Filinchen'/><category term='Abordnung'/><title type='text'>Botschaftsangehoerigenangehoeriger</title><subtitle type='html'>Von einem, der im staatlichen Auftrag in die Welt verschleppt wurde. Und Spaß daran hat.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>111</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-8438793771958220127</id><published>2012-02-10T23:31:00.000+01:00</published><updated>2012-02-10T23:47:58.889+01:00</updated><title type='text'>Bürokratie und Gelassenheit...</title><content type='html'>...sind nicht unbedingt meine Stärken.&lt;br /&gt;Ich gebe auch zu, dass ich faul gewesen bin. Also nicht richtig faul, sondern nur etwas schreibfaul. Deshalb hat hier auch fast ein Monat Funkstille geherrscht.&lt;br /&gt;Aber in der Zeit ist ein Haufen passiert, mein Japanisch-Unterricht hat begonnen. Einmal die Woche bringen mich einzelne Partikel an den Rand der Verzweiflung. &lt;br /&gt;Partikel sind nämlich kleine Worte, die in der japanischen Sprache ein ganzes Universum von Bedeutungen und Funktionen haben. Partikel sind so flexibel einsetztbar wie das deutsche Universalfragewort "Häh?" oder "Weissu?".&lt;br /&gt;Ich denke in jeder Unterrichtsstunde mindestens einmal an Pierre Littbarski, schließlich hat er auch soviel Japanisch gelernt, dass es für Joghurt-Werbung gereicht hat. Trotzdem komme ich nach jedem Montag in der VHS der Erkenntnis näher, dass es nur eine Möglichkeit gibt, gutes Japanisch zu lernen: Man wird als Kind japanischer Eltern geboren und geht dort vele Jahre zur Schule... Und selbst dann ist es nicht einfach. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Aber es ist für einen gute Zweck... Jetzt ist es amtlich und besiegelt, wir bekommen einen Tokyo-Nachschlag, und zwar einen, der sich lohnt.&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;Nach Wochen voller Rumgeeiere hat es das Amt Westerwelle endlich geschafft, einen Bogen in die Maschine zu spannen und einen Erlass in die Zellulose zu meißeln.&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span class="messageBody" data-ft="{&amp;quot;type&amp;quot;:3}"&gt;Jetzt ist das richtig amtlich amtlich, was schon länger klar war: Ende April ziehen wir nach Tokyo. Und zwar bis 2016.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span class="messageBody" data-ft="{&amp;quot;type&amp;quot;:3}"&gt;Vorher müssen wir noch eine Wohnung in Tokyo suchen fliegen. Bei der sogenannten "WBR", Diplo-Sprech für Wohnungsbesichtigungsreise muss gespart werden, wir müssen den billigsten Flug nehmen, der angeboten wird... Also müssen wir mit der S-Bahn nach Schönefeld, dann mit der Aeroflot nach Moskau. In Moskau haben wir nur knapp 6 Stunden Aufenthalt, dann geht es weiter. Zu meiner großen Überraschung geht es sogar mit dem Flieger weiter. Und nicht mit der Transsibirischen Eisenbahn. Aber dafür wieder mit Aeroflot.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span class="messageBody" data-ft="{&amp;quot;type&amp;quot;:3}"&gt;Und alles für eine Woche voller Maklertermine und der Suche nach einer Bleibe für uns und unsere Möbel.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span class="messageBody" data-ft="{&amp;quot;type&amp;quot;:3}"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span class="messageBody" data-ft="{&amp;quot;type&amp;quot;:3}"&gt;Aber vorher muss noch so einiges organisiert werden... &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span class="messageBody" data-ft="{&amp;quot;type&amp;quot;:3}"&gt;Jemand muss so ein blaues Nylon-Tier fangen und gerben. Damit das Amt wieder blaues Kunstleder hat, um mir daraus einen Diplo-Pass zu drechseln. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span class="messageBody" data-ft="{&amp;quot;type&amp;quot;:3}"&gt;Es ist nämlich ein böses Gerücht, dass Diplomatenpässe aus Schlumpf-Leder gemacht werden... Das würde das Amt nämlich nie tun.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span class="messageBody" data-ft="{&amp;quot;type&amp;quot;:3}"&gt;Auch wenn die Lache von Herrn Westerwelle mich doch etwas an den bösen Zauberer Gargamel erinnert. Aber Herr Westerwelle hat ja nicht mehr viel zu Lachen... Dafür hat er eine neue Brille bekommen. Ich frage mich nur, warum es unbedingt das abgelegte Gestell von Nana Mouskouri sein musste.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span class="messageBody" data-ft="{&amp;quot;type&amp;quot;:3}"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span class="messageBody" data-ft="{&amp;quot;type&amp;quot;:3}"&gt;Aber vielleicht will er sich ja in Griechenland einschleimen. Ich halte Euch auf dem Laufenden... &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-8438793771958220127?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/8438793771958220127/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2012/02/burokratie-und-gelassenheit.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8438793771958220127'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8438793771958220127'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2012/02/burokratie-und-gelassenheit.html' title='Bürokratie und Gelassenheit...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-2075910182570918898</id><published>2012-01-12T14:42:00.001+01:00</published><updated>2012-01-12T15:10:04.602+01:00</updated><title type='text'>Es ist ja nur so eine Idee... Aber ich nenne sie "Präsident Ichi".</title><content type='html'>Ich gebe es zu, ich habe mangels Sprachkenntnis noch nicht viel Ahnung von der japanischen Filmszene. Aber ich habe vorhin eine wundervolle Idee für eine großartige Komödie gehabt. Vielleicht etwas fern der Realität, aber sehr unterhaltsam. Wir wissen ja: In Japan kann alles passieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wird dann so aussehen:&lt;br /&gt;Die Handlung beginnt in der 47.-größten Stadt Japans, also in Toyonaka. Dort führt unsere Hauptperson, nennen wir ihn mal Takeo Ichi,&amp;nbsp; ein Leben als Rechtsanwalt in einer Feld-Wald-und-Wiesen-Kanzlei, ein wenig Nachbarschafts-Streit, ein paar Verkehrsdelikte, nichts wildes. Da bleibt neben der Arbeit noch genug Zeit, um sich für eine große Volkspartei ein wenig politisch zu betätigen. Das Fähnchen-in-der-Fußgängerzone-Verteilen und Plakate-Kleben sorgt schnell für den gewünschten Erfolg, Herr Ichi wird schnell "Stadtrat Ichi".&amp;nbsp; Da bleiben natürlich ein paar Homestories von der glücklichen Familie nicht ohne Folgen, ohne große politische Leistungen beginnt der unglaubliche Aufstieg, Herr Ichi wird Abgeordneter des Landtags von der Präfektur Osaka, in der Toyonaka liegt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der großen politischen Welt der Präfektur-Politik macht sich "Abgeordneter Ichi" schnell einen Namen, er wird mangels Alternativen und durch die politische Tapsigkeit eines politischen Konkurrenten mit der Figur eines Sumoringers schnell Gouverneur der Präfektur.&lt;br /&gt;Verglichen mit seinem Heimatort Toyonaka ist er jetzt am Ziel angelangt, er dreht jetzt am großen politischen Rad. Und erliegt den Reizen der Teilzeit-Pressesprecherin einer Drogeriemarkt-Kette. Mit ihr führt "Gouverneur Ichi" ein heimliches Doppelleben in der Präfekturhauptstadt. - Dumm ist dabei nur, dass die Präfektur-Hauptstadt zu klein ist, um das Doppelleben zu verstecken. Es kommt wie es kommen muss. Die gehörnte Ehefrau macht das, was sie schon am Anfang hätte tun sollen: Sie nimmt sich einen guten Anwalt... Herr Ichi bleibt zwar weiter "Gouverneur Ichi", hat aber sonst nichts mehr. Dafür hat seine 17-jährige Tochter jetzt mehrere Pferde und seine Ex-Frau ein neues Cabrio. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da Herr Ichi nichts mehr hat, zieht er in die kleine Kammer unter der Treppe in der Mansarden-Wohnung von der Pressesprecherin. Dort ist es ihm aber zu kalt, also wärmt er sich in ihrem Bett auf. Durch das gleichzeitige Trinken aus eine Flasche "Suntory Green Espresso" wird die Pressesprecherin schwanger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da besinnt sich "Gouverneur Ichi" auf die Worte eines verstorbenen Gouverneur-Kollegen aus der südlichsten Präfektur der Republik, der sich in Interviews immer über die Oberlippe geleckt hat und viele Sätze mit dem Ausruf "Freunde" begonnen hat. An mehr erinnert sich Herr Ichi nicht... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das reicht er aber, seine Freunde helfen ihm, sie beraten ihn immer ehrlich und kostennneutral... Vor allem, wenn es um die Wahl eines Urlaubsortes geht, kann sich "Gouverneur Ichi" auf die Expertise seiner Freunde verlassen. Dafür verschafft er seinen Freunden etwas, dass man eigentlich nicht mit Geld kaufen kann, nämlich gesellschaftliche Anerkennung.&lt;br /&gt;Neben "Gouverneur Ichi" wird sogar ein verkrachter Medizinstudent, der sich zum neureichen Chef einer Drückerkolonne für Geldanlagen hochgearbeitet hat, plötzlich zu einem angesehenden Unternehmer. Als sich dieser Unternehmer auch noch die Oberlippenbehaarung entfernt, darf er sich in der Öffentlichkeit mit einer beliebten, wenn auch nur mäßig begabten Schauspielerin zeigen (Anmerkung: Die Schauspielerin kann NICHT von Katja Riemann gespielt werden, besser Simone Thomalla.)&lt;br /&gt;Dieses von der Presse inzwischen als "Power-Couple" bezeichnete Paar beflügelt im Gegenzug den Aufstieg von Herrn Ichi und der ehemaligen Teilzeit-Pressesprecherin. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als das nominelle Staatsoberhaupt wegen einer Kleinigkeit beleidigt zurücktritt, kommt es zum nächsten,&amp;nbsp; großen "die Treppe-Aufwärts-Stolperer" von Herrn Ichi. Weil er aus dem richtigen Teil des Landes kommt, die richtige Religion hat und ein Mann ist, darf er als Gegenpol zur Regierungschefin das höchste Amt im Staate warmhalten. Auch der gesellschaftlich eigentlich verpönte Körperschmuck der ehemaligen Teilzeit-Pressesprecherin wird akzeptiert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Präsident Ichi" genießt das Leben im Rampenlicht, er macht Staatsbesuche, die ihn bis nach Deutschland führen. Dort darf er sogar seiner neuen Lieblingsbeschäftigung nachgehen, er darf Dinge einweihen. Zum Beispiel Fabriken, Autobahnen oder Messen. Hauptsache, er muss dort keinen Eintritt bezahlen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als er auf einem Staatsbesuch im fernen Dubai weilt, berichtet eine große Boulevard-Zeitung, dass er sich das Geld für seine mäßig hübsch verklinkerte Einfamilienbutze von der Ehefrau eines Freundes geliehen hat. &lt;br /&gt;Über diese Berichterstattung ist Herr Ichi so aufgebracht, dass er alle Freunde anruft, die er kennt... &lt;br /&gt;Und ihnen auf der Mailbox mit allen Schlagwörtern droht, die er im Latein-Unterricht gelernt hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich steht "Präsident Ichi" im Sturm der Kritik. Alles, was er macht, geht daneben. Der Höhepunkt ist ein Fernsehauftritt, in der er sich von einem alternden Journalisten und der Betreiberin einer überteuerten Frühstückspension (Übernachtung 150€) peinliche Fragen stellen lassen muss. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gebe es zu, der Story fehlt noch das knackige Ende... Mir schwebt da vielleicht was mit einem Konklave, dem Petersdom und weißem Rauch vor...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-S2AAyzp3-Tg/Tw7ln-KHd7I/AAAAAAAAAPs/cTsMjw4Z1ic/s1600/film.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-S2AAyzp3-Tg/Tw7ln-KHd7I/AAAAAAAAAPs/cTsMjw4Z1ic/s320/film.jpg" width="237" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ideen zur Besetzung:&lt;br /&gt;Herr Ichi:&amp;nbsp; Til Schweiger oder Lothar Matthäus&lt;br /&gt;Die Pressesprecherin:&amp;nbsp;&amp;nbsp; Daniela Katzenberger&lt;br /&gt;Sein Amtsvorgänger als Gouverneur:&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ein Wildecker Herzbube&lt;br /&gt;Chef der Drückerkolonne:&amp;nbsp;&amp;nbsp; Martin Semmelrogge &lt;br /&gt;Chefredakteur der großen Boulevard-Zeitung:&amp;nbsp;&amp;nbsp; Karl-Theodor zu Guttenberg (braucht dann etwas Gel in den Haaren)&lt;br /&gt;Betreiberin der Frühstückspension:&amp;nbsp; Andrea Kiewel&lt;br /&gt;alternder Journalist:&amp;nbsp; Ulrich Wickert&lt;br /&gt;Ex-Ehefrau von Herrn Ichi:&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Margot Käßmann&lt;br /&gt;Tochter von Herrn Ichi:&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Angelina Jolie&lt;br /&gt;Pferd von der Tochter von Herrn Ichi:&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Doris Schröder-Köpf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich in Japan bin, werde ich Euch über den Fortgang der Dreharbeiten auf dem Laufenden halten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-2075910182570918898?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/2075910182570918898/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2012/01/es-ist-ja-nur-so-eine-idee-aber-ich.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2075910182570918898'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2075910182570918898'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2012/01/es-ist-ja-nur-so-eine-idee-aber-ich.html' title='Es ist ja nur so eine Idee... Aber ich nenne sie &quot;Präsident Ichi&quot;.'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-S2AAyzp3-Tg/Tw7ln-KHd7I/AAAAAAAAAPs/cTsMjw4Z1ic/s72-c/film.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-6322485343304999245</id><published>2012-01-09T14:54:00.000+01:00</published><updated>2012-01-09T14:54:58.408+01:00</updated><title type='text'>Zu den Dinge, die einem in Japan nicht fehlen...</title><content type='html'>...gehört mit Sicherheit das deutsche Fernsehprogramm. Jedenfalls das vom letzten Wochenende. Die "Krone der Volksmusik", der Staffelstart von "Deutschland sucht den Superstar" plus Winterpause in der Bundesliga haben mich am Samstag früh in Bett getrieben. Mit dem Ergebnis, dass ich Sonntag wegen akutem Augeschlafensein zu früh aufgestanden bin und dann letzte Nacht bei der Arbeit müde war. Vielen Dank Herr Bohlen!&lt;br /&gt;Aber nächste Woche wird alles besser, dann geht das Dschungelcamp wieder los. Und das ist der Höhepunkt der deutschen Fernsehunterhaltung... Jedenfalls bis zum Finalsieg der Deutschen Nationalmannschaft bei der Euro 2012.&lt;br /&gt;Aber dann sind wir ja schon in Japan, dem Land von "Takeshi's Castle" und Fernsehshows, in denen die Brüste von Nadja Abd el Farrag gewogen werden. Das ist wie Dschungelcamp, nur in sauberen Studios. &lt;br /&gt;Es gibt bestimmt viele Gründe, nach Japan zu fahren, aber hochwertige Fernsehunterhaltung gehört bestimmt nicht dazu. &lt;br /&gt;Ich kann mich nur damit herausreden, dass ich es nicht verstehen kann. Ganz egal, wie sehr ich mich beim Japanisch-Kurs ab heute anstrenge. Oder wieviel Petra mir dort vorsagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da war noch was:&lt;br /&gt;Ein frohes, gesundes, erfolgreiches und spannendes 2012 an alle Leser, Bilderangucker und die, die die Texte vorgelesen bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Umzugsorganisation macht Fortschritte. Nächste Woche kommt uns der einzige Mensch besuchen, der nicht der Meinung ist, dass wir zu viel Geraffel haben: Der Onkel, der den Kostenvoranschlag für unseren Umzug macht... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, für heute ist Feierabend. Aber es geht schon bald wieder weiter... Wenn ich über meine erste Japanisch-Lektion berichte, die ist nachher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte Euch auf dem Laufenden...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-6322485343304999245?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/6322485343304999245/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2012/01/zu-den-dinge-die-einem-in-japan-nicht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6322485343304999245'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6322485343304999245'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2012/01/zu-den-dinge-die-einem-in-japan-nicht.html' title='Zu den Dinge, die einem in Japan nicht fehlen...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-1508407508245449247</id><published>2011-12-30T17:05:00.000+01:00</published><updated>2011-12-30T17:05:54.880+01:00</updated><title type='text'>In den Druck geraten, Teil 2!</title><content type='html'>Ich weiß wirklich nicht, was ich dem Internet getan habe. Aber es mag mich nicht. Es mag jedenfalls nicht den Text "In den Druck geraten" bei Facebook posten.&lt;br /&gt;Ich probier es jetzt mal so: Dieser Text endet mit dem Link, der Euch zu dem eigentlichen Artikel führt. Also nach dem Prinzip: Von hinten durch die Speisekammer direkt ins Auge. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/goog_1597277810"&gt;Also bitte hier klicken:&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/12/in-den-druck-geraten.html"&gt;http://www.botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/12/in-den-druck-geraten.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das hier kriege ich hoffentlich bei Facebook gepostet. Und wenn nicht, dann weine ich bis zum nächsten Jahr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-1508407508245449247?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/1508407508245449247/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/12/in-den-druck-geraten-teil-2.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/1508407508245449247'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/1508407508245449247'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/12/in-den-druck-geraten-teil-2.html' title='In den Druck geraten, Teil 2!'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-2223175129017507820</id><published>2011-12-29T22:28:00.002+01:00</published><updated>2011-12-30T16:47:25.054+01:00</updated><title type='text'>In den Druck geraten</title><content type='html'>Dieser Blog ist in den Druck geraten... Und das auch noch doppelt. Zum einen ist als Weihnachtsgeschenk für den Teil unserer Elterngeneration, der sein Leben offline verbringt, ein Fotobuch entstanden. Dort sind Bilder und die Einträge, die in Tokyo entstanden sind, zu Fotopapier gebracht worden. Nun möchte ich bei einer Auflage von&amp;nbsp; gerade mal drei Exemplaren nicht damit prahlen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Angeberei würde ich gerne auf die aktuelle Ausgabe von dem stets lesenswerten Fußballkulturmagazin "11 Freunde" verweisen, eine Kurzfassung des Beitrags "Hertha BSC reloaded" ist dort in der Rubrik "Auswärtsspiel" veröffentlicht worden. Wirklich nur eine Kurzfassung... Aber immerhin. Und mit Bildern. Aber ohne Honorar. Trotzdem ist das Heft für 4,50 Euro an praktisch jedem Kiosk des Vertrauens erhältlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist sonst noch passiert? Weihnachten ist überstanden, Japan hat auch noch des Kaisers Geburtstag am 23. Dezember hinter sich gebracht. &lt;br /&gt;Ich habe nicht weiter in meinem Japanisch-Lehrbuch blättern können, aber das ist vielleicht auch gut so. Sonst hätte ich noch mehr Angst vor dem Unterrichtsbeginn, als ich jetzt schon habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die aktuellen politischen Ereignisse haben gezeigt, dass unser Bundespräsident über die Immobilienpreise in Tokyo noch schockierter als der Rest seiner Delegation gewesen sein muss. Denn wer sein Einfamilienhaus in Hannover abwechselnd mit dem Geld anderer Leute oder für maximal 2,1 Prozent finanziert, und danach mit einem Zeitvertrag samt Dienstvilla in Zehlendorf ausgestattet wird, der muss doch über die 8.700 Euro Kaltmiete für eine 4-Zimmer-Wohnung pro Monat noch verwunderter sein, als ein Normalsterblicher es jemals sein kann. &lt;br /&gt;Auch wenn unser Präsident es nicht glaubt: Es gibt wirklich Leute, die müssen so viel für eine Wohnung bezahlen... Und dann noch von ihrem eigenen Geld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-B8KfvjRBJi8/TvzaJ0UTC0I/AAAAAAAAAPk/6Yo3pQb8XF8/s1600/wohnung.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-B8KfvjRBJi8/TvzaJ0UTC0I/AAAAAAAAAPk/6Yo3pQb8XF8/s320/wohnung.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber dafür müssen diese Leute dann nicht in so etwas wohnen: 10 Quadratmeter, incl. Bad, voll möbliert, ca. 600 Euro im Monat. Und wie man an der Hochbahn vor der Tür sieht: Sehr verkehrsgünstig gelegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genug der artikulierten Unzufriedenheit über unseren präsidialen Republik-Vorsteher in grauer Weste, kommen wir zu angenehmeren Dingen: Dem neuen Jahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich wünsche ich allen Lesern einen guten Rutsch ins Jahr 2012. Mit allem was dazugehört: Gesundheit, Erfolg, Glück und dem DFB-Pokal für Hertha BSC. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im nächsten Jahr geht es weiter, versprochen. Dann halte ich Euch das ganze Jahr auf dem Laufenden... Oder solange wie mich der Maya-Kalender lässt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-2223175129017507820?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/2223175129017507820/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/12/in-den-druck-geraten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2223175129017507820'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2223175129017507820'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/12/in-den-druck-geraten.html' title='In den Druck geraten'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-B8KfvjRBJi8/TvzaJ0UTC0I/AAAAAAAAAPk/6Yo3pQb8XF8/s72-c/wohnung.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-8370251508930600103</id><published>2011-12-22T19:45:00.000+01:00</published><updated>2011-12-22T19:45:43.495+01:00</updated><title type='text'>Wie langsam kann man sausen?</title><content type='html'>Die Frage stellt sich mir immer dann, wenn ich auf mein Japanisch-Lehrbuch schaue. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-U_4MTbm5uBc/TvNr5S32bdI/AAAAAAAAAPY/bF5st2Z3D7U/s1600/sauseschritt.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-U_4MTbm5uBc/TvNr5S32bdI/AAAAAAAAAPY/bF5st2Z3D7U/s320/sauseschritt.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Das Cover macht mehr Versprechungen, als selbst das Himmelreich der Zeugen Jehovas halten kann.&lt;br /&gt;Nämlich, dass man die japanische Sprache im Sauseschritt erlernen kann.Ich glaube ja eher an einen Übersetzungsfehler: "Japanisch im Schnecken-Gallopp" würde sich wohl nicht verkaufen.&lt;br /&gt;Nun haben uns unsere Nachbarn aus der Schweiz gezeigt, dass jede Form von Geschwindigkeit immer sehr relativ ist. Wir werden uns also ab 9. Januar 2012 in der Volkshochschule Mitte davon überzeugen, ob Japanisch wirklich eine Sprache ist, die man erlernen kann. &lt;br /&gt;Die ersten Seiten stiften eher Verwirrung: Drei Alphabete, Schriftzeichen, die man nicht unterscheiden kann, Partikel, radikale Kanjis, Strichfolgen... Alles im Zeichen des Fujijama.&lt;br /&gt;Es gibt aber trotzdem eine Sache, die mich optimistisch macht, dass ich japanisch lernen kann: Pierre Littbarski hat es auch geschafft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Egal, ich halte Euch auch darüber auf dem Laufenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten muss ich an den großen Feiertag am 23. Dezember erinnern: Morgen haben zwei Größen Japans Geburtstag, nämlich Kaiser Akihito und der Tokyo Tower. Der Kaiser wird 78 und der Tokyo Tower wird 53 Jahre alt. Ich weise übrigens immer gerne auf den Tokyo Tower hin... Nur um den Franzosen klarzumachen, dass ihr doofer Eifelturm gegen diese hellrote Schönheit so etwas von am Abkacken ist... Und zwar schon seit 1958.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, da war ja noch was: Ich wünsche allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest mit Familie und Freunden, besinnliche Feiertage, wohlverdiente Geschenke, glückliche Beschenkte, leckere Gänse, leckerste Plätzchen. Allen Gottesdienstbesuchern wünsche ich eine warme Kirchenbank und viel Erfolg beim Griff in den Klingelbeutel.&lt;br /&gt;Das wird aber nicht der letzte Beitrag in diesem Jahr sein, deshalb gibt es noch keine Wünsche zum neuen Jahr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-8370251508930600103?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/8370251508930600103/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/12/wie-langsam-kann-man-sausen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8370251508930600103'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8370251508930600103'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/12/wie-langsam-kann-man-sausen.html' title='Wie langsam kann man sausen?'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-U_4MTbm5uBc/TvNr5S32bdI/AAAAAAAAAPY/bF5st2Z3D7U/s72-c/sauseschritt.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-882262390072747133</id><published>2011-12-12T18:36:00.000+01:00</published><updated>2011-12-12T18:36:18.176+01:00</updated><title type='text'>Diplo-Bingo: And the Winner is...</title><content type='html'>Tokyo, Japan, das Land von Sushi, grünem Kitkat und Konsumautomaten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Teilnehmern am Diplo-Bingo sei herzlich für ihrer Teilnahme gedankt, die Gewinner werden benachrichtigt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich sollte es einen anderen zeitlichen Ablauf geben, aber wir haben die Rechnung ohne das Amt gemacht. Wir haben es jetzt schriftlich: Wir werden 2012 nach Fernost versetzt, Ende April wird Petra in Tokyo ihren Dienst antreten.&lt;br /&gt;Ich habe die nicht so ganz grundlose Befürchtung, dass bis dahin noch ein Haufen Arbeit auf mich zukommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber keine Sorge: Ich halte Euch auch darüber auf dem Laufenden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-882262390072747133?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/882262390072747133/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/12/diplo-bingo-and-winner-is.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/882262390072747133'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/882262390072747133'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/12/diplo-bingo-and-winner-is.html' title='Diplo-Bingo: And the Winner is...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-1533396179800913210</id><published>2011-12-11T00:45:00.000+01:00</published><updated>2011-12-11T00:45:32.098+01:00</updated><title type='text'>Süßkram, zum Zweiten...</title><content type='html'>Um gleich mal die Frage zu beantworten, die mir zum letzten Beitrag häufiger gestellt wurde: Nein, das grüne Kitkat leuchtet nicht im Dunklen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber gut, das war auch nicht zu erwarten. Obwohl ich es schon für einen netten Gag gehalten hätte... Dann häte ich mir zuerst drei Päckchen davon gekauft, gegessen und nachgeschaut ob mein Bauch leuchtet. - Danach wäre ich die nächsten Tage im Dunklen aufs Töpfchen gegangem.&lt;br /&gt;Und bei "Jugend forscht" hätte ich mit den Ergebnissen bestimmt abgeräumt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber die Zunda-Kitkats stellen nicht die höchste Evolutionsstufe der Süßigkeiten dar, das lässt sich noch toppen. Und zwar durch etwas, das uns im Stadtteil Nihombashi begegnet ist. Nihombashi ist auf eine Weise das, was es auf die andere Weise nicht gibt. - Nämlich das Zentrum von Tokyo, dort ist der Punkt, von dem alle Entfernungen in die anderen Präfekturen und Städte Japans gemessen werden. Ansonsten gibt es nicht "das Zentrum", oder "Tokyo Downtown". Es gibt eher viele kleine Zentren, die alle einen leicht veränderten Stil haben.&lt;br /&gt;Nihombashi gehört eher zum "alten Tokyo", also ein Stadtteil, der weniger Nachtleben , dafür mehr Geschichte bietet. Dafür ein ganz besonderes Stück Esskultur, nämlich Senbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Senbei sind im weitesten Sinne Kekse aus Reismehl, manche sind süß, andere sind herzhaft und werden in Algenblätter eingewickelt und mit Sojasauce gegessen. Das sind quasi die Maki-Sushi unter den Keksen. Mir soll es aber eher um die süßen Senbeis gehen, die Traditions-Variante also, man kennt diese bereits seit dem 8. Jahrhundert. Was dann auch erklären dürfte, warum die Dinger so hart sind.&lt;br /&gt;Was diese Dinger so populär gemacht hat, ist nicht so sehr der Geschmack. Sie schmecken fast wie ein beliebtes Produkt von Ikea... Nein, nicht die Teelichter, sondern die Mandelplätzchen aus der Kilopackung.&lt;br /&gt;Senbei können mit diversen Motiven bedruckt werden. Zum Beispiel mit Touristen-Attraktion, quasi als Mitbringsel. Oder mit Gesichtern, das sieht dann so aus:&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-LZ8CfLS73RY/TuPoL6JpwUI/AAAAAAAAAPA/-c5kwD46V0w/s1600/politiker-Kekse.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-LZ8CfLS73RY/TuPoL6JpwUI/AAAAAAAAAPA/-c5kwD46V0w/s320/politiker-Kekse.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sind aber nicht irgendwelche Gesichter, das sind die Gesichter von den letzten sechs japanischen Ministerpräsidenten im Ruhestand.&lt;br /&gt;In Deutschland würde das bedeuteten, dass man die Gesichter von Gerdchen Schröder, Helmut Kohl, Helmut Schmidt, Willy Brandt, Kiesinger und Ludwig Erhardt auf Kekse malen müsste. &lt;br /&gt;Womit dann auch klar wäre, dass dieses Produkt bei uns keine guten Marktchancen hätte. Die Helmut-Kohl-Kekse wären zu breit, um sie in den Mund zu bekommen, die mit Ludwig Erhardt würden nach kaltem Zigarrenrauch schmecken. Nur von den Helmut-Schmidt-Keksen könnte man bestimmt ein Paar Pakete an Spiegel-Abonnenten loswerden. Am Besten mit dem Gesundheitshinweis: Vorsicht, nicht zur Raucher-Entwöhnung geeignet.&lt;br /&gt;Um Irrtümern vorzubeugen: Das ist keine Satire, keine Karikaturen. Man kann diese Kekse einfach als Gastgeschenk mitbringen, wenn man irgendwo eingeladen ist. Kekse, eigentlich Lebensmittel generell haben für japanische Gastgeber nämlich zwei Vorteile: Sie nehmen nicht dauerhaft Platz weg, weil man sie einfach aufisst. So nehmen sie keinen Platz in ohnehin schon viel zu engen Wohnungen weg... Und wenn einem die Gäste die Haare vom Kopf gefresen haben, dann kann man für den Rest des Monats an trockenen, leckeren Keksen knabbern. Und darüber sinnieren, wie viele Steuern man wohl an die Herren auf den Keksen gezahlt&amp;nbsp; hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Japaner denken halt praktisch... In vielen Bereichen.&lt;br /&gt;Da fallen mir noch mehr Beispiele ein, ich halte Euch auf dem Laufenden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-1533396179800913210?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/1533396179800913210/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/12/sukram-zum-zweiten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/1533396179800913210'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/1533396179800913210'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/12/sukram-zum-zweiten.html' title='Süßkram, zum Zweiten...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-LZ8CfLS73RY/TuPoL6JpwUI/AAAAAAAAAPA/-c5kwD46V0w/s72-c/politiker-Kekse.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-1674192816108279205</id><published>2011-12-04T04:33:00.000+01:00</published><updated>2011-12-04T04:33:26.600+01:00</updated><title type='text'>Zuckerspende mal anders...</title><content type='html'>Liebe Leser,&lt;br /&gt;damit ich nicht wieder in den Verdacht der Faulheit komme, will ich mal die Produktivität der Nachtstunden nutzen. Den Lesern aus Tokyo sei um diese Uhrzeit ein fröhlicher "Guten Tag!" gewünscht. Die Mehrheit der Deutschen wird noch schlafen... Schließlich hat sich die Nation geschlossen davon überzeugt, dass Thomas Gottschalk so konsequent war, sich auch für seine letzte Show wieder in einem Fachgeschäft für gebrauchte Zuhälter-Mode einzukleiden. Aber ich will nicht abschweifen.&lt;br /&gt;Um etwas von dem zu bekommen, was ich hier mal zeigen will, muss man sich in Japan meistens nicht weit bewegen, statistisch maximal 700 Meter. Es geht um Süßigkeiten, im Großraum Tokyo und allen anderen dicht besiedelten Gebieten muss man nämlich maximal bereits erwähnte 700 Meter bis zum nächsten "Bequemlichkeitsladen" laufen. Der "Bequemlichkeitsladen" ist hier schon häufiger erwähnt worden, die Japaner nennen ihn "Konbini", eine japanisierte Form von "Convenient Store". Man könnte es auch "Alles-Laden" nennen, dort gibt es an 364 Tagen im Jahr, 24 Stunden am Tag, alles was man fürs schnelle Shopping braucht: Getränke, Sandwiches, Fertigerichte und Süßkram. Und auch ab Ende Oktober warme Handschuhe, Mützen und Schals. &lt;br /&gt;Außer im nächsten Jahr: Da gibt es Süßkram an 365 Tagen im Jahr, es ist nämlich ein &lt;span style="font-size: x-small;"&gt;閏年. &lt;/span&gt;Jede Menge Süßkram sogar. Auch das:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-HArcJdK5s10/TtrHTggGrqI/AAAAAAAAAOw/rfvZ-rnxo1w/s1600/greenkitkat.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-HArcJdK5s10/TtrHTggGrqI/AAAAAAAAAOw/rfvZ-rnxo1w/s320/greenkitkat.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist genau das, wonach es aussieht: Grünes Kitkat! Also nicht nur die Verpackung, sondern auch der Inhalt ist grün. Die Geschmacksrichtung ist nicht "Alien", sondern heißt so, wie es auf der Verpackung steht. Der Kenner der fernöstlichen Süßwarenindustrie wird jetzt vielleicht einwerfen, dass buntes Kitkat nichts besonderes ist. Es gibt wohl um die 40 verschiedene Sorten Kitkat in Japan, in Geschmacksrichtungen wie zum Beispiel: Gurke, gesalzene Wassermelone, Wasabi, Sojasauce oder Pfeffer. Manche davon klingen komisch, und das sind sie auch. &lt;br /&gt;Wer sich bei dem Gedanken von Kitkat mit Käse-Geschmack leicht angeekelt abwendet, dem geht es genauso wie einem Japaner beim Geruch von Lakritzschnecken. Was bei uns mehrheitlich als lecker gilt, findet in Japan wirklich nur sehr wenig Freunde. Womit dann auch klar wäre, dass die Griechen ihre marode Wirtschaft nicht mit dem Export von Ouzo nach Japan sanieren können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe die Schachtel nicht nur fotografiert, sondern auch gegessen. Der Geschmack erinnert mich an einen Witz: Was antwortet man in einem englischen Restaurant auf die Frage: "Wie hat es geschmeckt?" - "Danke, es war warm". So ist es auch hier, der grüne Schokoriegel war wenigstens süß. Eigentlich zu süß... Einen anderen, typischen Geschmack habe ich nicht rausschmecken können.&lt;br /&gt;Eine Internet-Recherche brachte die Geschmacksrichtung an den Tag, sie heißt "Zunda" und soll nach grünem Sojabohnen-Mus schmecken. Es ist eine lokale Kitkat-Variante, die eigentlich nur in den Präfekturen Yamagata, Miyagi and Fukushima erhältlich ist. Quasi die Weißwurst unter den Süßigkeiten. Und genau deshalb kann man die kleinen grünen Kalorienbomben auch überall kaufen: Es ist ein Charity-Produkt, von jedem verkauften Riegel gehen 10 Yen an die Opfer vom Tohoku-Beben vom März. &lt;br /&gt;Man kann sich also den Appetit aufs Abendessen verderben, und gleichzeitig noch ein gutes Werk tun. Bei uns haben Charity-Produkte ja meistens damit zu tun, dass man sich mit irgenwelchem Mist von Xavier Naidoo oder Heinz Rudolf Kunze die Ohren blutig hören muss. In Japan ist es wenigstens süß und man kann das schlechte Gewissen der Nascherei mit dem Gedanken, etwas Gutes getan zu haben, beruhigen. Auf der Hüfte wird es aber trotzdem ansetzen. Aber es ist ja für einen guten Zweck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es geht auch nicht zu sehr auf die Hüfte, denn die Portionsgröße kann man durchaus als mickrig bezeichnen. Aber dieses Problem zieht sich durch die Süßigkeitenregale des Kaiserreichs. Eine Tafel japanische Schokolade wiegt nur lumpige 65 Gramm. Also nichts, wovon man eine deutsche Mitarbeiterin des Auswärtigen Amtes auf Abordnung in Tokyo satt bekommen kann. Eine 400-Gramm-Tafel Milka-Schoki wird man dort wahrscheinlich eher als Familienpackung betrachten, und nicht als Ein-Personen-Marschverpflegung für eine Rosamunde-Pilcher-Verfilmung. Ich sage jetzt nicht explizit, dass es für Frauen ist, aber wer guckt denn sonst bitte Rosamunde Pilcher? Aber für Familien sind 400-Gramm-Tafeln Schokolade nicht attraktiv, japanische Wohnungen sind dafür meistens zu klein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Rumgesurfe hat auch noch an den Tag gebracht, warum Kitkat in Japan so beliebt ist. Es liegt am Namen. Der Name Kitkat erinnert phonetisch nämlich an den Ausruf: "Kitto Katsu", wörtlich übersetzt: "Ich hoffe, Du wirst gewinnen", ein Wunsch, den man Schülern und Studenten mit auf den Weg gibt. Eltern kaufen Kitkats für ihre Kinder als Verpflegung wenn diese Prüfungen ablegen müssen. Ich bin mir sicher, dass meine Abi-Note besser wäre, wenn ich mich nur ausreichend mit Glückskeksen für meine Wirtschaftslehre-Klausur versorgt hätte. Aber 21 Jahre später ist man immer schlauer... Wenn es so viel Aberglaube auch in Deutschland gäbe, dann könnte man zu Abi-Prüfungen die Schultoiletten abschliessen. Weil alle dann nur noch "Toi-Toi-Dixi-Toiletten" benutzen würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe noch eine andere japanische Süßwaren-Spezialität entdeckt, die stelle ich beim nächsten Mal vor. Dann wird es sogar politisch... Versprochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte Euch auf dem Laufenden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-1674192816108279205?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/1674192816108279205/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/12/zuckerspende-mal-anders.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/1674192816108279205'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/1674192816108279205'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/12/zuckerspende-mal-anders.html' title='Zuckerspende mal anders...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-HArcJdK5s10/TtrHTggGrqI/AAAAAAAAAOw/rfvZ-rnxo1w/s72-c/greenkitkat.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-3909377511889746263</id><published>2011-11-29T21:54:00.003+01:00</published><updated>2011-11-30T05:28:47.048+01:00</updated><title type='text'>In Tokyo dürfen die Touristen überall hin...</title><content type='html'>...wir sind ja nicht in Nordkorea.&lt;br /&gt;In Tokyo genießen Touristen  absolute Freizügigkeit, im restlichen Teil Japans ist auch nicht anders.  Sieht man mal von den drei Militärbasen der Amis in Japan ab. Wobei im  Falle von Okinawa der Begriff "Basis" etwas untertrieben ist, 10 Prozent  der gesamten Inselfläche gehören dem US-Militär. Eigentlich  verwunderlich, dass man dort noch keinen Rechtsverkehr eingeführt hat.  Wenn die Amis plötzlich anfangen würden, mit ihren Panzern rechts zu fahren, dann würden die Hybrid-Toyotas bestimmt schnell nachziehen.Wo wir gerade am Abschweifen sind: Weiß irgendjemand, weshalb fast jeden  Werktag gegen 9 ein paar Hueys von der US-Air Force auf dem Helipad am  National Arts Center in Roppongi landen? So kulturell interessiert sind  die Amis doch sonst nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber zurück zum Thema: Ein ausländischer Besucher kann in Tokyo überall hingehen, es gibt keine touristischen  No-Go-Areas wie bei uns zum Beispiel Hannover. Man sollte ja bekanntlich keine  Touristen nach Hannover lassen. Das Risiko, dass die sich dort zu Tode  langweilen, ist einfach unkalkulierbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Risiko ist ja immer relativ. Manche Japaner glauben, dass es  nachts im Stadtteil Roppongi gefährlich ist. Relativ zur Innenstadt von  Bad Dürkheim mag das auch seine Richtigeit haben.&lt;br /&gt;Es zeigt aber,  dass Japaner eine andere Auffassung von Sicherheit haben. Kein Japaner  würde auf einer Reise durch Europa nach 19.00 Uhr alleine sein Hotel  verlassen.Wobei der Begriff "allein" da schon an sich unwahrscheinlich  ist, man tritt in Europa ja meistens in Einheiten von Reisebus-Stärke auf. Zehn Japaner auf einem Haufen fallen in Europa immer noch in die Kategorie "alleinreisend".  Und diese zehn Gäste aus Nippon finden, dass die finsteren und angeschmudddelten Bahnhöfe in Deutschland ein Hort des Verbrechens sind... Und deshalb  gemieden werden. Wer die sauberen, gut beleuchteten Bahnhöfe in Tokyo kennt, kann das nachvollziehen. &lt;br /&gt;Man muss aber auch eine Sache sehen: In Tokyo ist es ja praktisch  unmöglich, dass man irgendwo alleine auf einem Bahnhof steht. Die  beklemmende Situation, zusammen mit einer finsteren gesichtstätowierten Gestalt und  einem Kampfhund auf einem Bahnsteig zu stehen, kommt dort nicht vor. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt also in Tokyo Bereiche, in die sich die Mehrheit der  Japaner nicht trauen würde, weil diese anrüchig sind. Einem europäischen  Touristen erscheinen diese Orte als völlig normales Nachtleben.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-O-d3wmWzPYU/TtVJt3wnSDI/AAAAAAAAAOg/lefFJufSA_4/s1600/hyatt.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-O-d3wmWzPYU/TtVJt3wnSDI/AAAAAAAAAOg/lefFJufSA_4/s320/hyatt.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man sollte in Tokyo den Bezirk Roppongi als eine Art Auslaufzone  für Touristen sehen. Die Mehrheit der westlichen Touristen sind  US-Amerikaner, diese bewegen sich ja meistens ohnehin nur im magischen  Dreieck zwischen Hyatt, Starbucks und dem ortsansässigen Hardrock-Cafe.  Das bedeutet in Tokyo ungefähr einen Aktionradius von 800 Metern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-y0hMlq0UO0A/TtVI6DybR6I/AAAAAAAAAOY/KxQJmz9j2kk/s1600/hyatt1.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="196" src="http://4.bp.blogspot.com/-y0hMlq0UO0A/TtVI6DybR6I/AAAAAAAAAOY/KxQJmz9j2kk/s320/hyatt1.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Auslaufzone wird nur noch durch einen organisierten Bus-Ausflug zum Kaiserpalast unterbrochen...&lt;br /&gt;Diese   touristischen Sandkästen haben aber auch seine Vorteile: Man ist in  den  anderen Stadteilen vor den "Howdys" sicher. Und die Studienräte aus  dem  Südhessischen trekken ja eh lieber in Sandalen durch Nepal.&lt;br /&gt;Ich   glaube, manche urschwäbischen Prenzlberger wären wirklich froh, wenn  sie  nicht jeden Tag schon beim Brötchenholen auf australische   Rucksacktouristen treffen würden, die sich auf der Suche nach dem   Mauerpark verlaufen haben. &lt;br /&gt;Wenn es also touristenfreie Bereiche  in Tokyo gibt, dann nur weil die Touristen dort nicht hinwollen. Nach  unserer Erfahrung ist es dort genau deshalb richtig spannend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt noch einige spannende Plätze... Ich halte Euch auf dem Laufenden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-3909377511889746263?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/3909377511889746263/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/11/in-tokyo-durfen-die-touristen-uberall.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/3909377511889746263'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/3909377511889746263'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/11/in-tokyo-durfen-die-touristen-uberall.html' title='In Tokyo dürfen die Touristen überall hin...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-O-d3wmWzPYU/TtVJt3wnSDI/AAAAAAAAAOg/lefFJufSA_4/s72-c/hyatt.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-3932719751720287978</id><published>2011-11-27T03:15:00.001+01:00</published><updated>2011-11-27T03:20:34.483+01:00</updated><title type='text'>Der Weihnachtskuchen vom letzten Jahr...</title><content type='html'>... hat nichts mit Jahresend-Gebäck zu tun.&lt;br /&gt;Es ist vielmehr ein Beispiel dafür, dass die Japaner nicht nur erstklassiges Sushi und die besten Hybrid-Toyotas der Welt zusammenschrauben können. Dort gibt es auch die nettesten Euphemismen der Welt, in keiner anderen Sprache gibt es so schöne beschönigende Wörter für eigentlich unangenehme Dinge. In Deutschland nennen wir einen großkotzigen Profilneurotiker, der schwächeren Menschen die Hoffnung raubt und sie beleidigt, einfach nur einen "Dieter Bohlen"... In Japan gibt es bestimmt eine schönere Bezeichnung für solche Leute, vielleicht so etwas wie "faltiger Sitzsack, der Exkremente spricht".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe in Tokyo ein paar schöne Begriffe kennengelernt: Wer weiß, was eine "Geräuschprinzessin" ist, der drückt jetzt bitte drei Mal die Leertaste.&lt;br /&gt;Wer sich darunter eine Königstochter vorstellt, die schlecht singen kann, der hat leider nichts gewonnen. Die Geräuschprinzessin ist nämlich ein Gerät, dass auf fast allen öffentlichen Toiletten in Japan montiert ist. Ein kleiner Kasten, mit einem Knopf und einem Lautsprecher. Drückt man drauf, dann ertönt das Geräusch einer Toilettenspülung. So können peinliche Verdauungsgeräusche übertönt werden, gleichzeitig wird Wasser gespart. &lt;br /&gt;Wirklich clever... Noch angenehmer ist nur noch die beheizte Toilettenbrille.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;Wer sich jetzt fragt, wie ich den Bogen von Verdauungsgeräuschen zum Weihnachtsgebäck zurück bekommen will: Das ist einfach. Der "liegengebliebene Weihnachtskuchen" ist nämlich eine wirklich sehr schmeichelnde Umschreibung für den größten Alptraum einer japanischen Mutter. Ein japanischer Weihnachtskuchen muss nämlich bis zum 24. Dezember komplett verzehrt sein. Analog dazu sollte eine Frau in Japan spätestens mit 24 Jahren verheiratet sein. Ist sie das nicht, dann wird sie zu einem "liegengebliebenen Weihnachtskuchen"... Und eine so alte Tochter zu haben, die kein Mann haben will, ist für eine japanische Mutter eine Schande. Ungefähr vergleichbar mit der Schande, die eine Frau bei uns über ihre Familie bringt, wenn sie einen deutschen Fußball-Rekordnationalspieler heiratet.&lt;br /&gt;Eine folgsame Tochter muss also spätestens mit 24 unter der Haube sein und einen Mann finden, der so viel Geld hat, dass es sich lohnt, die Kosten für die Hochzeit (die traditionell die Brauteltern tragen) auszugeben. Wenn die Tochter dann noch eine europäische Hochzeit mit weißem Brautkleid möchte, dann sind die Eltern glücklich. Es ist nämlich billiger, ein weißes Hochzeitskleid zu kaufen, als einen traditionellen Brautkimono zu mieten. Dann ist auch noch eine Hochzeitsreise nach Hawaii drin... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-axaQmjagj6I/TtGViUyTO4I/AAAAAAAAAOI/xWPIWrPJooo/s1600/hochzeit.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="194" src="http://2.bp.blogspot.com/-axaQmjagj6I/TtGViUyTO4I/AAAAAAAAAOI/xWPIWrPJooo/s320/hochzeit.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mich zur nächsten schönen Wortschöpfung führt: der "Narita-Scheidung". Der Begriff ist selbsterklärend. Die Flitterwochen auf Hawaii sind meistens der erste Zeitraum, den ein Ehepaar gemeinsam verbringt, ein Zusammenziehen vor der Ehe ist nicht üblich. Wenn die Ehefrau also erst während der Flitterwochen merkt, dass ihr Mann in drei Oktaven schnarcht, Zehennägel kaut oder nur Volksmusik auf dem iPod hat, dann muss sie bis zur Rückkehr auf den Flughafen Narita warten, um ihn dort abzuservieren... Wenn eine Frau das macht (es kommt wirklich vor!), dann hat sie danach ungefähr 1,5 Stunden Zeit, sich im Bus nach Tokyo eine Ausrede für ihre Mutter auszudenken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man muss aber eins sagen: Der "liegengebliebene Weihnachtskuchen" wird in Japan relativ oft konsumiert, das Durchschnittsalter der Japanerinnen bei ihrer Hochzeit beträgt nämlich 27,2 Jahre. Der durchschnittliche Weihnachtskuchen ist also mit drei Schichten Schokolade überzogen. Das sind aber immer noch drei Schichten weniger als bei uns, Frauen heiraten in Deutschland durchschnittlich mit 30... Es sei denn, die Frau heiratet den bereits erwähnten Rekordnationalspieler. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommen wir zur heutigen Abschlußfrage: Was ist der Unterschied zwischen mir und dem Rekordnationalspieler? Er hält die Bild-Zeitung auf dem Laufenden... Ich halte Euch auf dem Laufenden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-3932719751720287978?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/3932719751720287978/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/11/der-weihnachtskuchen-vom-letzten-jahr.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/3932719751720287978'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/3932719751720287978'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/11/der-weihnachtskuchen-vom-letzten-jahr.html' title='Der Weihnachtskuchen vom letzten Jahr...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-axaQmjagj6I/TtGViUyTO4I/AAAAAAAAAOI/xWPIWrPJooo/s72-c/hochzeit.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-4207022216467203739</id><published>2011-11-21T17:42:00.000+01:00</published><updated>2011-11-21T17:42:22.576+01:00</updated><title type='text'>Gegen Tokyo-Weh hilft nur...</title><content type='html'>Zähneputzen!&lt;br /&gt;Auch am letzten Wochenende habe ich wieder unter Anfälle von Tokyo-Weh gelitten. Verbunden mit der Feststellung, dass es manchmal durchaus wünschenswert ist, wenn man das dumme Gelaber von Mitmenschen an der Supermarktkasse nicht versteht. Ich möchte nicht ausschließen, dass Japaner in meiner Gegenwart hirnlose Gespräche über minderwertige Fernsehprogramme und ihre Beziehungen zu Wesen mit dem Namen "Kalle"geführt haben. Aber wenigstens haben sie es leise getan... Und in einer fremden Sprache. Obwohl die im Weserbergland in manchen Bevölkerungsgruppen übliche Grammatik nicht viel mit dem uns bekannten Duden-Deutsch zu tun hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderer Aspekt ist das Wetter, In Tokyo klingen 19 Grad und Sonne in der Vorweihnachtszeit einfach besser als die Berlin-üblichen 5 Grad mit Rauhreif am Morgen.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt zwei Möglichkeiten, mich von Tokyo-Weh zu kurieren. Ich könnte einfach versuchen, zu vergessen. Idealerweise unter der schwallweisen Zuführung von Sake. Hilft aber nicht, ich bekomme nicht mehr als ein halbes Glas von dem Zeug runter.&lt;br /&gt;Ich nehme die andere Lösung, ich putze mir die Zähne mit einem Mitbringsel aus Tokyo: Lion. Damit sollen jetzt keine Schokoriegel gemeint sein, sondern das einzig lesbare Wort auf der Zahnpasta-Tube.&lt;br /&gt;Wir hatten nicht genug Zahnpasta mitgenommen, hätten wir mehr mitgenommen, dann hätten wir dafür Übergepäck zahlen müssen. Das mussten wir aber auch so, die SAS ist da erstaunlich humorlos.&lt;br /&gt;Die Situation war absehbar: Irgendwann war die Zahnpasta alle, es bedurfte einer Neuanschaffung. Drogerien gibt es in Tokyo reichlich, irgendwo müssen ja die ganzen Mundschutze verkauft werden, mit denen die Tokyoter ihre Umgebung vor ihren personifizierten Viren schützen.&lt;br /&gt;Dort gibt es auch Zahnpasta, hauptsächlich amerikanische Markenzahnpast zu unglaublichen Preisen. Ich glaube, geizige Japaner kann man bei diesen Preisen an ihrem schlechten Zahnstatus erkennen.&lt;br /&gt;Ich habe auf ein einheimisches Produkt zurückgegriffen, eine blaue Tube aus dem mittleren Preissegment,&amp;nbsp; gekauft und gehofft, dass es nicht doch Haftcreme ist.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-50e1yhmzZDg/Tsp9wBjdaiI/AAAAAAAAAN0/rqmj74x6nMg/s1600/Apfel-Zahn.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-50e1yhmzZDg/Tsp9wBjdaiI/AAAAAAAAAN0/rqmj74x6nMg/s320/Apfel-Zahn.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Selbstversuch brachte es an den Tag: Zahnpasta... Und zwar Zahnpasta&amp;nbsp; mit einem Geschmack, den man in Deutschland nicht sofort mit Mundhygiene assoziieren würde: Apfel.&lt;br /&gt;Nicht so richtig der Geschmack eines frischen Apfels, eher der Geschmack von billigem Apfel-Kaugummi aus meiner Kindheit.&lt;br /&gt;Aber es hilft mir in akuten Fällen von Tokyo-Weh. Und gesund für die Zähne ist es wohl auch. &lt;br /&gt;Ich bin mir übrigens sicher, dass es Japaner gibt, die keine Äpfel für 1,50 Euro kaufen. Und das nur, weil die Dinger nach Zahnpasta schmecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollte das Auswärtige Amt mir die Chance geben, werde ich gerne im Selbstversuch austesten, welche Geschmacksrichtungen es sonst noch gibt... Hoffentlich nicht "Suntory Green Espresso".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte Euch auf dem Laufenden...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-4207022216467203739?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/4207022216467203739/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/11/gegen-tokyo-weh-hilft-nur.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/4207022216467203739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/4207022216467203739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/11/gegen-tokyo-weh-hilft-nur.html' title='Gegen Tokyo-Weh hilft nur...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-50e1yhmzZDg/Tsp9wBjdaiI/AAAAAAAAAN0/rqmj74x6nMg/s72-c/Apfel-Zahn.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-4653684298111423255</id><published>2011-11-15T16:28:00.000+01:00</published><updated>2011-11-15T16:28:49.344+01:00</updated><title type='text'>Akute Anfälle</title><content type='html'>Ich bin jetzt etwas mehr als zwei Wochen wieder in Berlin, ich habe mich wieder eingelebt. &lt;br /&gt;Das merke ich daran, dass ich immer mal wieder Anfälle bekomme... Und zwar Anfälle von Tokyo-Weh. Es ist kein Heimweh, es ist auch nicht das berühmte Fernweh. Es ist einfach das Gefühl, dass ich gerne in Tokyo wäre. Zum Beispiel wenn meine Schuhe in der U-Bahn an etwas klebenbleiben von dem ich gar nicht so genau wissen möchte, was es ist.&lt;br /&gt;Ich kann mich nicht so recht entscheiden, was ich in den öffentlichen Verkehrsmitteln von Berlin schlimmer finden soll: Das leicht angeschmudelte Interieur oder die Fahrgäste. Wenn ich dann drin bin, dann weiß ich es: Es ist das Verhalten der Fahrgäste. Da besteht doch noch etwas Optimierungsbedarf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Optimierungsbedarf ist aber auch Tokyo vorhanden, sonst gäbe es dort keine "Manner Posters". "Manner Posters" wechseln regelmäßig und sollen die U-Bahn-User daran erinnern, dass man sich ordentlich benehmen soll.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;Das aktuelle Poster sieht so aus: &lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Cyz9Gb_Slqc/TsJ_FEe5r-I/AAAAAAAAANo/RDw4d5vYRA8/s1600/manner.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-Cyz9Gb_Slqc/TsJ_FEe5r-I/AAAAAAAAANo/RDw4d5vYRA8/s320/manner.jpg" width="249" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es soll die Passagiere daran erinnern, dass sich andere Fahrgäste gestört fühlen könnten, wenn man sich in der U-Bahn schminkt. Man könnte sagen: Die Japaner haben echte Probleme.&lt;br /&gt;Ich bin dafür, dass man diese Poster auch in den ÖPNVs von Berlin einführt. Man könnte vielleicht mit den Aspekten "Aufrecht sitzen" oder "Keine Körperflüssigkeiten auf den Boden absondern" anfangen.&lt;br /&gt;Aber das ist wohl schon zu viel verlangt.&lt;br /&gt;Deshalb bekomme ich immer wieder Tokyo-Weh.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es soll hier aber nicht gegen die BVG oder die S-Bahn gehen. Auch die Berliner Taxifahrer könnten durchaus von ihren japanischen Kollegen lernen... Zum Beispiel, dass man Innenräume wirklich sauber halten kann. &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber vielleicht stumpfe ich ja in Berlin noch ab... Und dann stört es mich nicht mehr, wenn ein paar Halbhirne ihr virtuelles Sex-Leben lautstark in der Tram erörtern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte Euch auf dem Laufenden...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-4653684298111423255?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/4653684298111423255/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/11/akute-anfalle.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/4653684298111423255'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/4653684298111423255'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/11/akute-anfalle.html' title='Akute Anfälle'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-Cyz9Gb_Slqc/TsJ_FEe5r-I/AAAAAAAAANo/RDw4d5vYRA8/s72-c/manner.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-1737216941405847478</id><published>2011-11-09T20:55:00.002+01:00</published><updated>2011-11-10T05:11:21.003+01:00</updated><title type='text'>Ich gebe es zu...</title><content type='html'>...ich war faul.&lt;br /&gt;Lieber anonymer Kommentator des letzten Postings: Das ist es doch, was Sie sagen wollten, oder?&lt;br /&gt;Natürlichg bin ich nicht faul gewesen, ich habe in der letzte Woche einen Kampf gegen die innere Uhr geführt. Die Umstellung von Bio-Rhytmus auf die Nachtarbeit, kombiniert mit Jetlag und der allgemeinen Zeitumstellung hat mir echt zugesetzt. Todmüde ins Bett zu gehen, nach 3 Stunden wieder wach zu sein, obwohl man eigentlich schlafen müsste, war echt anstrengend. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst würde ich gerne das "Was ist das?"-Bilderrätsel von letzter Woche auflösen.&lt;br /&gt;Es ist ein Treppengeländer in einer U-Bahnstation in Tokyo. Und zwar in der Station "Meiji-jingumae". Tokio-Kenner werden jetzt sagen: "Ach da."&lt;br /&gt;Dem auswärtigen Besucher sei gesagt, dass es eine Station am Ende der Omotesando ist. Die Omotesando ist der "Champs-Elysees von Tokyo". Das stimmt in dem Bereich, dass auch hier Bäume am Straßenrand stehen und es Geschäfte gibt, die unnützen Designer-Kram zu Preisen verkaufen, bei denen sogar ein Scheich gucken muss, ob er noch genug Geld hat.&lt;br /&gt;Der Vergleich stimmt aber auch nicht: Im Gegensatz zu Paris fehlen hier Straßenrestaurants mit schlecht rasierten Kellnern, die den ganzen Tag damit beschäftigt sind, ihre Verachtung über Touristen zum Ausdruck zu bringen, die kein Französisch sprechen. Und deshalb beinahe den eigentlichen Zweck ihres erdlichen Daseins vergessen: Schlechtes Essen zu überzogenen Preisen zu servieren. Außerdem ist es auf der Omotesando so sauber: Das würden Franzosen niemals hinbekommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also: Das gezackte Treppengeländer führt aus einer U-Bahnstation heraus, die zu einer teueren Einkaufsstrasse führt. Und damit man dort die Kaufkraft so lange wie möglich erhalten kann, sind die Zacken im Geländer. Das Geländer ist nämlich seniorenfreundlich. Direkt über jeder Stufe ist das Geländer waagerecht, dort kann man sich sicher abstützen. Zwischen den Stufen ist es schräg, damit man sich dort hochziehen kann.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-yTy3CqUAUXQ/TrrTjGzclVI/AAAAAAAAANY/cycfdtmG8zQ/s1600/gel%25C3%25A4nder-erkl%25C3%25A4rung.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="214" src="http://1.bp.blogspot.com/-yTy3CqUAUXQ/TrrTjGzclVI/AAAAAAAAANY/cycfdtmG8zQ/s320/gel%25C3%25A4nder-erkl%25C3%25A4rung.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So erhält man sich die Kaufkraft der konsumfreudigen Senioren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem soll es halbstarke Jugendliche davon abhalten, auf dem Geländer runterzurutschen. Aber die sind eh ein Mangelartikel, also Jugendliche. Japans Gesellschaft vergreist, die durchschnittliche Geburtenrate ist noch niedriger als in Deutschland.&lt;br /&gt;Die Tatsache, dass der Japaner der Panda unter den Asiaten ist, hat wohl viele Gründe. Einmal ist es natürlich schwer, Kinder zu machen, wenn der Mann 18 Stunden am Tag bei der Arbeit ist, oder man gemeinsam mit den Schweigereltern in einer hellhörigen 1,5-Zimmer-Wohnung mit Wänden aus Butterbrotpapier wohnt.&lt;br /&gt;Auch für den japanischen Besserverdiener ist es praktisch unmöglich Kinder zu bekommen. Die Wartezeiten auf die Louis-Vuitton-Kinderwagen sollen nämlich furchtbar lang sein.&lt;br /&gt;Viele Japaner sagen sich auch einfach: "Wozu soll ich Kinder haben? Wenn ich was etwas will, das klein und niedlich ist, dann kaufe ich mir ein iPhone-Cover im "Hello-Kitty"-Design."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man ihn fragen würde, dann hätte Thilo Sarrazin für dieses Problem bestimmt eine Idee. Aber wir brauchen unsere Hartz-IV-Empfänger selber... Sonst geht unsere Geburtenrate vor die Pandas. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das nächste Posting kommt schneller, versprochen.... Wann? Ich halte Euch auf dem Laufenden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-1737216941405847478?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/1737216941405847478/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/11/ich-gebe-es-zu.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/1737216941405847478'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/1737216941405847478'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/11/ich-gebe-es-zu.html' title='Ich gebe es zu...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-yTy3CqUAUXQ/TrrTjGzclVI/AAAAAAAAANY/cycfdtmG8zQ/s72-c/gel%25C3%25A4nder-erkl%25C3%25A4rung.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-347836730113123855</id><published>2011-11-02T07:16:00.002+01:00</published><updated>2011-11-02T17:18:41.732+01:00</updated><title type='text'>Japan in der deutschen Presse...</title><content type='html'>...ist echt so ein Thema.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten Journalisten in Deutschland haben offensichtlich eine etwas bizarre Vorstellung von Japan und den Japanern. Manche glauben offensichtlich, dass der Durchschnitts-Japaner, ich nenne ihn einfach mal Takeo Ichi, sich morgens sein Samurai-Schwert und einen Mundschutz umschnallt, ein Paket Sushi unter den Arm klemmt und dann auf Godzilla zur U-Bahn reitet. Dann sitzt er 18 Stunden im Büro, betrinkt sich anschließend mit seinen Kollegen und fährt dann wieder drei Stunden mit der U-Bahn von Tokio nach Okinawa. Am heimischen Bahnhof wird Herr Ichi dann wieder von einem vor Freude mit dem Schwanz wedelnden Godzilla in Empfang genommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein eintöniger Arbeitsalltag wird nur durch regelmäßige Erdbeben und eine kurze Mittagspause unterbrochen...&lt;br /&gt;So ist es nicht, wirklich nicht!&lt;br /&gt;Kein Japaner ist 18 Stunden im Büro.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir sind in der letzten Nacht zwei Meldungen auf den Fuß gefallen, die ich hier kurz vorstellen will:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.focus.de/panorama/welt/tsunami-in-japan/fukushima-japanischer-politiker-trinkt-atomwasser_aid_680285.html"&gt;Fukushima: Japanischer Politiker trinkt Atomwasser&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Mein erster Gedanke dazu war: Klar, und bei "Deutschland sucht den Superstar" werden wirklich Sänger gesucht... Wir leben in einer Zeit, in der wir keinem Politiker mehr glauben, dass er die Kritzeleien aus der Waldorfschule, die bei seinen stolzen Eltern seit Jahrzehnten am Kühlschrank vergilben, wirklich selbst gemalt hat. Wieso sollten wir dann einem Politiker glauben, dass das Wasser wirklich radioaktiv ist?  &lt;br /&gt;Klaus Töpfer ist auch durch den Rhein geschwommen, ohne dass ihm ein drittes Ohr auf der Stirn gewachsen ist. Und Theo Waigel soll diese Augenbrauen schon immer gehabt haben... Ich glaube also nicht, dass besagter Politiker sich für sein Land geopfert hat, eher im Namen der PR. &lt;br /&gt;Die Japaner sind ja immer sehr schnell dabei, neue Trends aufzunehmen. Wenn es einer macht, dann machen es seine Landsleute schnell nach… Wahrscheinlich gibt es in zwei Wochen die ersten Lieferengpässe bei radioaktivem Wasser. &lt;br /&gt;Ich persönlich glaube ja, dass er das Wasser nur getrunken hat, um den Geschmack von "Suntory Green Espresso" aus dem Mund zu bekommen... Da ist dann einfach jedes Mittel Recht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hab noch was gefunden:&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,795205,00.html"&gt;Winter-Tipps in Japan: Mit Pudelmütze und Eintopf gegen die Energiekrise&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Dass Politiker den einfachen Ratschlag geben, sich im Winter einen Pullover anzuziehen, ist ja nur auch nicht wirklich neu. Nur habe ich damals bei Thilo Sarrazin nicht so drüber gelacht wie heute.&lt;br /&gt;Dieser Hinweis ist bei Japanern völlig unnötig: Da werden warme Klamotten nämlich nicht getragen, weil es kalt ist, sondern weil sie von Giorgio Armani sind. Also auch bei 25 Grad im Oktober. Man könnte beinahe die gesamte japanische Weiblichkeit dazu bringen, sofort und ganzjährig warme Stiefel zu tragen, dazu müsste man das Schuhwerk von Louis Vuitton und Prada nur staatlich subventionieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Japan wird nun mal fast nur mit Strom geheizt, das ist aber keine Dummheit, sondern eigentlich eine ziemlich clevere Entscheidung: Nach einem Erdbeben wird in der betroffenen Region das Gas abgeschaltet, um Brände zu verhindern. Die oberirdisch verlegten Stromkabel lassen sich nach einem Erdbeben schneller wieder reparieren, als geplatzte Gasleitungen... So ist es mit größerer Wahrscheinlichkeit sichergestellt, dass nach einem Erdbeben niemand erfrieren muss.&lt;br /&gt;Wenn in Japan jetzt Strom gespart werden muss, dann werden die Japaner dafür schon Wege finden... In der U-Bahn hat man schon jede dritte Neon-Röhre demontiert, warum nicht auch jede dritte Glühbirne in den  Pachinko-Automaten. Vielleicht wird man auch einfach mal bei allen Getränkeautomaten im Winter die Kühlung ausschalten.&lt;br /&gt;Ich habe aber noch einen ganz einfach Vorschlag, um in Japan Strom zu sparen: Man stellt das Heizen ganz ein, japanische Häuser sind meistens so mies isoliert, dass es ohnehin nichts bringt. Dann wird von Januar bis März der Winterschlaf eingeführt... Die meisten Japaner werden während der Zeit nichts vermissen, die Baseball-Liga hat dann nämlich auch Pause. &lt;br /&gt;Ja, Japaner sind anders... Aber nicht doof.  Denen fällt schon was ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-FeeIS83lR2w/TrDeRlex5iI/AAAAAAAAANQ/1763aq-lnOY/s1600/wellengel%25C3%25A4nder.jpg"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-FeeIS83lR2w/TrDeRlex5iI/AAAAAAAAANQ/1763aq-lnOY/s320/wellengel%25C3%25A4nder.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sonst hätten sie nicht das gezackte Treppengeländer erfunden... Eine Erfindung, deren Genialität sich erst nach einigem Nachdenken erschließt. Dann aber um so beeindruckender. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darüber halte ich Euch auf dem Laufenden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-347836730113123855?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/347836730113123855/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/11/japan-in-der-deutschen-presse.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/347836730113123855'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/347836730113123855'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/11/japan-in-der-deutschen-presse.html' title='Japan in der deutschen Presse...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-FeeIS83lR2w/TrDeRlex5iI/AAAAAAAAANQ/1763aq-lnOY/s72-c/wellengel%25C3%25A4nder.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-3069455462617430528</id><published>2011-10-30T04:47:00.002+01:00</published><updated>2011-10-30T05:04:23.711+01:00</updated><title type='text'>Wenn die Kultur schockt...</title><content type='html'>So, wir sind gestern wieder gut in Deutschland gelandet.&lt;br /&gt;Zum Rückflug muss ich eins anmerken: Wir sind mit der Lufthansa zurückgeflogen, und zwar mit einem Airbus A380! Bevor jetzt ein Raunen duch das Internet zieht, komme ich gleich mit einer ziemlichen Enttäuschung: Der Flieger ist total überschätzt, jedenfalls in der Economy-Klasse. Ja, der Flieger ist leiser, ja, die Rückenlehnen sind höher. Aber man hat nicht mehr Platz als in jeder anderen Holzklasse auch. Der Flug war nicht völlig unbequem, aber eher aus dem Grund, dass wie eine Reihe mit drei Plätzen für uns allein hatten. &lt;br /&gt;Wenn wir nochmal nach Japan fliegen, dann mit der Finnair über Helsinki. Die Verbindung ist für Berliner direkter, man ist mit den Zubringer-Flug zusammen effektiv eine Stunde weniger in der Luft. Der eigentliche Flug ist sogar zwei Stunden kürzer. Außerdem möchte ich doch wissen, ob es bei der Finnair auch &lt;strike&gt;Stewardessen&lt;/strike&gt;, Flugbegleiterinnen gibt, die sich die Ansätze von ihren blonden Haaren regelmäßig dunkel färben lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe schon befürchtet, dass unser Aufenthalt in Japan uns irgendwann einen Kulturschock verpassen wird, hatte aber nicht gedacht, dass dieser Schock mich mit aller Gewalt bei unserer Rückkehr auf dem Flughafen Frankfurt treffen wird. Petra hat das alles besser verkraftet, aber sie kennt auch die Flughäfen in Kasachstan.&lt;br /&gt;Ich will niemandem zu nahe treten, aber der Hesse, insbesondere der Frankfurter, ist definitiv nicht die Krönung der Evolution. Auch wenn er es von sich selber denken mag...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Chronologisch: Die gleichzeitige planmäßige Landung eines A380 aus Tokyo und noch zwei anderen gut besetzten Langstreckenfliegern ist für die dienstplanenden Flitzpiepen von der Bundespolizei noch lange kein Anlaß, den Einreiseschalter für EU-Bürger deshalb mit mehr als zwei Uniformträgern zu besetzen. Die beiden anwesenden Knallchargen sind nach der Wende wahrscheinlich von der DDR-Grenzpolizei übernommen worden, sie haben also nur dann gelächelt, wenn sie jemanden ans Ende der anderen Schlange zurückschicken konnten. &lt;br /&gt;Meine Erwartung, dass die staatlichen Organe der Bundesrepublik sich freuen, mich wieder im Land zu sehen, wurde also bitterlich enttäuscht. Trotzdem hätte der Herr mit Uniform und Besoldungsgruppe A8 wenigstens meinen Gruß erwidern können... Er wäre vielleicht freundlicher gewesen, wenn er gewusst hätte, dass in Berlin ein Steuerbescheid auf mich wartet, der sein Gehalt für die kommenden Monate sicherstellt.&lt;br /&gt;Wir haben also geschlagene 40 Minuten nur für die Passkontrolle gebraucht, das klingt erstmal nicht viel; aber in der gleichen Zeit sind wir in Tokyo-Narita aus dem Flieger raus, durch die Passkontrolle durch, haben Fingerabdrücke abgegeben, unser Gepäck eingesammelt, sind durch den Zoll und haben uns vom Fahrer der Botschaft in Empfang nehmen lassen.&lt;br /&gt;In Frankfurt kommt man in 40 Minuten nur 40 Minuten näher an das Elend der sogenannten "Sicherheitskontrollen".&lt;br /&gt;Wer glaubt, dass Beamte manchmal langsam sind, der hat noch nicht die privaten Sicherheitskontrolleure im Auftrag der Fraport AG erlebt. Das sind Schnecken ín schlecht sitzender Uniform, die offensichtlich nicht genug Gehalt bekommen, um sich davon Deo oder einen Haarschnitt leisten zu können.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;Frankurt ist bekanntermassen der Flughafen der langen Wege, aus dem Bereich C in A umzusteigen, ist eine Strecke, für die man in meiner Altersklasse beim Volkswandern im Ziel mindestens eine Urkunde bekommt.&lt;br /&gt;Fazit: 80 Minuten reichen zwar aus, um Nemo zu finden, aber nicht um in Frankfurt umzusteigen ohne zu hetzen.&lt;br /&gt;Dabei ist es ist ganz einfach, den Service und die Organisation vom Flughafen Frankfurt großartig und zügig zu empfinden: Man muss nur aus einem Land ankommen, in dem es momentan noch chaotischer ist. - Das wäre dann Lybien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Müßig zu erwähnen: In Tegel mussten wir Ewigkeiten auf unser Gepäck warten, aber das kennt man ja nicht anders... Auf Provinzflughäfen ist das halt so.&lt;br /&gt;Dafür haben wir einen netten Taxifahrer erwischt, das zeigt wieder  mal eins: In Deutschland kommt Freundlichkeit immer dann, wenn man sie am wenigsten erwartet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-3069455462617430528?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/3069455462617430528/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/wenn-die-kultur-schockt.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/3069455462617430528'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/3069455462617430528'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/wenn-die-kultur-schockt.html' title='Wenn die Kultur schockt...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-8508393089238189411</id><published>2011-10-28T05:53:00.002+02:00</published><updated>2011-10-28T06:11:57.924+02:00</updated><title type='text'>Ein Fahrrad für die Mutti...</title><content type='html'>Ganz ehrlich: Ich habe in der Zeit hier wirklich nur eine Sache vermisst, und zwar mein Fahrad.&lt;br /&gt;Ich hatte mich an die Radtouren ins Umland in diesem Sommer wirklich gewöhnt, aber vielmehr habe ich meinen Drahtesel für die Besorgungen des täglichen Lebens vermisst. Es ist wirklich doof, wenn man die Einkäufe in diversen Tüten erst zur U-Bahn schleppen muss, dann eine Station fährt und dann wieder die Einkäufe in die Wohnung buckelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hätte es vorher nicht geglaubt, aber Tokyo ist eine Stadt in der man gut Fahrrad fahren kann. Sie ist nicht fahrradfreundlich, wir sind hier ja nicht in Münster. Es gibt hier praktisch keine Radwege, aber die generell freundliche und rücksichtsvolle Mentalität der Japaner erhöht die Überlebenschancen von Radfahrern signifikant. Außerdem gibt hier etwas nicht, dass in Berlin ein täglicher Begleiter auf allen Radwegen und Strassen ist: Schlaglöcher.&lt;br /&gt;Deshalb ist das Rad ein beliebtes Fortbewegungsmittel, Pendler fahren damit zum Bahnhof, Fahrradkuriere verdienen damit ihr Geld und Polizisten fahren damit Streife in den Wohngebieten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-VxKkB8glD-Y/TqooQpIYwXI/AAAAAAAAALo/4GAqI2Es_m8/s1600/Fahrr%25C3%25A4der.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="231" src="http://3.bp.blogspot.com/-VxKkB8glD-Y/TqooQpIYwXI/AAAAAAAAALo/4GAqI2Es_m8/s320/Fahrr%25C3%25A4der.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die japanische Polizei hat mit ihrem ständigen Schutz für die Schwachen und Betrunkenen dafür gesorgt, dass es einige kuriose Gesetze für Radfahrer gibt. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;Tandems sind grundsätzlich illegal, außer in der Präfektur Nagano. &lt;br /&gt;Das ist eine sehr enge Auslegung des Gesetzes, das besagt, dass keine zwei Erwachsene auf einem Fahrrad fahren dürfen. Man will damit verhindern, dass ein leicht druckbetankter Jungmanager all seinen Mut zusammennimmt und sich seine auf hohen Pumps schwankende Kollegin auf die Lenkstange pflanzt, um sie so nach Hause zu bringen. Diese in den 50er-Jahren in Deutschland durchaus übliche Form der Eheanbahnung ist im Japan des 21. Jahrhunderts wohl nicht erwünscht.&lt;br /&gt;Die Ausnahme für Nagano verstehe ich auch nicht, fragt bitte nicht. &lt;br /&gt;Es gibt aber eine Untergrund-Organisation, die auf eine geradzu unglaublich anarchistische Art und Weise dieses Gesetz unterwandert: Das "Japan Bicycle Promotion Institute" verleiht jeden Sonntag Tandems an Leute, die damit im kaiserlichen Palastgarten umherfahren wollen. Offiziell ist das kostenlose Leih-Tandem als Transportmittel für Blinde deklariert, es kann aber auch von Sehenden benutzt werden... Auf solch subversive Ideen kommen in Deutschland nur Steuerhinterzieher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Japan muss ein Fahrrad drei Dinge haben, damit es verkehrssicher ist: Einen Scheinwerfer vorne, einen Rückstrahler hinten und eine Klingel. - Bremsen sind genauso optional wie "Hello Kitty"-Gebämsel an der Lenkstange.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Fahhräder müssen hier bei der Polizei registriert werden. So will man verhindern, dass sie geklaut werden. Und niemand klaut in Japan Fahrräder, sie sind ja alle registriert... Man klaut aber auch sonst keine Dinge, auch wenn sie nicht regisriert sind. Es gibt aber trotzdem einen guten Grund für jeden Japaner, sein Fahrrad anzuschließen, nämlich damit es nicht umfällt... Es könnte dabei ja ein anderes Fahrrad zerkratzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man muss mit einem Fahrrad auf der linken Strassenseite fahren, so wie alle anderen Verkehrsteilnehmer auch. Ein Radfahrer darf den Bürgersteig nicht benutzen, es sei denn, er wurde von einem Polizisten dazu aufgefordert. Diese Aufforderung gilt dann wohl zeitlich unbegrenzt. Praktisch sieht es dann so aus: Radfahrer fahren dort wo Platz ist, entweder auf der Strasse, oder auf dem Bürgersteig. Wenn die Sonne scheint, dann fahren Radfahrer dort, wo Schatten ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine praktischen Beobachtungen haben auch noch eins gezeigt: Man darf als weiblicher Teenager in Japan sein Fahrrad nur dann benutzen, wenn man dabei perfekt geschminkt ist und zu wenig Luft auf den Reifen hat... Das kommt davon, wenn der Papa so lange arbeitet: Dann ist niemand im Haus, der weiß wie eine Luftpumpe bedient wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man darf und kann überall Rad fahren, es ist praktisch und verglichen mit dem Auto schnell und preiswert. Außerdem werden auf Fahrräder keine Steuern erhoben, aber ich will hier ja niemanden auf Ideen bringen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All diese Faktoren haben dazu geführt, dass clevere japanische Ingenieure für ihre Frauen das "Mamachari" erfunden haben. Das Mamachari ist der "VW Polo Kastenwagen" unter den Fahrrädern: Nicht schön, aber praktisch. Und gar nicht mal teuer (Ich hätte nie gesagt, dass ich diesen Satz in Zusammenhang mit Japan noch einmal sagen kann.)&lt;br /&gt;Der Begriff "Mamachari" setzt sich aus den Begriffen "Mama" und "Chari" zusammen: "Mama" steht für Mutter und "Chari" ist ein ziemlich abwertender Begriff für Fahrrad... Also so wie "Pampersbomber" für einen Passat Variant. Und genauso zutreffend.&lt;br /&gt;Kurz zur technischen Ausstattung: Ein Mamachari hat einen tiefen Einstieg und vorne einen großen Einkaufskorb. Es gibt auch Varianten, bei denen der Korb vorne so groß ist, dass man neben den gesamten Einkäufen auch noch einen ausgewachsenen Peter Maffay reinbekommt. Dazu kommt ein stabiler Ständer und eine laute Klingel, mit dem Fußgänger auf dem Bürgersteig anklingeln kann, um sich gleich danach für die Klingelei zu entschuldigen. &lt;br /&gt;Wenn man zwei kleine Kinder hat, oder ein Kind und viele Einkäufe, dann sieht das Ganze so aus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-cOzsOT9T9T8/Tqod7jnXdTI/AAAAAAAAALg/nmfnWtKMtKA/s1600/mamachari.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="217" src="http://1.bp.blogspot.com/-cOzsOT9T9T8/Tqod7jnXdTI/AAAAAAAAALg/nmfnWtKMtKA/s320/mamachari.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Prenzlauer-Berg-Muttis: Ihr seht, es geht also auch ohne ein 3.000 Euro teures Mountainbike-Anhänger-Gespann mit dem man dann den vernünftigen Menschen die Radwege am Senefelder Platz blockiert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollte es das Auswärtige Amt gut mit uns meinen, und Petra tatsächlich im kommenden Jahr nach Tokyo versetzt, dann will ich auch so ein Fahrrad haben. Schon alleine, um damit die Einkäufe nach Hause zu bekommen... Ich muss dann nur zwei Dinge klären: Die Farbe... Und wo das CD-Schild befestigt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem will ich noch rausbekommen, wozu die beiden durchsichtigen Kunstoffrohre da sind, die senkrecht an den Vorderrädern der Polizeifahrräder montiert sind. Ich habe die Vermutung, da werden Stangen reingesteckt, an deren Spitze die Blaulichter montiert sind. &lt;a href="http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/streifenkamel-20.html"&gt;So wie bei den Streifenkamelen in Kairo&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das kriege ich noch raus, ich halte Euch auf dem Laufenden...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-8508393089238189411?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/8508393089238189411/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/ein-fahrrad-fur-die-mutti.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8508393089238189411'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8508393089238189411'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/ein-fahrrad-fur-die-mutti.html' title='Ein Fahrrad für die Mutti...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-VxKkB8glD-Y/TqooQpIYwXI/AAAAAAAAALo/4GAqI2Es_m8/s72-c/Fahrr%25C3%25A4der.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-352920109488136054</id><published>2011-10-26T09:09:00.003+02:00</published><updated>2011-10-26T11:05:35.901+02:00</updated><title type='text'>Ich habe es wenigstens versucht...</title><content type='html'>Ich war gewarnt, man hatte es mir vorher gesagt.&lt;br /&gt;Es ist laut, unübersichtlich, man kapiert die Regeln nicht und Nicht-Japanern erschließt sich die Faszination nicht. Ich spreche jetzt nicht vom 5-Day Test Cricket zwischen Neuseeland und den West Indies, sondern vom Pachinko.&lt;br /&gt;Pachinko lässt sich am einfachsten so beschreiben: Ein Japaner sitzt vor einem kleinen Fernseher, der in einen hochkant stehenden Flipper eingebaut ist, guckt Zeichentrickfilme und schießt tonnenweise kleine Stahlkugel durch einen Hindernis-Parcour. Dabei ist es furchtbar laut und alle rauchen.&lt;br /&gt;Pachinko ist eins der wenigen in Japan zugelassenen Glückspiele. Die Japaner sind ja im direkten Vergleich zu anderen Asiaten etwas aus der Art geschlagen.&lt;br /&gt;Während Hongkong-Chinesen und Makaken (oder wie die Einwohner von Macao auch immer heißen) ja grundsätzlich bereit sind, auf die Härte ihres Mittelstrahls zu wetten (jedenfalls wenn die Quote stimmt), sind Japaner da etwas zurückhaltener. Geldgewinne sind ohnehin beim Pachinko verboten. Man gewinnt also kein Bargeld, sondern kleine Sachpreise mit einem Wert von maximal 10.000 Yen. Der beliebteste Gewinn ist übrigens der kleine Goldbarren für 10.000 Yen, den man in einem Geschäfft, das es ganz zufällig immer in der Nähe von diesen Pachinko-Hallen gibt, in Bargeld umtauschen kann. Man kann übrigens beliebig viele von diesen Goldbarren gewinnen.&lt;br /&gt;Wenn man sagt, dass Pachinko in Japan populär ist, dann ist das so untertrieben, als ob man behaupten würde, dass sich ein paar Deutsche ein wenig für Fußball interessieren.&lt;br /&gt;Statistisch gesehen geht jeder 8. Japaner regelmäßig Pachinko spielen, dabei werden 250 Milliarden Euro ausgegeben. Das ist mehr als der aktuelle deutsche Bürgschaftsanteil am Euro-Rettungsschirm. Und wahrscheinlich sind beim Pachinko die Gewinnchancen auch noch viel besser.&lt;br /&gt;Es ist also eine riesige Industrie, die in ganz Japan 16.000 Pachinko-Hallen betreibt und es sich leisten kann, Nicolas Cage als Werbestar zu verpflichten. Aber wer sich mal "Stadt der Engel" im Kino angucken musste, der weiß, dass Nicolas Cage für Geld alles macht... Also auch Pachinko-Werbung. &lt;br /&gt;Hier der Beweis: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://0.gvt0.com/vi/983_qqatdTQ/0.jpg" height="266" width="320"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/983_qqatdTQ&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/983_qqatdTQ&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ich wollte mir selber ein Bild machen, deshalb bin ich heute mal in so eine Pachinko-Halle reingegangen... Und nach großzügig geschätzen 28,4 Sekunden wieder draußen gewesen. Die Geräuschkulisse entspricht ungefähr einer Formel-1-Boxengasse, nur in laut und ohne Ohrenschützer. Ständig blinkt und blitzt es irgendwo. Und mittendrin sitzen Durchschnitts-Japaner mit verkniffenem Gesichtsausdruck vor den Maschinen und verzocken kleine Kugeln. Und rauchen dabei.&lt;br /&gt;Vielleicht gibt es ja auch irgendwo einen Nichtraucher-Bereich, aber ich werde es wohl nicht mehr herausfinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn zum Thema "Pachinko" halte ich Euch nicht mehr auf dem Laufenden... Es ist mir einfach zu laut.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Aber keine Sorge, mir gehen die Themen schon nicht aus. Ich habe mir zum Beispiel zum Trost nach dem Besuch in der Pachinko-Halle eine Schachtel grünes KitKat gekauft und werde es gleich verkosten. Darüber halte ich Euch gerne auf dem Laufenden...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-352920109488136054?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/352920109488136054/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/ich-habe-es-weigstens-versucht.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/352920109488136054'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/352920109488136054'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/ich-habe-es-weigstens-versucht.html' title='Ich habe es wenigstens versucht...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-232052515903378345</id><published>2011-10-24T06:27:00.002+02:00</published><updated>2011-10-24T13:36:31.798+02:00</updated><title type='text'>Der Präsi ist da!</title><content type='html'>Und das ist auch gut so. Die Tatsache, dass der Präsident der Bundesrepublik Deutschland, Christian Wulff, gestern pünktlich in Tokyo angekommen ist, zeigt uns Steuerzahlern, dass die Investition in einen neuen Regierungs-Airbus vielleicht doch keine so schlechte Idee war.&lt;br /&gt;Man kann doch nicht erwarten, dass die Japaner auf unseren Präsidenten warten müssen, wenn sie nicht mal lange auf eine U-Bahn warten müssen. Obwohl, vielleicht hätte Herr Wulff doch besser mit einer von den alten Regierungs-Mühlen kommen sollen, bei der immer die Türen rausfallen. Das hätte man hier bestimmt dauerhaft reparieren können.&lt;br /&gt;Jetzt muss ich mal kurz persönlich werden: Lieber Herr Wulff, ätsch-bätsch! Sie müssen Ende der Woche mit ihrem popeligen Airbus A340, den Sie auch noch gebraucht gekauft haben, nach Hause fliegen. Wir fliegen nur einen Tag später mit nem A380... Und Miles&amp;amp;More-Punkte bekomme ich auch noch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste Besuch führte unseren Präsidenten auf das große Deutschlandfest. Ich habe gerade online gelesen, dass das Deutschlandfest im Garten der Botschaft stattgefunden haben soll. Lieber Herr Schreiberling vom Berliner Kurier: Der vermeintliche "große Park der Botschaft" heißt Arisugawa-Park und ist ein öffentlicher Park. Wenn die Deutsche Botschaft einen 6,7 Hektar großen Park mit Schildkrötenteich und einem Baseball-Feld mitten in einer der teuersten Städte der Welt unterhalten würde, dann hätten wir davon bestimmt schon in einer launigen Pressemitteilung vom Bundesrechnungshof gelesen, oder? &lt;br /&gt;Oder spätestens wenn sich der DFB beschwert hätte, dass es kein Fußballplatz ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Fest war großartig, die mehrheitlich japanischen Besucher konnten die drei typisch deutschen Getränke probieren: Bier, Wein und Coca-Cola. Es gab Bratwurst am Spieß, Biobrot und fast so viele Kinder, dass man dachte, man ist am Kollwitzplatz. Erst die Abwesenheit von Bionade hat einem klar gemacht, dass man nicht im Prenzlberg ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Tatsache war nicht zu übersehen: Christian Wulff is substanziell größer als der Durchschnittsjapaner, er überragt sogar den Kronprinzen um einen Kopf. - Gut, wenn wir einen Präsidenten gewollt hätten, der dem japanischen Kaiserhaus auf Augenhöhe begegnet, dann hätten wir Norbert Blüm ein Paar Pumps spendieren müssen. &lt;br /&gt;Die Rolle, die der Bundespräsident in Deutschland spielt, kann man Japanern übrigens ganz leicht erklären: "Christian Wulff ist der Kaiser von Deutschland". - Nur mit einem Unterschied: Wenn unser Kaiser mal beleidigt zurückgetreten ist, dann wählen wir uns einfach einen Neuen... Das können die Japaner nicht, hier muss man für den Job geboren sein.&lt;br /&gt;Und damit ich hier keine Befindlichkeiten verletze: Christian Wulff ist nur für die Japaner "Kaiser von Deutschland". Nicht, dass ich noch Ärger mit Uli Hoeneß bekomme, wegen Majestätsbeleidigung gegen den Beckenbauer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesen Minuten trifft sich unser Präsi gerade mit dem Tenno zum Mittagessen im Kaiserpalast... Ich bin mir sicher, er wird seine Hoheit mit den gleichen Worten begrüßen, die er auch zu seinem Versicherungs-Vertreter wegen der Hausratversicherung fürs Schloss Bellevue gesagt hat... Nämlich: "Hallo Herr Kaiser!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob es wirklich so war? Ich halte Euch auf dem Laufenden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-232052515903378345?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/232052515903378345/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/der-prasi-ist-da.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/232052515903378345'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/232052515903378345'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/der-prasi-ist-da.html' title='Der Präsi ist da!'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-4039614691949350724</id><published>2011-10-22T15:52:00.000+02:00</published><updated>2011-10-22T15:52:54.989+02:00</updated><title type='text'>Regen in Tokyo...</title><content type='html'>... muss wohl auch mal sein. Aber warum denn bitte an einem Samstag, wenn wir eigentlich unterwegs sein wollen? Ganz einfach: Weil der Samstag für die Mehrheit der Japaner ein Arbeitstag ist. Und wenn man eh damit beschäftigt ist Hybrid-Toyotas und Sushi zu bauen, dann kann es ruhig regnen.&lt;br /&gt;Wenn es regnet, dann bekommt der ahnungslose Reisende eine wirklich spannende Erfindungen der japanischen Nützlichkeitsindustrie zu sehen.&lt;br /&gt;Aber hier eine kurze Vorbemerkung, ich erwähnte ja bereits, dass Japan  ein relativ enges Land ist. Das bedeutet, dass Geschäfte häufig mit  relativ viel Ware vollgestellt sind. Das sieht dann ungefähr so aus:&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-rrmhB5eR6xM/TqLEX0wePQI/AAAAAAAAALE/MCZNhLpK0c0/s1600/donki.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-rrmhB5eR6xM/TqLEX0wePQI/AAAAAAAAALE/MCZNhLpK0c0/s320/donki.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu kommt dann, dass es nicht richtig angenehm ist, bei immer noch über 20 Grad eine Regenjacke zu tragen, deshalb erfreut sich der Regenschirm hier großer Beliebtheit. Besonders die preiswerte Variante für 3,50 Euro aus durchsichtigem Kunststoff mit eingebautem Taifun-Detektor. Der funktioniert ganz einfach: Wenn man den Regenschirm bei starkem Wind und Regen aufspannt, dann ist er sofort kaputt... Das warnt den Nutzer sofort davor, dass aus Wind und Regen ein Taifun werden kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Regen und der damit verbundenen epidemischen Verbreitung von Regenschirmen kommt es für die Gewerbetreibenen zu einem Problem, wie verhindert man, dass Kunden mit den nassen Schirmen durch die Geschäfte oder Restaurants rennen? In den Restaurants ist es ganz einfach: Dort gibt es große Schirmständer mit entsprechenden numerierten Halterungen, damit man die Nummer, unter der der Nässeschutz geparkt ist nicht vergisst, gibt es eine Garderobenmarke mit entsprechender Nummer.&lt;br /&gt;In den Ladengeschäften gibt es aber eine noch viel tollere Sache: Regenschirm-Eintüter!&lt;br /&gt;Das sind Ständer in denen man den Regenschirm von oben einführt und das nasse Teil wird in eine eingespannte Plastikhülle gesteckt, die verhindert, dass die "Hello Kitty"-Socken in der Auslage nass werden können.Wenn man das Geschäft wieder verlässt, dann kann man die Schutzhülle abziehen und in der Ablage rechts der Entsorgung zuführen.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-jkmxPsHn3nA/TqLIoclDQAI/AAAAAAAAALM/lZkZdc0vqKI/s1600/regenschirm-Eint%25C3%25BCter.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-jkmxPsHn3nA/TqLIoclDQAI/AAAAAAAAALM/lZkZdc0vqKI/s320/regenschirm-Eint%25C3%25BCter.jpg" width="259" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genial oder? Dagegen sind die in Japan erfundenen Armbanduhren mit eingebautem Taschenrechner doch absoluter Mist... Gut, das sind sie auch so, es tut aber jetzt nichts zu Sache. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir fällt jetzt gerade keine passende Überleitung ein, außer: Ich hoffe, dass man die Regenschirm-Eintüter morgen nicht braucht... Morgen ist nämlich das große Deutschland-Fest. Dann wird das neue Bundespräsidenten-Modell "Wulff 2010" der japanischen Öffentlichkeit vorgestellt. Und da kann man ja keinen Regen brauchen. Obwohl unser Präsident ja eigentlich wasserdicht sein soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte Euch auf dem Laufenden, ob es geregnet hat...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-4039614691949350724?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/4039614691949350724/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/regen-in-tokyo.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/4039614691949350724'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/4039614691949350724'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/regen-in-tokyo.html' title='Regen in Tokyo...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-rrmhB5eR6xM/TqLEX0wePQI/AAAAAAAAALE/MCZNhLpK0c0/s72-c/donki.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-827227078729178810</id><published>2011-10-22T14:37:00.000+02:00</published><updated>2011-10-22T14:37:20.073+02:00</updated><title type='text'>Administratives und so...</title><content type='html'>... muss auch mal sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss mal eins loswerden: Ich bin sehr über die positive Resonanz auf mein Geschreibsel überrascht und freue mich, dass es allen Lesern offenbar Spaß macht. Und wem es keinen Spaß macht, der muss ja nicht weiterlesen, wir sind hier ja nicht bei der Bundeswehr.&lt;br /&gt;Ich habe mir mal die Nutzerstatstiken angesehen, ich würde die Leser aus Taiwan ja gerne in der Landessprache begrüßen, leider kann ich aber kein Chinesisch... Nicht mal normales Tischtennis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar geneigte Leser werden es schon wissen, dem Rest sei es auf diesem Wege gesagt: Den Botschaftsangehörigenangehörigen gibt es jetzt auch bei dem, was Guido Westerwelle als "Gesichterbuch" bezeichnen würde. Denn wie sagte unser Außenminister und Big-Brother-Container-von-innen-Besichtiger einst in seiner schier unendlichen Weisheit: "So wie es in Großbritannien üblich ist, dass man dort  selbstverständlich Englisch spricht, so ist es in Deutschland üblich,  dass man hier Deutsch spricht."&lt;br /&gt;Und zwar unter der Adresse &lt;a href="http://www.facebook.com/Botschaftsangehoerigenangehoeriger"&gt;www.facebook.com/Botschaftsangehoerigenangehoeriger&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Da gibt es neben den Links zu dieser Seite auch noch Fotos und "exklusives Material". Also das exklusive Material ist nichts anderes als kurze Schnipsel, die mir gerade so duchs Hirn geschossen sind... Also nichts weiter als abgetippte Synapsenverschaltungen. Aber vielleicht gefällt es ja jemandem. Die großen, kompletten Texte werden weiterhin hier erscheinen. So wie es sich gehört.&lt;br /&gt;Und wer nicht bei Facebook ist, der kann es sich trotzdem angucken... Dann wird man nur um das Vergnügen betrogen, dort auf "Gefällt mir" klicken zu können.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-827227078729178810?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/827227078729178810/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/administratives-und-so.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/827227078729178810'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/827227078729178810'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/administratives-und-so.html' title='Administratives und so...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-8518548068914779592</id><published>2011-10-21T08:03:00.000+02:00</published><updated>2011-10-21T08:03:10.496+02:00</updated><title type='text'>Das Geheimnis des Alterns...</title><content type='html'>In keinem Land der Welt gibt es prozentual mehr Hundertjährige als in  Japan. Seine Bürger besitzen die höchste durchschnittliche  Lebenserwartung aller Nationen - Männer 79, Frauen 86 Jahre. Und 18 von  100.000 Einwohnern werden 100 und mehr Jahre alt.&lt;br /&gt;Es gibt verschiedene mögliche Erklärungsansätze: Gesunde Ernährung und erfolgreiche Präventionsprogramme. Es gibt sogar ein paar Präventionsprogramme für geistige und körperliche Fitness, von denen bekommt man gar nicht mit, dass sie der gesundheitlichen Prävention dienen.&lt;br /&gt;Zum Beispiel sorgt das relativ verworrene Prinzip der Mülltrennung für geistige Fitness und manuelle Geschicklichkeit bis ins hohe Alter. In der Kindheit lernen die Kinder die komplizierten Schriftzeichen, als Erwachsener bleibt man gestig fit, in dem man lernt, dass benutzte Teebeutel auf den brennbaren Müll gehören, zusammen mit getragenen Schuhen und Kinderwindeln. Gegen Athrose in den Fingern beugt man vor, in dem man die Nation dazu anhält, die Plastik-Etiketten von den PET-Flaschen zu puhlen. &lt;br /&gt;Die Bahnen fahren leider zu oft, als dass das Hinterherjagen nach einer U-Bahn der Fitness dienen könnte, deshalb hat man in die U-Bahnen nicht überall eine Rolltreppe eingebaut. Man kann sich sogar relativ sicher sein, dass man nicht aus einem U-Bahnhof rauskommt, ohne nicht mindestens eine Treppe gelaufen zu sein. So bleibt man auch im Alter fit.&lt;br /&gt;Seine Reaktionsgeschwindigkeit trainiert der japanische Büroangestellte mit den Aufzügen. Japanische Aufzüge haben nämlich bissige Türen. Die Dinger gehen automatisch so schnell zu, dass nur maximale eine Person gefahrlos einsteigen kann. Die zweite Person bekommt zwangsläufig eine elektro-mechanische Schiebetür gegen die Schulter geknallt.&lt;br /&gt;Das kann schmerzhaft sein, sieht lächerlich aus und macht Falten in teure Designer-Anzüge. Und da ein Japaner ja selten allein kommt, gibt es ausgefallene Techniken, den Einstieg einer mehrköpfigen Gruppe in einen japanischen Fahrstuhl sicherzustellen. Kommt ein Fahrstuhl an einem Stockwerk an und eine Gruppe "Salarymen" und "Office Ladys" will einsteigen, so geschieht das meist mit der "Opfer-Technik": Der jüngste männliche Angestellte muss den Fahrstuhl so schnell wie möglich betreten und dann dort den magischen Knopf finden, der die Fahrstuhltür offen hält. Und den dann auch drücken. Und solange gedrückt halten, bis die Gruppe komplett und in Sicherheit ist. Wenn die Gruppe im gewünschten Stockwerk ankommt, dann muss der Jüngste wieder den Knopf drücken bis alle Älteren die Fahrstuhlkabine sicher verlassen haben. Dann ist er dran, den Fahrstuhl mit einem beherzten Sprung zu verlassen. Und meistens schlägt dann das Stahlmonster von Mitsubishi Heavy Industries, Panasonic oder Hitachi zu, und klemmt den hoffnungsvollen Manager-Nachwuchs unbarmherzig ein. &lt;br /&gt;Wer durch dieses Stahlgewitter der ständigen Bedrohung durch Fahrstühle gegangen ist, der kann dann in aller Ruhe über 80 werden und bis dahin einen multinationalen Konzern leiten...&lt;br /&gt;Und wer sich nicht mehr traut, den Finger vom Knopf zu nehmen und aus der Kabine zu springen, der bekommt eine Uniform und wird Fahrstuhlführer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wenn mich nachher nicht die Fahrstuhltür zerquetscht, dann halte ich Euch auf dem Laufenden...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-8518548068914779592?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/8518548068914779592/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/das-geheimnis-des-alterns.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8518548068914779592'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8518548068914779592'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/das-geheimnis-des-alterns.html' title='Das Geheimnis des Alterns...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-1174454202886352847</id><published>2011-10-20T16:19:00.000+02:00</published><updated>2011-10-20T16:19:31.027+02:00</updated><title type='text'>Warum die Japaner keine Chinesen sind...</title><content type='html'>Japaner sind keine Chinesen.&lt;br /&gt;Das wird jedem klar, der dieses Bild sieht: Japaner taugen einfach nicht als Produktfälscher. Die müssten doch wissen, dass die Firma Beck's keinen Kaffee herstellt. Und außerdem ist es das falsche Rot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-iVNG6T7rKDE/TqAtw3vwZeI/AAAAAAAAAK8/GpN-VzJrNXg/s1600/IMG_1053.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="219" src="http://4.bp.blogspot.com/-iVNG6T7rKDE/TqAtw3vwZeI/AAAAAAAAAK8/GpN-VzJrNXg/s320/IMG_1053.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-1174454202886352847?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/1174454202886352847/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/warum-die-japaner-keine-chinesen-sind.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/1174454202886352847'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/1174454202886352847'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/warum-die-japaner-keine-chinesen-sind.html' title='Warum die Japaner keine Chinesen sind...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-iVNG6T7rKDE/TqAtw3vwZeI/AAAAAAAAAK8/GpN-VzJrNXg/s72-c/IMG_1053.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-5916816660970093844</id><published>2011-10-20T06:37:00.000+02:00</published><updated>2011-10-20T06:37:59.537+02:00</updated><title type='text'>Mal in eigener Sache...</title><content type='html'>Ich weiß gar nicht, ob das hier überhaupt irgendjemand liest, deshalb werde ich einfach mal die Chance ergreifen, hier Werbung für die Kommentarfunktion zu machen. Ich freue mich über jedes Feedback, wenn ich keins bekomme, dann muss ich darüber nachdenken mich dem "Club der gelangweilten MaPs" anzuschließen. Anonyme Kommentare sind freigeschaltet und können gerne genutzt werden. Ich werde lediglich alle Heiratsanträge löschen. Außerdem gibt es unter jedem Artikel noch die Möglichkeit, irgendwo zu klicken. Klickt ruhig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gib im übrigen noch einen kleinen Themenüberhang, ich habe hier noch eine lange Liste von Themen, zu denen ich noch was schreiben will. Ich fürchte also, es wird auch nach unserer Rückkehr weitergehen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte Euch auf dem Laufenden...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-5916816660970093844?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/5916816660970093844/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/mal-in-eigener-sache.html#comment-form' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/5916816660970093844'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/5916816660970093844'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/mal-in-eigener-sache.html' title='Mal in eigener Sache...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-2210076782349157615</id><published>2011-10-19T07:52:00.001+02:00</published><updated>2011-10-19T07:56:31.382+02:00</updated><title type='text'>Konsumautomaten starren einen an!</title><content type='html'>Es gibt in Japan für alles einen Automaten...&lt;br /&gt;Stop! Ich werde jetzt nicht sagen: "Sogar für getragene Damenunterwäsche.". Diese Automaten soll es mal gegeben haben, sie sind aber verboten worden. Die absurde Vorstellung, dass Japan ein Volk voller Perverser ist, das getragene Damen-Schlüpper aus dem Automaten kauft, hält sich aber in Europa hartnäckig. &lt;br /&gt;So oft wie mir schon die Geschichte erzählt worden ist, sollte man sich mal die Frage stellen, ob es in Europa nicht auch einen Markt dafür gäbe.&lt;br /&gt;Das einzig wirklich Perverse, das man im Japan im Automaten kaufen kann, sind fiese Getränke. Ich hatte ja schon "Suntory Green Espresso" und den Kaffee aus der Dose genannt. Zum Ende dieses Textes werde ich noch zwei andere Flüssigkeiten vorstellen, die ich nur ungern "Getränk" nennen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch zuerst noch mal zu den Automaten: Japan ist ein Land voller Automaten, man kann eigentlich hingehen wohin man will, solange man genug Kleingeld dabei hat, kann man nicht verdursten.&lt;br /&gt;Die Automaten brauchen natürlich Strom, zur Kühlung der Getränke, zur Erwärmung der Getränke, zur Beleuchtung und zum Abspielen von Werbesprüchen und lustigen Melodien beim Kauf...&amp;nbsp; Und natürlich für den Anschluß des Automaten ans Internet via W-LAN.&lt;br /&gt;Ich hab etwas im Internet gegraben und bin auf beeindruckende Zahlen gekommen, die ich hier ungeprüft wiedergebe:&lt;br /&gt;In Japan gibt es 5,6 Millionen Getränkeautomaten, 22,32 Japaner teilen sich also einen Automaten. Um es bildlich zu machen: Wenn man einen Automaten in jeder Klassenzimmer einer japanischen Grundschule stellt, dann sind Automaten dort unterrepräsentiert... Es müssten nämlich fast zwei sein.&lt;br /&gt;Nur an den Getränkeautomaten werden im Jahr knapp 70 Milliarden Euro umgesetzt, das sind vier Milliarden Euro mehr als das Bruttoinlandsprodukt von Vietnam. Jeder Japaner gibt im Schnitt 530 Euro pro Jahr nur für Automaten-Getränke aus, das ist ist mehr als ein Getränk pro Japaner pro Tag. Stellt man den japanischen Jahreskonsum von Getränken aus dem Automaten nebeneinander, so reicht er ca. 58 Mal um den Äquator herum.&lt;br /&gt;Wenn man alle Automaten abschalten würde, dann könnte man ein komplettes Atomkraftwerk einsparen.&lt;br /&gt;Das würden die Japaner aber natürlich nicht machen, dann müssten sie ja andere Leute mit ihren Bedürfnissen belästigen. Die japanische Mentalität ist eigentlich zu vielschichtig, um sie in einem Satz wiederzugeben. Ich probier es aber trotzdem: Der einzelne Japner will seinen Landsleuten so wenig wie möglich zu Last fallen, deshalb geht er für eine Dose Cola lieber zum Automaten als in einen Conbini. In den Conbini geht er erst, wenn er die Cola getrunken hat, um dann dort Mangas zu lesen. Damit stört er den Verkäufer nämlich nicht.&lt;br /&gt;Das erklärt dann auch, warum es Automaten gibt, die vor Supermärkten stehen, die 24 Stunden am Tag geöffnet haben.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrscheinlich sind diese Automaten aber in Wirklichkeit "Transformers", die sich nachts in schreckliche Roboter verwandeln und entweder gegeneinander um die Weltherrschaft kämpfen oder die Straße fegen. Wahrscheinlich beides, zuerst wird gekämpft, dann gefegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-ReFvEbLz7gA/Tp5mSeW-nGI/AAAAAAAAAK0/DMHh97X_eKE/s1600/Automat.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="286" src="http://1.bp.blogspot.com/-ReFvEbLz7gA/Tp5mSeW-nGI/AAAAAAAAAK0/DMHh97X_eKE/s320/Automat.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Wirklich nur ein Automat? Vielleicht ist es doch eine Kampfmaschine.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den Automaten gibt es neben den üblichen Verdächtigen Cola, Kaffee, Grüntee und Wasser noch drei erwähnenswerte Getränke:&lt;br /&gt;1. "Fanta Grape", besteht hauptsächlich aus lila Farbstoffen und Zucker. Grauenvoller Geschmack, ich wage mal die Behaptung: Es gibt keinen Alkohol auf dieser Welt, der daraus einen genießbaren Longdrink machen könnte. Nicht mal Biodiesel.&lt;br /&gt;2. "Calpis", ein typisch japanisches Geträk auf Milchbasis. Am ehesten mit in Wasser aufgelösten Joghurt vergleichbar. Dieses Getränk ist eine absolut meisterliche Leistung von japanischen Ingenieuren, man hat es nämlich geschafft, in diesem Gesöff mehr Kalorien unterzubringen als in vollfetter Cola.&lt;br /&gt;3. "Pocari Sweat", zu diesem Getränk habe ich zwei Fragen: Wer ist Herr Pocari? Und warum muss man seinen Schweiß in Flaschen füllen? Es ist ein isotonischer Drink mit dem Geschmack von Kunstzitrone, macht wahrscheinlich nach der zweiten Flasche höllisches Sodbrennen. Die erste Flasche taugt an schwülen Tagen aber durchaus als Durstlöscher. Wie Wasser übrigens auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wirklich bemerkenswert sind aber die Nachschubsysteme: Die meisten Automaten haben einen W-LAN-Anschluß, der den Fahrern von den kleinen weißen Nachschub-Lieferwagen übers Internet meldet, welcher Automat welche Nachfüllung braucht. So wird die Standzeit der Lieferwagen vor den Auomaten minimiert... Der Japaner an sich will ja den anderen Autofahrer so wenig wie möglich im Weg stehen. Etwas, woran sich die UPS-Kutscher in Berlin mal ein Beispiel nehmen könnten.&lt;br /&gt;Gelegentlich soll man die Nachschub-Wagen auch mal mit Blaulicht auf dem Dach durch die Stadt rasen sehen... Das ist dann ein Notfall, dann ist an irgendeinem Automaten in der Stadt der kalte grüne Tee mit Milch ausverkauft. Und das geht ja nicht, dann muss man ja bis zum nächsten Automaten laufen. Im Schnitt ungefähr 200 Meter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genug über Automatengetränke geschwätzt, ich mach mir jetzt nen Kaffee... Und halte Euch auf dem Laufenden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-2210076782349157615?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/2210076782349157615/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/konsumautomaten-starren-einen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2210076782349157615'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2210076782349157615'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/konsumautomaten-starren-einen.html' title='Konsumautomaten starren einen an!'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-ReFvEbLz7gA/Tp5mSeW-nGI/AAAAAAAAAK0/DMHh97X_eKE/s72-c/Automat.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-1944993809014398200</id><published>2011-10-17T11:13:00.001+02:00</published><updated>2011-10-17T11:33:46.585+02:00</updated><title type='text'>Hertha BSC reloaded...</title><content type='html'>Tokyo und Berlin haben auf den ersten Blick wenig gemein: Berlin hat preußische Geschichte, Tokyo hat preußische Perfektion im Nahverkehr.&lt;br /&gt;Beide hat aber das Schicksal getroffen, dass jede ernstzunehmende Hauptstadt wohl einmal treffen muss: Der örtliche Fußballverein spielt nur zweitklassig.&lt;br /&gt;Also haben wir uns am Sonntag aufgemacht, um zum Fußball zu gehen. Eine intensive Internetrecherche ließ alles ganz einfach erscheinen: Man fährt mt dem Zug zum Stadion, läuft die Hauptstrasse bis zum Stadion, kauft Tickets und geht rein. - Und genauso war es auch...&lt;br /&gt;Trotzdem ein beeindruckendes Erlebnis, das aus einer Aneinanderreihung von Highlights, Aha-Erlebnissen und "Warum ist das nicht auch in Deutschland so?"-Erfahrungen bestanden hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber der Reihe nach:&lt;br /&gt;Fußball ist nicht die beliebteste Sportart in Japan, das ist Baseball. Fußball steht aber schon an zweiter Stelle, das ist unter anderem Dettmar Cramer zu verdanken. Wer ihn nicht kennt, das ist der nette ältere Herr aus der Volksbank-Werbung (Jeder hat etwas, das ihn antreibt). Dettmar Cramer und Guido Buchwald haben mit ihrer Arbeit als Fußballtrainer das Image der Deutschen in Japan so positv beeinflusst, dass sogar ein ausgedehnter Staatsbesuch von Guido Westerwelle unser Image hier nicht ernsthaft beschädigen könnte. Aber man muss es ja nicht drauf ankommen lassen.&lt;br /&gt;Zurück zum Fußball, Petra und ich haben einiges an Stadionerfahrung: Ich war bei der WM 2006, Petra beim Länderspiel Kasachstan gegen Portugal. Zusammen haben wir Real Madrid, den HSV, Hertha BSC, Union Berlin, Bayern München, den VfL Osnabrück und die TSG 1899 Hoffenheim gesehen. Wir waren auf alles vorbereitet... Aber nicht auf ein Stadion, in dem man in Socken herumlaufen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Anreise zum Erlebnis "FC Tokyo" ist ganz einfach: Man mischt sich einfach unter die Hundertausenden von Menschen, die zu jeder Minute den Bahnhof Shinjuku bevölkern, fährt mit dem Schnellzug zwei Stationen nach Chofu, dann noch einmal zwei Statitionen mit den Nahverkehr, dann ist man da. Immer noch in Tokyo, aber nicht mehr von Hochäusern umzingelt. In Berlin könnte die Anreise zum Olympiastadion per S-Bahn im Prinzip auch so einfach sein... Aber halt auch nur im Prinzip.&lt;br /&gt;An Spieltagen vom FC Tokyo folgt man einfach den Schlachtenbummlern, die zahlreich zum Stadion laufen. Man sieht bereits die ersten Fanartikel, es dominiert aber noch die große Tasche, als wenn man zum Baden geht. In den zahlreichen Conbinis gibt es alles für den Fan: Getränke, Becher und Bento-Boxen im FC-Tokyo-Design. In diesen Boxen sind schlicht und einfach leckere Schnitzel-Sandwiches. &lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-PE5PTvmy0JY/TpvgC6HJBqI/AAAAAAAAAKM/Y9yWgS9XZ9c/s1600/bento-box.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="227" src="http://3.bp.blogspot.com/-PE5PTvmy0JY/TpvgC6HJBqI/AAAAAAAAAKM/Y9yWgS9XZ9c/s320/bento-box.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man am Stadion ankommt, kein Japansich spricht und keine Tickets hat, dann ist es ganz einfach: Man schnappt sich einen der zahlreichen dort anwesenden Menschen, die ein "FC Tokyo Fan Crew" Polohemd tragen und spricht ihn auf Englisch an, der bringt einem zum nächsten&amp;nbsp; Polohemd-Träger, der Englisch spricht. Der eskortiert einen dann persönlich zum Ticket-Counter. Dort erwartet einen die große Überraschung: Die Tickets sind relativ preiswert, 2.000 Yen (20 Euro). Und zwar sowohl für die Fankurve, als auch für die komplette Gegen-Tribüne. Kinder zahlen nur 500 Yen, eine lohnenswerte Investition in den Fan von morgen. Tickets, die man in Deutschland als Business-Seats vermarkten würde, kosten rund 50 Euro. Die kauft aber keiner. &lt;br /&gt;Dann geht es durch die Sicherheitskontrolle, dort geht man hauptsächlich sicher, dass man keine Seeminen in kleinen Bollerwagen hinter sich herzieht. Das Mitbringen von Picknick-Körben, Getränken, und dem dazugehörigen Besteck ist natürlich erlaubt. Nur Dosen müssen in Pappbecher umgefüllt werden, bei Plastikflaschen muss der Deckel abgegeben werden. So will man sichergehen, dass alles korrekt recycelt wird.&lt;br /&gt;Das Stadion heißt "Ajinomoto-Stadion", Ajinomoto ist ein Nahrungsmittelhersteller, der die Namensrechte am Stadion gekauft hat. Deshalb bekommt auch jeder Besucher eine Ajinomoto-Produkt am Eingang geschenkt. Ich kann die Verpackung nicht lesen, aber es ist eine Soßenmischung, die laut den Bildern auf der Rückseite mit Tofu, Sojasprossen und Fleisch zubereitet werden soll und recht schmackhaft aussieht.&lt;br /&gt;Ich stelle mir gerade vor, was passieren würde, wenn Hertha BSC plötzlich nicht mehr im Olympia-Stadion spielen würde, sondern in der "Bautzener-Senf-Arena". Und jeder Stadion-Besucher würde am Eingang einen Becher mittelscharfen Senf bekommen... &lt;br /&gt;Eins ist sicher: Ein paar DFB-Schiris würden dann gleich in den gelben Outfits pfeifen. Damit man die Flecken nicht so sieht.&lt;br /&gt;Aber man ist ja hier in Tokyo, hier wirft man erstens nicht mit Lebensmitteln und zweitens nicht im Stadion. Man könnte ja was dreckig machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann ist man im Stadion angekommen, der Durchschnittsbesucher verschwindet dann erstmal auf der Toilette, zum Umziehen. Das Fan-Outfit wird erst im Stadion angelegt... Dann aber richtig.&lt;br /&gt;Wir mussten uns natürlich erst ausstatten, was aber schnell zu erledigen war. Leider auch nicht billig, für einen Schal und eine Mütze zahlt man mal eben 50 Euro.&lt;br /&gt;Aber was ist schon Geld, wenn es um Fußball geht?&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-4tKiXBuu4rY/Tpvp7Qr0enI/AAAAAAAAAKU/M_5aIRToDhs/s1600/kleiner+Fan.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-4tKiXBuu4rY/Tpvp7Qr0enI/AAAAAAAAAKU/M_5aIRToDhs/s320/kleiner+Fan.jpg" width="302" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Japanischer Fußball ist eine Familien-Akivität, die ganze Familie geht sonntags ins Stadion. Ich habe auch eine mögliche Erklärung: Ein Besuch für zwei Erwachsene mit zwei Kindern ist billiger als ein einzelnes Kinderticket fürs Disneyland. &lt;br /&gt;Außerdem kann man einen Picknickkorb mit ins Stadion nehmen, und im Schatten des Oberrings die Decke ausbreiten. Der Fußbden ist so sauber, man bräuchte die Decke aber nicht zwingend.&lt;br /&gt;Ach ja, Fußball wurde auch noch gespielt, Tokyo hat 3:0 gegen Fagiamo Okayama gewonnen. Kein hochklassiges Spiel, aber die Mehrheit der Spiele in der 2. Bundesliga ist spielerisch schlechter. Eine klare Sache, trotzdem hat der unterlegene Gegner bis zum Abpfiff versucht mitzuspielen. Wahrscheinlich weil man es den ungefähr 50 mitgereisten Fans schuldig war, die mit eine stoischen Begeisterung, Trommeln und einer einzelnen Vuvuzela für die Stimmung gesorgt haben, die einfach zum Fußball gehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit des Tages: Ein Stadionbesuch ist echt eine Alternative zum Besuch des 14. Shinto-Schreins oder dem 88. Mega-Kaufhaus. &lt;br /&gt;Und in der nächsten Saison spielt der FC Tokyo dann auch wieder in der ersten Liga, man ist nämlich Tabellenführer. - Deshalb auch die heutige Überschrift: Hertha BSC reloaded.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. Zum Abschied hat sich das&amp;nbsp; Maskottchen noch persönlich von uns verabschiedet:&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-e-PpPsrLXwg/TpvwuQRc6JI/AAAAAAAAAKk/eyQN_7IESao/s1600/maskottchen.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-e-PpPsrLXwg/TpvwuQRc6JI/AAAAAAAAAKk/eyQN_7IESao/s320/maskottchen.jpg" width="233" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es hofft wohl auf ein Wiedersehen...&lt;br /&gt;Ob es klappt? Ich halte Euch auf dem Laufenden.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-1944993809014398200?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/1944993809014398200/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/hertha-bsc-reloaded.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/1944993809014398200'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/1944993809014398200'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/hertha-bsc-reloaded.html' title='Hertha BSC reloaded...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-PE5PTvmy0JY/TpvgC6HJBqI/AAAAAAAAAKM/Y9yWgS9XZ9c/s72-c/bento-box.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-2317694154946058949</id><published>2011-10-13T08:41:00.001+02:00</published><updated>2011-10-13T08:42:14.586+02:00</updated><title type='text'>Kaffee, oder was man hier so nennt...</title><content type='html'>Ich gebe auf, ich kapituliere, ich mache nicht mehr weiter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe jetzt Wonda, Super-Wonda, Boss und Kilimanjaro ausprobiert. Man kann alles davon vergessen. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte: Es gibt keinen Kaffee aus der Dose, der wirklich schmeckt.&lt;br /&gt;Trotzdem scheint es für das Zeug wirklich einen Markt zu geben: Jeder Getränkeautomat bietet mindestens drei verschiedene Sorten an. In den Combini-Märkten stehen noch mehr Varianten und heiß und kalt rum. Alles schmeckt wie dünner Nescafé, der mit destiliertem Wasser angerührt und mit Tipp-Ex weiß eingefärbt wurde.&lt;br /&gt;Der Preis von dem Zeug kann nur durch eins gerechtfertigt werden: Dem hohen Materialpreis der Dosen, in denen es vepackt ist. Und der Tatsache, dass man die erwärmten Dosen aus dem Automaten im Winter wunderbar als Handwärmer benutzen kann... Man darf nur nicht auf die Idee kommen, das Zeug zu trinken.&lt;br /&gt;Ich kann mich erinnern, dass es fertigen Kaffee aus der Dose auch mal an Tankstellen in Deutschland gegeben hat. Das ist aber bestimmt nur ein Nischenprodukt gewesen... Und inzwischen hat bestimmt jemand diese Nische zugemauert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man muss dem Dosenkaffee aber zwei Sachen zugestehen: Das Zeug hat ein wirklich liebevolles Verpackungsdesign... Außerdem ist es immer noch eine geschmackliche Alternative zu "Suntory Green Espresso".&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Ra2C6d1P7gk/TpaHwXRQ4EI/AAAAAAAAAKE/ywFfd03WxJM/s1600/dosenkaffee.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-Ra2C6d1P7gk/TpaHwXRQ4EI/AAAAAAAAAKE/ywFfd03WxJM/s320/dosenkaffee.jpg" width="272" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;Es gibt aber auch wirklich leckere Dinge in Aluminiumverpackung, doch davon mehr in den nächsten Tagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte Euch auf dem Laufenden...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-2317694154946058949?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/2317694154946058949/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/kaffee-oder-was-man-hier-so-nennt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2317694154946058949'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2317694154946058949'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/kaffee-oder-was-man-hier-so-nennt.html' title='Kaffee, oder was man hier so nennt...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-Ra2C6d1P7gk/TpaHwXRQ4EI/AAAAAAAAAKE/ywFfd03WxJM/s72-c/dosenkaffee.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-2282018626694777750</id><published>2011-10-13T08:00:00.000+02:00</published><updated>2011-10-13T08:00:06.585+02:00</updated><title type='text'>Wer lesen kann, ist klar im Nachteil...</title><content type='html'>... dem entgeht nämlich das Spannungsmoment beim Einkaufen.&lt;br /&gt;Es ist nämlich wirklich schwer, zu erkennen was in einer Packung drin ist. Man kann viele Sachen an Formen oder Bildern erkennen, aber halt nicht alles.&lt;br /&gt;Manchmal hilft auch die Umgebung: Wenn etwas Braunes neben der Marmelade steht, dann wird es wahrscheinlich ein japanisches Nutella-Derivat sein und keine dunkle Schuhcreme. Obwohl man auch da manchmal nicht vor Überraschungen sicher sein kann. &lt;br /&gt;Aber auch wenn etwas im Supermarkt mit lateinischer Schrift beschriftet ist, verschafft einem dies auch nicht unbedingt einen zwingenden Informationsvorteil. Der Konsumgüter herstellende Japaner neigt offensichtlich dazu, seine Produkte mit englischen Wörtern aufzupeppen. Neben mir liegt ein Paket mit "Mintia"-Pfefferminzbonbons in der Geschmacksrichtung "Dry Hard". Ich hab jetzt die halbe Packung intus... Und leide weder und Mundtrockenheit oder trockenem, spröden Haar.&lt;br /&gt;Es geht aber noch besser: Es geht auch auf berlinerisch, genauer gesagt unter Verwendung einer von mir nicht übermäßig geliebten Vokabel&amp;nbsp; aus der Hauptstadt der DDR.&lt;br /&gt;Aber seht selbst:&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-taoAk9QDjIg/TpZ4Pb9tHWI/AAAAAAAAAJ8/rGPhdopQY5g/s1600/w%25C3%25BCrstchen.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-taoAk9QDjIg/TpZ4Pb9tHWI/AAAAAAAAAJ8/rGPhdopQY5g/s320/w%25C3%25BCrstchen.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe die Würstchen natürlich gekauft, wir haben sie gegessen... Ganz ehrlich: Sie haben ganz "schau" geschmeckt. Um im DDR-Sprech weiterzumachen: Der Geschmack war in Ordnung, aber nicht "urst gut". Das ist hier nur das Sushi.&lt;br /&gt;Es gibt natürlich noch andere Worte, die sich die Japaner aus der deutschen Sprache geliehen haben, zum Beispiel "Aromatherapie". Manche deutschen Worte sind aber auch etwas verfremdet worden, zum Beispiel steht bei uns Spülmittel mit dem Namen "Enjoy Awa's". Auch wenn das Apostroph in diesem Fall noch kreativer verwendet wurde, als im Großraum Görlitz, lässt sich die Herkunft des Wortes noch klar erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber gut, ich will hier nicht mit einer kulturellen Überlegenheit prahlen, die definitiv nicht da ist. Ich denke da an die hohe Dunkelziffer von tätowierten japanischen Kanjis auf den Hüften von niederrheinischen Solariums-Fachangestellten, die Ausdrücke wie "Kraft", "Liebe" oder "Vertrauen" symbolisieren sollen. In Wirklichkeit stehen sie aber für "Bitte die maximale Durchfahrtshöhe beachten!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für einen längeren Aufenthalt ist es also ratsam, wenigstens zu versuchen, ein paar japanische Schriftzeichen zu lernen. Damit man irgendwann nicht versehentlich das Grillfleisch in dunkler Haartönung mariniert und sich hinterher über den Geschmack wundern muss. Wobei auch der Gedanke von Sojasauce im Haaransatz nicht wirklich verlockend ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über meine Fortschritte mit Schrift und Sprache halte ich Euch auf dem Laufenden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-2282018626694777750?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/2282018626694777750/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/wer-lesen-kann-ist-klar-im-nachteil.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2282018626694777750'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2282018626694777750'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/wer-lesen-kann-ist-klar-im-nachteil.html' title='Wer lesen kann, ist klar im Nachteil...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-taoAk9QDjIg/TpZ4Pb9tHWI/AAAAAAAAAJ8/rGPhdopQY5g/s72-c/w%25C3%25BCrstchen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-8711570242063893500</id><published>2011-10-12T10:43:00.001+02:00</published><updated>2011-10-13T08:12:47.321+02:00</updated><title type='text'>Mein erstes Mal...</title><content type='html'>Mein erstes Auto war ein monacoblauer Polo, mein erstes Asterix-Heft war "Das Geschenk Cäsars", mein erstes Weizenbier hatte ich 1987 in Berlin-Steinstücken.&lt;br /&gt;Mein erstes Erdbeben hatte ich letzten Montag um 7.00 Uhr Ortszeit. &lt;br /&gt;Dass Japan tektonisch recht aktiv ist, ist ja nicht wirlich eine neue Erkenntnis. Deshalb waren wir statistisch einfach dran, während unseres Aufenthaltes die Erde beben zu spüren. Es hat auch nur zwei Wochen gedauert, dann hat die Erde gewackelt. Das Gefühl ist komisch gewesen, anders als ich es mir vorgestellt habe. Ich hatte eine auf-und-ab-Bewegung erwartet, es war aber eher ein horizontales Wackeln. Das Erdbeben hat gerade mal für zwei Dinge gereicht: Einmal um meine Kaffeetasse zum wackeln zu bringen, und um eine Meldung bei faz.de auszulösen. Wie gut, dass meine Mutter dort nicht rumsurft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wohnen hier im zehnten Stock, die hohen Gebäude haben eine Erdbebendämpfung. Ich hab mich also nicht unsicher gefühlt. Abgesehen davon war das Beben aber&amp;nbsp; viel zu schnell vorbei, um sich Gedanken zu machen. Wer das Gefühl eines Erdbebens nachempfinden will, der kann das in Berlin tun. Man stellt sich einfach auf den Hackeschen Markt und wartet bis eine Tram vorbeifährt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist aber schon erstaunlich, was die seriöse Presse wie die FAZ aus etwas macht, dass die meisten Tokyoter nicht hat von ihrem Manga-Heft aufblicken lassen. &lt;a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/japan-erdbeben-erschuettert-region-um-fukushima-11488217.html"&gt;Link hier &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt verschiedene mathematische Modelle, wonach ein großes Erdbeben in Tokyo überfällig ist. Aber viele Deutsche haben ja auch jeden Samstag das Gefühl, dass sie jetzt mit dem Lotto-Jackpot dran sind.&lt;br /&gt;Und die regelmäßigen kleinen Beben führen unweigerlich zu einem Gewöhnungseffekt. Ich glaube, sonst könnte man hier auch nicht leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit meiner seismischen Entjungferung ist es wie mit vielen "ersten Malen" gewesen: Man fragt sich hinterher, warum man vorher darüber so viel nachgedacht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Petra muss noch auf ihr erstes Erdbeben warten, das von Montag hat sie nämlich verschlafen. Das zählt also nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte Euch auf dem Laufenden...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachtrag: Am 13.10. hat sich ein schweres Edbeben&amp;nbsp; auf Bali ereignet. Ich hoffe zwei Dinge: Dass es wenig Toten und Verletzte gegeben hat... Und dass deutsche Journalisten rechtzeitig merken, dass Bali weit genug weg ist, um eine Gefahr für Japan darzustellen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-8711570242063893500?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/8711570242063893500/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/mein-erstes-mal.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8711570242063893500'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8711570242063893500'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/mein-erstes-mal.html' title='Mein erstes Mal...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-9205087951314931150</id><published>2011-10-11T09:46:00.000+02:00</published><updated>2011-10-11T09:46:23.623+02:00</updated><title type='text'>Das letzte Großstadt-Abenteuer: Suppen-Bingo!</title><content type='html'>Ich habe in meinem Leben ja schon viele Dinge gegessen, vom Ziegengulasch auf Curacao über Krokodil im Prenzlberg bis zum Seeigel auf Kreta.&lt;br /&gt;Ich habe auch schon manches Mal in gastronomischen Einrichtungn Mut beweisen müssen: Ich habe in der Altstadt von Düsseldorf einen Wirt gefragt, ob er auch richtiges Bier hat. Ich habe in Osnabrück gefragt ob man das Bier auch in richtigen Gläsern (größer als 0,2 Liter) ausschenkt. Bei beiden Fragen bin ich auf Unverständnis gestoßen.&lt;br /&gt;Noch größeres Unverständnis bereiten mir aber japanische Speisekarten, ich kann sie schlicht nicht lesen. Da bringt es auch nichts, auf eine Zeile zu zeigen, und zu hoffen, dass es was Essbares ist. Und nicht der Vermerk: Inklusive 5 Prozent Mehrwertsteuer.&lt;br /&gt;Praktischerweise gibt es oft bebilderte Speisekarten oder kleine Plastikmodelle vor der Tür auf die man zeigen kann. &lt;br /&gt;Es gibt aber Resaurants, in denen bestellt und bezahlt man am Automaten, bekommt einen Bon, den der Kellner gegen Essen eintauscht.&lt;br /&gt;Wenn dieser Automat keine Bilder hat und nur auf Japanisch beschriftet ist, dann sind die Voraussetzungen ideal, dann kann man das letzte echte Abenteuer von Tokyo erleben. Dann kann man nämlich Suppen-Bingo spielen.&lt;br /&gt;Die Regeln sind ganz einfach: Man sucht sich ein Restaurant mit so einem Automaten.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-p5Dkrvhy5so/TpPyO4e6ZpI/AAAAAAAAAJ0/6sp-NpfuV-k/s1600/Bingo-Automat.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-p5Dkrvhy5so/TpPyO4e6ZpI/AAAAAAAAAJ0/6sp-NpfuV-k/s320/Bingo-Automat.jpg" width="295" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann schiebt man tausend Yen in dem Automaten und drückt eine beliebige Taste. Heraus kommt ein Zettel und Wechselgeld. Das Wechselgeld steckt man ein, den Zettel gibt man dem Kellner und setzt sich an die Bar. Nach 5 Minuten kommt die Überraschung: Eine Suppe, fast immer mit Nudeln. Ob sie nach Hühnchen, Curry, Fisch oder Rindfleisch schmeckt, ob Beilagen drin sind, wenn ja welche. Das bleibt die Spannung bis zur letzten Minute.&lt;br /&gt;Man kann sich aber auf der sicheren Seite fühlen: In Japan werden weder Hunde, noch Katzen, auch keine Hasen gegessen. Haifischflossensuppe bekomt man nicht für 1000 Yen.&lt;br /&gt;Es kann also nichts schiefgehen... Also hinein ins Abenteuer!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte heute Curry-Suppe mit Pilzen und Rindfleisch, es war lecker, aber beim nächsten Mal probiere ich einen anderen Knopf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte Euch auf dem Laufenden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-9205087951314931150?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/9205087951314931150/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/das-letzte-grostadt-abenteuer-suppen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/9205087951314931150'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/9205087951314931150'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/das-letzte-grostadt-abenteuer-suppen.html' title='Das letzte Großstadt-Abenteuer: Suppen-Bingo!'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-p5Dkrvhy5so/TpPyO4e6ZpI/AAAAAAAAAJ0/6sp-NpfuV-k/s72-c/Bingo-Automat.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-5275509420451166243</id><published>2011-10-10T06:44:00.000+02:00</published><updated>2011-10-10T06:44:34.503+02:00</updated><title type='text'>Nicht alles, was ein rotes Licht hat, gehört zum Rotlichtbezirk.</title><content type='html'>Liebe Leser,&lt;br /&gt;ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns. Ich werde wohl noch ein paar Tage brachen, um das Gesehene aufzuarbeiten. &lt;br /&gt;Heute ist Japan aber gesetzlicher Feiertag, es ist der "Tag des Sports". Morgen ist übrigens "Tag des Muskelkaters", da hat der Japaner aber nicht frei.&lt;br /&gt;Ich habe also gearbeitet, während halb Japan seinem Lieblingssport nachgeht: Dem Power-Shopping, aufgeteilt in die beiden Disziplinen "Kreditkarten ohne Limit" und "Cash only".&lt;br /&gt;Auch Männer können hier mit etwas Training erstaunliche Resultate erzielen.&lt;br /&gt;Man wird aber noch für etwas anderes in Japan erstaunlich schnell furchtbar viel Geld los. Nämlich für einen Friseurbesuch, einmal Haareschneiden kann man als Mann schnell mal 50-75 Euro loswerden, Frauen zahlen für Extras wie "Ansatz dunkel nachfärben (nur bei echten Blondinen)", Strähnchen oder "ehrlich klingende Komplimente durch den Friseur" entsprechend mehr. &lt;br /&gt;Wer sich noch an Junichiro Koizumi erinnert, den japanischen Premierminister mit den grauen Haaren und der unstaatsmännisch langen Matte: Das war kein modischer Chic, der Mann wollte einfach nicht sein halbes Premierminister-Gehalt zu seinem Friseur bringen. &lt;br /&gt;Kurz und gut: In der deutschen Sprache macht der Satz "Der Ferrari gehört dem Friseur" keinen Sinn. - Auf Japanisch schon.&lt;br /&gt;Damit die ganze Insel aber nicht zu einem Eiland voller werktätiger Hippies wird, gibt es in den Bahnhöfen die "Just Cut"-Läden. Dort bekommt man für 1.000 Yen (10Euro) einen Haarschnitt, wenn man sich anstellt, sein Handy ausmacht, das Rauchen einstellt, passend zahlt... Und nicht allzu anspruchsvoll ist. &lt;br /&gt;Ich habe übrigens den Verdacht, dass die japanische Frauenfußball-Nationalmannschaft dort einmal im Monat geschlossen hingeht. &lt;br /&gt;Vor der Tür des Turbofriseurs gibt es eine neckische kleine Ampel, sie signalisiert die Wartezeit. Steht sie auf Grün, dann kommt man sofort dran, gelb steht für weniger 20 Minuten Wartezeit, rot für 20 Minuten und mehr. Bei dem Preis glaube ich, dass die Ampel noch seltener auf grün steht, als eine deutsche Baustellen-Ampel.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/--wufA3bgZTY/TpJ3zX78wII/AAAAAAAAAJo/Yk9b9R2zz-I/s1600/friseur.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="290" src="http://4.bp.blogspot.com/--wufA3bgZTY/TpJ3zX78wII/AAAAAAAAAJo/Yk9b9R2zz-I/s320/friseur.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollte ich tatsächlich mal länger in Japan bleiben, dann habe ich zwei Möglichkeiten: Dort hinzugehen, oder wachsen zu lassen.&lt;br /&gt;Ich glaube, ich lasse wachsen, ich habe hier so schöne "Hello Kitty" Haarreifen gesehen. Ich bin mir sicher, dass ich das tragen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte Euch auf dem Laufenden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-5275509420451166243?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/5275509420451166243/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/nicht-alles-was-ein-rotes-licht-hat.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/5275509420451166243'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/5275509420451166243'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/nicht-alles-was-ein-rotes-licht-hat.html' title='Nicht alles, was ein rotes Licht hat, gehört zum Rotlichtbezirk.'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/--wufA3bgZTY/TpJ3zX78wII/AAAAAAAAAJo/Yk9b9R2zz-I/s72-c/friseur.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-753225140718720809</id><published>2011-10-08T16:11:00.000+02:00</published><updated>2011-10-08T16:11:51.192+02:00</updated><title type='text'>Alles nur geklaut...</title><content type='html'>Keine Sorge, es soll heute nicht um die Kriminalität in Tokyo gehen, die ist nämlich nicht der Rede wert. Die U-Bahn in Tokyo hat pro Jahr 2,9 Milliarden Fahrgäste und durchschnittlich 736 Straftaten...&lt;br /&gt;Solche Zahlen erklären natürlich auch, warum Japaner auf Reisen europäische Großstädte für extrem unsicher halten.&lt;br /&gt;Aber klar: Warum sollte mir jemand meine Digicam klauen, wenn er bereits dass Nach-Nachfolgemodell im Laden kaufen kann... Wahrscheinlich sogar reduziert, weil es inzwischen ein Auslaufmodell ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Thema Diebstahl soll es eher um geistigen Diebstahl gehen... George Lucas hat uns allen die wundervolle Welt von Star Wars gegeben, voll mit Todesternen, Prinzessinnen mit Metallbikinis und Hörnchen-Frisuren. Gut, es sind auch grobzahnige Nervensägen wie Jar-Jar Binks dabeigewesen, aber das meiste bei Star Wars ist schon ziemlich cool... Wer wollte nicht mal ein Jedi-Ritter sein und "mit der Macht" sein?&lt;br /&gt;Hier in Japan kann man es, hier kann man Jedi-Ritter werden, den von hier kommen die Jedis. George Lucas hat ihnen nur eine braune Kutte und einen coolen Namen gegeben... Vielleicht hat er auch etwas an den Soundeffekten geschraubt. Aber das Konzept der uniformierten Einzelkämpfer, die mit ihrem Lichtschwert den ständigen Kampf gegen übermächtige Gegner kämpfen, das hat er hier in Tokyo auf der Straße aufgelesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer es nicht glaubt, hier kommt das Beweisfoto:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-4-oPVVzJS_c/TpBYzLsgF3I/AAAAAAAAAJk/t9IwNQi4DDY/s1600/IMG_0857.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="251" src="http://1.bp.blogspot.com/-4-oPVVzJS_c/TpBYzLsgF3I/AAAAAAAAAJk/t9IwNQi4DDY/s320/IMG_0857.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur die Trillerpfeife hätte damals bei Alec Guiness etwas unglaubwürdig gewirkt, deshalb hat George Lucas darauf verzichtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollte ich irgendwann noch mal Chewbacca treffen, dann mache ich ein Foto...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte Euch auf dem Laufenden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-753225140718720809?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/753225140718720809/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/alles-nur-geklaut.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/753225140718720809'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/753225140718720809'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/alles-nur-geklaut.html' title='Alles nur geklaut...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-4-oPVVzJS_c/TpBYzLsgF3I/AAAAAAAAAJk/t9IwNQi4DDY/s72-c/IMG_0857.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-968964479976575336</id><published>2011-10-07T06:18:00.001+02:00</published><updated>2011-10-07T07:07:37.856+02:00</updated><title type='text'>Anderes Land, die gleichen Plagen</title><content type='html'>Die Welt des 21. Jahrhunderts kennt vier große Plagen:&lt;br /&gt;Hunger, Überbevölkerung, Casting-Shows und Fernsehköche.&lt;br /&gt;Und von allen diesen Plagen sind die Flitzpiepen, die einem erklären wollen, dass man Kartoffeln ruhig bissfest kochen soll, die schlimmsten. Wer aber glaubt, dass wir Deutsche mit den Labertaschen Lafer, Lichter und Mälzer besonders hart gestraft sind, der hat noch keinen japanischen Fernsehkoch erlebt. &lt;br /&gt;Es ist mir heute vormittag gelungen, ein absolutes Prachtexemplar dieser  Gattung in seinem natürlichen Lebensraum zu fotografieren. Hier das  Beweisfoto:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-X2DpcaWkTWY/To5zgHq9AiI/AAAAAAAAAJg/amONWfJKiEo/s1600/IMG_0851.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-X2DpcaWkTWY/To5zgHq9AiI/AAAAAAAAAJg/amONWfJKiEo/s320/IMG_0851.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Koch ist gegen den gepunkteten Hintergrund leicht zu erkennen: Er trägt ein Kostüm, dass offensichtlich aus einer Musical-Version von "Meuterei auf der Bounty" stammt. Wahrscheinlich hat er dort den ahnungslosen Schiffskoch gespielt. &lt;br /&gt;Die Einrichtung der Fernsehküche ist etwas spartanisch und total unrealistisch. In dieser Küche kann man sich nämlich noch bewegen... Und das kann man in einer normalen japanischen Küche nicht. Das man mit diesem Überfluß an Platz nicht umgehen kann, kann man auch daran sehen, dass der vorhandene Platz nicht genutzt wird. Nicht einmal zum Abstellen von unnützem Kram wie Entsafter, Wasserbesprudler oder Körnermühlen, mit denen wir Europäer uns gewöhnlich unsere Küchen verstopfen.&lt;br /&gt;Der Fernsehkoch trägt offensichtlich gerade sein Balzkleid, man sieht es an der Haarfarbe, die sonst niemand anderes auf dieser Welt hat. Um die ihn aber aber auch nicht einmal Bruce Willis beneiden würde.&lt;br /&gt;Es ist mir leider nicht gelungen, ein Beispiel seiner Sprache zu dokumentieren. Aber glaubt mir: Er hat einen Tonfall, den sogar Harald Glööööckler als "tuntig" bezeichnen würde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fragt mich bitte nicht, was er gekocht hat. Aber das interessiert ja auch bei unseren Fernsehköchen&amp;nbsp; niemanden. Man schaut doch nur Kochsendungen, weil man hofft, dass der Koch Feuer fängt oder sich den Unterarm mit einem Sparschäler abtrennt. Es könnte also eine lokale Spezialität gewesen sein: Vielleicht Roulade vom Walfisch auf einem Bett aus frischem Seetang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht aber auch was leckeres.. Ich halte Euch auf dem Laufenden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-968964479976575336?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/968964479976575336/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/anderes-land-die-gleichen-plagen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/968964479976575336'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/968964479976575336'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/anderes-land-die-gleichen-plagen.html' title='Anderes Land, die gleichen Plagen'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-X2DpcaWkTWY/To5zgHq9AiI/AAAAAAAAAJg/amONWfJKiEo/s72-c/IMG_0851.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-62461431272362400</id><published>2011-10-05T10:20:00.000+02:00</published><updated>2011-10-05T10:20:23.459+02:00</updated><title type='text'>Das nenne ich konsequent!</title><content type='html'>Paul Kuhn hat die Welt um den unvergessenen Song "Es gibt kein Bier auf Hawaii" bereichert. Das stimmt natürlich nicht, es gibt Bier auf Hawaii... Wenn auch meistens nur amerikanisches Bier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es gibt kein Bier in Japan, jedenfalls kein alkoholfreies Bier. Die Japaner sind nämlich konsequent, entweder es ist Alkohol im Bier, oder es ist kein Bier. Punkt!&lt;br /&gt;Kein Rumgeeiere mit Clausthaler oder blaue Streifen auf dem Etikett. Für so etwas gibt es hier einen prägnanten Namen, bei dem jeder versteht, dass damit etwas nicht in Ordnung ist. Es ist ein "nicht-alkoholisches, nach Bier schmeckendes Getränk". Das sollte jeder verstehen, und es sollte jeden davon abhalten, es zu probieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anbei das Beweisfoto:&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-w4eE5k0PaX8/TowQMreMgRI/AAAAAAAAAJc/k4-fhECcAzA/s1600/Bier-Werbung.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="155" src="http://1.bp.blogspot.com/-w4eE5k0PaX8/TowQMreMgRI/AAAAAAAAAJc/k4-fhECcAzA/s320/Bier-Werbung.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde dieses Getränk mit Sicherheit nicht probieren, mir reichen meine Erfahrungen mit "Suntory Green Espresso". Außerdem will ich nicht solche roten Kringel im Gesicht bekommen. Von der Frisur ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;Und die japanischen Friseure sind ein Thema für sich... Davon ein anderes Mal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte Euch auf dem Laufenden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-62461431272362400?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/62461431272362400/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/das-nenne-ich-konsequent.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/62461431272362400'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/62461431272362400'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/das-nenne-ich-konsequent.html' title='Das nenne ich konsequent!'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-w4eE5k0PaX8/TowQMreMgRI/AAAAAAAAAJc/k4-fhECcAzA/s72-c/Bier-Werbung.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-2337766681766097274</id><published>2011-10-04T09:25:00.002+02:00</published><updated>2011-10-04T12:33:33.010+02:00</updated><title type='text'>Ist Kaugummi eigentlich brennbar?</title><content type='html'>Liebe Japaner!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt ist es eine Woche her, dass ich bei Euch angekommen bin, und ich muss es mal sagen: Euer Land gefällt mir. Es gibt eigentlich nichts, was irgendwie auch nur ansatzweise dreckig ist. Eure öffentlichen Verkehrsmittel sind perfekt wie ein Hefenweizen vom Fass. Ihr seid freundlich, selbst bei ignoranten Volldeppen wie mir, der praktisch kein Wort japanisch versteht, seid Ihr höflich und hilfsbereit. Wenn ich einen Eurer Mitbürger zufällig und unbeabsichtigt anremple, oder ihm im Weg stehe, dann entschuldigt man sich bei mir dafür, dass ich im Weg gestanden habe. Eure Küche ist lecker und abwechselungsreich und lässt keine Wünsche offen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber eins geht leider gar nicht: Die Sache mit dem Müll.&lt;br /&gt;Ich bin grundsätzlich für Mülltrennung, ich habe schon vor Jahren Glas und Altpapier getrennt gesammelt. Dann habe ich mein Altglas in mein Altpapier eingewickelt, um es lautlos in den Hausmüll werfen zu können. Aber es ist vielleicht etwas übertrieben, wenn man von einer leeren Colaflasche das Etikett abziehen soll, um das Etikett dann zusammen mit dem Schraubverschluß in den Eimer für Plastik-Recycling zu werfen, während die Flasche selber in den Eimer fürs PET-Recycling gehört. &lt;br /&gt;Übrigens: Die gleiche leere Colaflasche darf ich vor der Haustür komplett mit Etikett in den Recycling-Behälter neben den Getränke-Automaten werfen. Wenn Ihr Recycling für so eine gute Idee haltet, und Rohstoffe wiedergewinnen wollt, dann macht es doch ganz perfekt: Nehmt die leeren Aluflaschen, füllt sie gar nicht erst mit "Suntory Green Espresso", sondern macht gleich Toyotas mit Hybridantreib draus. Das erspart uns allen eine Menge Frust und gequälte Geschmacksnerven.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soviel zum Thema Recycling, jetzt zum eigentlichen Müll: &lt;br /&gt;Japan ist eins der Länder mit der höchsten Quote von Menschen mit Hochschulabschluß weltweit. Klar: Man braucht ja auch ein Studium bis man verstanden hat, wie man hier den Müll trennt. &lt;br /&gt;In jeder japanischen Küche stehen drei Behälter: Im ersten sammelt man das Zeug, dass in die verschiedenen Recycling-Eimer gehört. Dann gibt es noch zwei Eimer: Für brennbaren und nicht brennbaren Müll. Das klingt logisch, ist es aber nicht. Denn Bananenschalen und benutzte Kaffeefilter gehören zum brennbaren Müll, Sushi-Verpackungen zum nicht brennbaren. Es geht nicht darum, ob man es anzünden kann, sondern ob man es in japanischen Verbrennungsanlagen verheizen darf. Denn PVC-Folie gehört zum brennbaren Müll, weil man die Abgase durch die Filter in den Verbrennungsanlagen reinigen kann. Ich habe noch nirgendwo eine Info gefunden, was mit eigentlich mit PE-Folie und Verbundstoffen ist... Aber ich habe ja auch nicht mal ein japanisches Abitur. &lt;br /&gt;Deshalb stand ich auch grübelnd mit einem alten Kaugummi im Mund vor der Müllsammelstation in unserer winzigen Küche und habe überlegt, ob es brennen kann oder nicht. Ich bin zu keinem Ergebnis gekommen, daraufhin habe ich den alten Kaugummi runtergeschluckt... Der Japaner in der Kläranlage wird schon wissen, in welchen Eimer es gehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mag ja das deutsche Müllkonzept, es ist so schön einfach: Man trennt den Hausmüll vom Verpackungsmüll, was man dort nicht zuordnen kann und nicht bei eBay loswird, das vergräbt man im Wald. &lt;br /&gt;Ich sehe es ja ein, Ihr habt in Japan nicht so viel Wald zum Vergraben, dafür ist der Pazifik doch schön tief... Und dafür, dass Ihr beim Müllversenken nicht versehentlich einen Wal treffen könntet, habt Ihr doch schon vor Jahren gesorgt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt könnte man ja anmerken, dass es die anderen Ausländer auch schaffen, mit dem Thema Müllsortierung fertig zu werden. Sogar die Amis... Aber ich glaube, die lösen das Problem anders: Wenn Amerikaner nach Japan kommen, dann haben sie ihren ganzen Hausstand in einem Container, wenn sie abreisen in zwei. Der zweite Container ist mit dem Müll gefüllt, von dem die Wähler von Sarah Palin nicht wissen, ob er brennbar ist, oder nicht. Der Inhalt dieses zweiten Containers wird dann nach ihrer Rückkehr irgendwo in den USA vergraben... Gleich neben der Leiche von Jimmy Hoffa. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. In Japan trennt man das Altpapier übrigens nach drei Kriterien: Pappe, farbig bedrucktes Papier und Comics... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hab noch nicht rausbekommen, was man in Japan mit Altkleidern macht... Aber ich halte Euch auf dem Laufenden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-2337766681766097274?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/2337766681766097274/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/ist-kaugummi-eigentlich-brennbar.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2337766681766097274'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2337766681766097274'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/ist-kaugummi-eigentlich-brennbar.html' title='Ist Kaugummi eigentlich brennbar?'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-5704818065824694295</id><published>2011-10-03T04:45:00.000+02:00</published><updated>2011-10-03T04:45:26.709+02:00</updated><title type='text'>Ob das wirklich jemand kauft?</title><content type='html'>Ich weiß, ich hatte eigentlich versprochen, mich nicht mehr über die Lebenshaltungskosten in Japan auszulassen. Aber heute ist Tag der Deutschen Einheit, da kann man schon mal Adenauer zitieren: "Was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern?".&lt;br /&gt;Ich wolle noch ein kleines Fotodokumnet nachreichen: Es gibt hier im Supermarkt Erdbeeren, und zwar zu einem absoluten Knallerpreis: 12 Stück für 1980 Yen, umgerechnet ungefähr 19 Euro.&lt;br /&gt;Bei solchen Preisen ist es doch bald günstiger zum Erdbeeren mit Sahne essen nach Wimbledon zu fliegen... Und sich nebenher beim Damentennis einen Hörsturz abzuholen.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-nV-XgbBg5aE/TokhrW3kurI/AAAAAAAAAJY/yqKWhmWRi3I/s1600/Erdbeeren.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="227" src="http://1.bp.blogspot.com/-nV-XgbBg5aE/TokhrW3kurI/AAAAAAAAAJY/yqKWhmWRi3I/s320/Erdbeeren.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Nur fürs Protokoll: Ich habe die Erdbeeren fotografiert, nicht gekauft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte Euch auf dem Laufenden....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-5704818065824694295?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/5704818065824694295/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/ob-das-wirklich-jemand-kauft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/5704818065824694295'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/5704818065824694295'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/ob-das-wirklich-jemand-kauft.html' title='Ob das wirklich jemand kauft?'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-nV-XgbBg5aE/TokhrW3kurI/AAAAAAAAAJY/yqKWhmWRi3I/s72-c/Erdbeeren.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-138601975059000708</id><published>2011-10-02T15:08:00.001+02:00</published><updated>2011-10-02T15:12:35.394+02:00</updated><title type='text'>Tokyo hat alles, außer Platz...</title><content type='html'>Woran erkennt man, dass man als Tokyoter wirklich viele Freunde hat? Man trifft auf dem Bahnhof Shinjuku zufällig einen Bekannten.&lt;br /&gt;Tokyo hat fast neun Millionen Einwohner, das ist eine Million mehr als Österreich. Das erklärt dann auch, wieso die Japaner sich für die letzte Fußball-WM qualifizieren konnten, ihnen stehen einfach mehr Fachkräfte zur Verfügung.&lt;br /&gt;Auf dem Bahnhof Shinjuku, was so in etwa der Hauptbahnhof von Tokyo ist, steigen an jedem Tag rund drei Millionen Pasagiere um, kommen an, oder fahren ab. Schließlich wohnen in der Region rund um Tokio ja noch einmal über 26 Millionen.Wir sind extra an einem ruhigen Sonntag hingefahren, weil wir nicht allen Pendlern auf einmal im Weg stehen wollten.Wobei man den Begriff "ruhig" aber relativ betrachten muss... Verglichen mit einem Melkschemel muss Lothar Mathäus ja auch als relativ intelligent gelten. &lt;br /&gt;Das mit dem "nicht im Weg stehen" ist uns wohl ganz gut gelungen, wir haben jedenfalls durch unser orientierungsloses Rumgelaufe keinen Stau verursacht. Jedenfalls keinen, der es bis in die Abendnachrichten von BBC World geschafft hat.&lt;br /&gt;Die Anwesenheit von relativ vielen Menschen führt dazu, dass es in der Stadt etwas eng ist.Aber nicht nur dort, man merkt es auch in unserem Appartement: Ich habe heute Abend etwas gebraten, die Fettspritzer sind nicht nur an der Wand hinter dem Herd, sondern auch an der Wand gegenüber vom Herd. &lt;br /&gt;Unser Bad kann man wirklich nicht als Nasszelle bezeichnen... Zellen dürfen nämlich nicht so klein sein. &lt;br /&gt;Das Bad in unserem Appartement ist ungefähr so groß wie eine ICE-Toilette, nur mit einer Badewanne drin. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;Aber der Platzmangel ist nicht nur in unserer Wohnung offensichtlich, sondern auch an den innerstädtischen Tankstellen. Es ist nämlich kein Platz für Zapfsäulen... Man kann aber trotzdem eine Tankstelle draus machen, man lässt einfach die Zapfpistolen von der Decke hängen. Das sieht dann so aus: &lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-K49VDI8f8Pg/TohgeCRuCDI/AAAAAAAAAJU/beDJDFecWAg/s1600/Tokyo_Tankstelle.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="190" src="http://4.bp.blogspot.com/-K49VDI8f8Pg/TohgeCRuCDI/AAAAAAAAAJU/beDJDFecWAg/s320/Tokyo_Tankstelle.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin mir eigentlich sicher, die Idee für die "baumelnde Tankstelle" ist einem japanischen Ingenieur gekommen, als er bei einem Urlaub in Österreich zufällig unter eine Kuh geraten ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde mich morgen auf die Suche nach der Kneipe in Tokyo machen, in der es keine Bar gibt, sondern in der Zapfhähne von der Decke baumeln... Die gibt es hier bestimmt irgendwo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte Euch auf dem Laufenden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-138601975059000708?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/138601975059000708/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/tokyo-hat-alles-auer-platz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/138601975059000708'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/138601975059000708'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/tokyo-hat-alles-auer-platz.html' title='Tokyo hat alles, außer Platz...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-K49VDI8f8Pg/TohgeCRuCDI/AAAAAAAAAJU/beDJDFecWAg/s72-c/Tokyo_Tankstelle.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-4305648212171691585</id><published>2011-10-01T13:18:00.001+02:00</published><updated>2011-10-01T13:20:14.793+02:00</updated><title type='text'>Dinge, die mir in Tokyo definitiv nicht fehlen...</title><content type='html'>Es hat nicht lange gedauert, und schon fallen mir Dinge auf, die es hier in Tokyo nicht gibt... Die ich aber definitiv auch nicht vermisse: Da wäre zuerst einmal die überall fehlende Graffiti zu nennen. Bis jetzt ist noch kein japanischer Vollpfosten auf die Idee gekommen, eine Spraydose zu nehmen und sich mit einem Spruch an der Wand künstlerisch zu verewigen. Ob ich den Spruch an der Wand lesen kann, oder nicht, ist egal... Ich kann die Graffitis in Deutschland ja auch nicht lesen.&lt;br /&gt;Dann fehlt mir auch nicht, dass in Tokyo niemand Alkohol auf der Strasse trinkt, nicht mal in der U-Bahn. Nicht, dass die Japaner keinen Alkohol trinken, ein Bowlingausflug am Donnerstag hat mir das Gegenteil bewiesen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie haben uns heute an unserem ersten freien Tag mit dem typischen Touristenprogramm beschäftigt: Wir haben uns mit Kameras behängt, sind dann aufgebrochen, um die Gegend zu erkunden. Direkt in unserer Nachbarschaft gibt es den "Roppongi Hills"-Komplex. Einfach beschrieben: Es ist ein Einkaufszentrum für schöne Dinge, die man nicht braucht. Oder braucht irgendjemand Gummistiefel für 198€? Wenn ja: Hier gibt es reichlich Auswahl. Wahrscheinlich gibt es für diesem Preis auch noch ein Zertifikat vom "Königlich Japanischen Hydrologischen Institut" was die Wasserdichtigkeit der Stiefel garantiert. Jedenfalls bis zur Oberkante des Stiefelschaftes.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-SEFwfJjO0cY/Tobz6bou_tI/AAAAAAAAAI8/QG3uN99Cm8s/s1600/Panorama+vom+Mori-Tower.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="117" src="http://4.bp.blogspot.com/-SEFwfJjO0cY/Tobz6bou_tI/AAAAAAAAAI8/QG3uN99Cm8s/s320/Panorama+vom+Mori-Tower.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ACHmGoQwZKM/Tobz_HiUW1I/AAAAAAAAAJA/crgzTZH3H8Y/s1600/Mori-Tower+von+unten.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="198" src="http://3.bp.blogspot.com/-ACHmGoQwZKM/Tobz_HiUW1I/AAAAAAAAAJA/crgzTZH3H8Y/s320/Mori-Tower+von+unten.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-vWjNQeGTkTA/Tob0CzlhoCI/AAAAAAAAAJE/7Y9wPtIQLOA/s1600/Hubi-Platz.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="159" src="http://4.bp.blogspot.com/-vWjNQeGTkTA/Tob0CzlhoCI/AAAAAAAAAJE/7Y9wPtIQLOA/s320/Hubi-Platz.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Dann haben wir uns einen groben Überblick über die Stadt verschafft, auf 238 Meter Höhe haben wir festgestellt, dass man von dort ganz viele Dinge sehen kann. Wenn ich mich getraut hätte, richtig runterzugucken, wahrscheinlich sogar noch mehr. Aber nicht, wo die Stadt zu Ende ist. Aus 238 Meter Höhe blickt man auf den Tokyo Tower herab. Der Tokyo Tower ist bereits 1958 gebaut worden, im Jahr in dem Brasilien zu ersten Mal Weltmeister gewurden ist, und die Instant-Nudelsuppe erfunden wurde. Damit sind dann auch alle wichtigen Ereignisse dieses Jahres genannt worden.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-_zrgMfRShu0/Tob1oASXaQI/AAAAAAAAAJQ/mUwDdxr8Gog/s1600/tokyo-tower.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="225" src="http://1.bp.blogspot.com/-_zrgMfRShu0/Tob1oASXaQI/AAAAAAAAAJQ/mUwDdxr8Gog/s320/tokyo-tower.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;Das Ding steht eigentlich aufrecht, aber aus irgendeinem Grund geht das jetzt mit dem Bild gerade nicht... Glaubt es mir einfach. &lt;br /&gt;Dann waren wir noch in einer Art Supermarkt einkaufen... Es ist schon spannend, einzukaufen, wenn man die Etiketten nicht lesen kann. Wenn ich Pech habe, dann muss ich gleich die Yakitori-Spieße in Spülmittel anbraten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte ich Euch auf dem Laufenden...&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;span id="goog_521166308"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span id="goog_521166309"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-4305648212171691585?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/4305648212171691585/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/dinge-die-mir-in-tokyo-definitiv-nicht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/4305648212171691585'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/4305648212171691585'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/10/dinge-die-mir-in-tokyo-definitiv-nicht.html' title='Dinge, die mir in Tokyo definitiv nicht fehlen...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-SEFwfJjO0cY/Tobz6bou_tI/AAAAAAAAAI8/QG3uN99Cm8s/s72-c/Panorama+vom+Mori-Tower.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-8338996228926757439</id><published>2011-09-29T09:06:00.000+02:00</published><updated>2011-09-29T09:06:03.484+02:00</updated><title type='text'>Einkaufen...</title><content type='html'>Bevor es ins Detail geht, will ich es eben kurz aufklären: Die kleinen grünen Dinger von Gestern waren keine Spülmaschinen-Tabs. Sie haben auch nich mal so geschmeckt. Es waren irgendwelche Kekse mit einer grünen Glasur, süß aber nicht lecker... Also ein echter Fortschritt zum "Green Espresso".&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-lagqwqvkdPc/ToQRN_45jII/AAAAAAAAAI4/TMUqh64N7nY/s1600/Eink%25C3%25A4ufe.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-lagqwqvkdPc/ToQRN_45jII/AAAAAAAAAI4/TMUqh64N7nY/s320/Eink%25C3%25A4ufe.jpg" width="255" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Wir sind ja vor unserer Abreise gewarnt worden, deshalb werde ich nur einmal auf das Thema "Lebenshaltungskosten in Japan" eingehen. Es ist ganz einfach, es gibt drei Regeln: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Alles ist teurer, als irgendwo anders.&lt;br /&gt;2. Es gibt nichts, was billig ist.&lt;br /&gt;3. Es ist zwar alles teuer, aber dafür ist es hübsch verpackt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrscheinlich muss man nur lange genug in Japan sein, um sich nicht mehr darüber aufzuregen, dass man für 4 Rollen Klopapier, 1 Kilo Waschpulver, 25 Teebeutel, 4 Äpfel und 5 Bananen zusammen 22 Euro bezahlt. Aber ich bin erst ein paar Tage hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sind aber nicht die wirklich teuren Dinge: Das halbe Pfund Dallmayr Prodomo kostet 15 Euro, die Tüte "Schwäbische Knusperbrezeln" kostet die Kleinigkeit von 4 Euro, die Dose Beck's 3 Euro. Ganz ehrlich: Ich möchte nicht als Schwabe in Japan leben müssen. Dann hätte ich ein Magengeschwür. Ich rede mir jetzt ganz fest ein, dass wir nur etwas länger hier sein müssen, um festzustellen, dass es irgendwo auch kleine Netzmelonen gibt, die nicht 15 Euro das Stück kosten.&lt;br /&gt;Bis dahin werde ich halt keine Netzmelonen essen und kein Becks trinken..&lt;br /&gt;Ich werde es überleben, nicht mehr meckern und mich an den tollen Dingen erfreuen, die Japan zu bieten hat. Zum Beispiel innenbeleuchtete, blinkende Leitkegel, auch Verkehrshütchen genannt. Oder Hamburger, bei denen das Fleisch nicht zwischen zwei Brötchenhälften liegt, sondern zwischen zwei Reisklumpen in Brötchenform. Diese Hamburger sind in Papier vepackt, dass nicht durchsuppt. Warum gibt es solche tollen Dinge nicht in Deutschland?&lt;br /&gt;Das ist dann wohl der Preis, den ich für billige Äpfel bezahlen muss.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-8338996228926757439?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/8338996228926757439/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/09/einkaufen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8338996228926757439'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8338996228926757439'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/09/einkaufen.html' title='Einkaufen...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-lagqwqvkdPc/ToQRN_45jII/AAAAAAAAAI4/TMUqh64N7nY/s72-c/Eink%25C3%25A4ufe.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-1538041390499859946</id><published>2011-09-28T07:00:00.000+02:00</published><updated>2011-09-28T07:00:58.718+02:00</updated><title type='text'>Das gibt irgendwann Ärger mit den Italienern</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-fLXabPLfbxg/ToKkuu9h7hI/AAAAAAAAAIw/rbxSichXzgQ/s1600/IMG_0612.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-fLXabPLfbxg/ToKkuu9h7hI/AAAAAAAAAIw/rbxSichXzgQ/s320/IMG_0612.JPG" width="178" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Frage: Was bekommt man, wenn man 100 Liter kochendes Wasser über einen Heuballen gießt? &lt;br /&gt;Anwort: Eine ziemliche Schweinerei...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht in Japan, da bekommt man daraus "Suntory Green Espresso" eine lokale Getränkespezialität, die es offensichtlich wert ist, in protzige Flaschen aus Aluminium abgefüllt zu werden. Und dann für umgerechnet 1,25 Euro an den Mann gebracht zu werden. Ich weiß: Aluminium ist teuer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Geschmack ist mit den Worten "furchtbar" völlig ausreichend beschrieben, halt wie gekochtes Heu. Es gibt aber auch was Gutes anzumerken: Wenigstens hat man das Getränk vor der Abfüllung gefiltert, es besteht also keine Gefahr, dass man nach dem Verzehr Heufasern im Mund hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde bei dieser Flüssigkeit, die ich mich nicht weiter traue, als Getränk zu bezeichnen, zwei Dinge bemerkenswert: Der Hersteller traut sich tatsächlich, das Getränk als "Espresso" zu bezeichnen. Wenn die Italiener rausbekommen, dass man es so nennt, dann gibt einen Handelskrieg zwischen Italien und Japan.&lt;br /&gt;Man muss auch bemerken, dass der Hersteller auf der Verpackung mit den Worten "its rich aroma and pleasant aftertaste" prahlt. Das muss sich wohl um einen Übersetzungsfehler handeln... Dieser Satz war bestimmt als Warnhinweis gemeint. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem werde ich weiterhin alles probieren, was mir über den Weg läuft. Im Kühlschrank liegt noch eine Tüte mit etwas, das keine englische Beschriftung hat, und kleine grüne Dinger zeigt, die Tannenzapfen nicht unähnlich sind... Hoffentlich sind es keine nach Fichtennadel duftenden Spülmaschinen-Tabs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte Euch auf dem Laufenden...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-1538041390499859946?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/1538041390499859946/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/09/das-gibt-irgendwann-arger-mit-den.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/1538041390499859946'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/1538041390499859946'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/09/das-gibt-irgendwann-arger-mit-den.html' title='Das gibt irgendwann Ärger mit den Italienern'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-fLXabPLfbxg/ToKkuu9h7hI/AAAAAAAAAIw/rbxSichXzgQ/s72-c/IMG_0612.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-8860452222852169084</id><published>2011-09-28T06:00:00.000+02:00</published><updated>2011-09-28T06:00:09.190+02:00</updated><title type='text'>Wie Preußen, sogar mit Linksverkehr</title><content type='html'>Zuerst das Wichtigste:&lt;br /&gt;Ich bitte um freundliche Beachtung, dass ich das Titelbild dieser Website angepasst habe. Mal wieder mit einem Panorama, diesmal aus unserem Fenster aufgenommen.&lt;br /&gt;Das bringt mich zum nächsten Punkt: Wir sind in Tokyo angekommen. Ich schreibe jetzt ganz bewusst nicht, dass wir gut in Tokyo angekommen sind, das wäre nämlich gelogen.&lt;br /&gt;Wenn ich den Typen erwische, der den Jetlag erfunden hat, dann muss ich mit ihm ein ernstes Wörtchen reden. Was für eine nutzlose Erfindung. Noch nutzloser ist eigentlich nur noch das letzte Album von Matthias Reim oder ein Sektquirl.&lt;br /&gt;Unsere Anreise ist mit etwas verbunden gewesen, mit dem ich niemals gerechnet hätte: Nämlich dass es die SAS geschafft hat, unser Gepäck in Kopenhagen innerhalb von 45 Minuten umzuladen. &lt;br /&gt;Ich bringe unsere Ankunft mal auf den Punkt: Japan ist wie Preußen einmal war, sogar mit Linksverkehr... Der wurde ja schließlich erst von Napoleon eingeführt.&lt;br /&gt;Wenn man in Japan einreist, dann muss man sich am Eingang fotografieren lassen. Außerdem werden die Fingerabdrücke der Zeigefinger genommen. Wenn man das nicht will, dann wird man nicht reingelassen, und in den nächsten Flieger nach Hause gesetzt... Das ist konsequent, man sollte es auchmit sich machen lassen, sonst verpasst man echt was.&lt;br /&gt;Das Prozedere ist ganz einfach: Bei der Anreise legt man seinen Pass vor, legt seine Zeigefinger auf eine Glasscheibe und legt ein freundliches Gesicht auf. Dann wird ein Foto gemacht... Die Kamera ist fix montiert, sie kann leicht geschwenkt werden. Das erste Foto von mir hatte zwar was, es hätte aber meine Idenitifikation erschwert. Mein Gesicht ist nämlich nur bis zur Unterkante des Brillenrandes drauf gewesen, der verbeamtete Passleser und Eingangsfotograf hat für das zweite Foto die Kamera runtergeklappt, es hat aber trotzdem nicht gereicht. Erst als ich leicht in die Knie gegangen bin, konnte man auch meine übermüdeten Haarspitzen fotografieren. Dann durfte ich rein.&lt;br /&gt;Der Flughafen heißt "Narita National Airport", der Name Tokyo kommt darin nicht vor. Das ist auch konsequent: Der Flughafen ist zu weit von Tokyo entfernt, um noch was mit der Stadt zu tun zu haben. Man behauptet ja auch nicht, dass die VWs in einem Vorort von Hannover hergestellt werden, der Wolfsburg heißt.&lt;br /&gt;Der Flughafen ist japanische Perfektion in Reinform: Vom Verlassen des Fliegers bis zur Abholung durch den Fahrer der Botschaft sind gerade mal 30 Minuten vergangen... 30 Minuten nach Verlassen des Fliegers ist in Tegel doch noch nicht mal das Gepäckband angelaufen. Aber wozu auch? Es ist ja eh noch kein Gepäck da.&lt;br /&gt;Man muss das aber verstehen, Tegel ist halt ein Großflughafen, und das muss man ja auch seine Passagiere spüren lassen.&lt;br /&gt;Danach haben wir und knapp 90 Minuten zur Visafabrik durchgestaut, unsere Wohnung bezogen, Geld geholt und festgestellt, dass ein Paar Gummistiefel in Tokyo umgerechnet 189€ kosten... &lt;br /&gt;Aber das ist eine andere Geschichte, ich halte Euch auf dem Laufenden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-8860452222852169084?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/8860452222852169084/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/09/wie-preuen-sogar-mit-linksverkehr.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8860452222852169084'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8860452222852169084'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/09/wie-preuen-sogar-mit-linksverkehr.html' title='Wie Preußen, sogar mit Linksverkehr'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-450582341882327288</id><published>2011-09-10T01:31:00.000+02:00</published><updated>2011-09-10T01:31:47.111+02:00</updated><title type='text'>"portion schokoeis in der hand"</title><content type='html'>Liebe Leser,&lt;br /&gt;ich bin gerade dabei, mich ein wenig auf die kommenden Wochen, in denen ich mich hier aus Fernost digital verewigen werde, vorzubereiten.&lt;br /&gt;Der geneigte Wiederholungs-Leser wird gemerkt haben, dass sich das Layout etwas verändert hat. Ich habe es sozusagen in die 10er-Jahre des 21. Jahrhunderts gehievt. Mir fehlt noch etwas das asiatische Bildmaterial, aber das kommt noch. Ich war heute bei Netto schon kurz am Überlegen, ob ich dort ein Foto von den "Hello Kitty"-Kaubonbons mache, die dort in Kinderaugenhöhe an der Kasse platziert sind... Aber das wäre nicht authentisch.&lt;br /&gt;Dabei kann ich auch noch eine absolute Sensation ankündigen: Ich habe mir eine Video-Kamera bestellt! Das gute Stück kann HD-Videos aufnehmen, hat einen Bildstabilisator, ein 30-fach-Zoom, Weitwinkel&amp;nbsp; und ein kleines Schild auf dem "SONY" steht. Letzteres erklärt dann wohl auch den Preis.&lt;br /&gt;Mit der Kamera werde ich mich dann in dem versuchen, dass den Kindern mit den tiefhängenden Hosen den Namen "Generation YouTube" verpasst hat. Hoffentlich nehmen die da überhaupt noch jemanden wie mich... Schließlich benutze ich die Großschreibung ausschließlich am Wortanfang.&lt;br /&gt;Die Videos soll man dann direkt hier in den Blog einbetten können. Wenn also jemand in den nächsten Wochen das Internet kaputtmacht, dann war ich das. Wahrscheinlich bei dem Versuch ein selbstgedrehtes Video upzuloaden, zu embedden und anschließend cross-media zu publishen.&lt;br /&gt;Bei meinen Videos wird es grundsätzlich immer heißen: "Es ist nicht verwackelt, das ist ein ortsübliches Erdbeben!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt noch eine Neuerung: Wer das hier immer wieder lesen und vielleicht sogar weiterempfehlen will, der muss sich jetzt nur noch eine einfache, kurze, prägnante und meine Situation optimal beschreibende www-Adresse merken. Denn ab sofort ist das alles hier unter &lt;b&gt;www.botschaftsangehoerigenangehoeriger.de&lt;/b&gt; erreichbar. Ist doch schön kurz.&lt;br /&gt;Wer die Adresse mit Umlauten schreibt, der muss darauf vertrauen, dass google ihn umrubelt, also umgoogelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Apropos google: Das erklärt auch den Titel dieses Postings, ich habe mir mal die Statistiken angeschaut. Mich über unerwartet hohe Leserzahlen gefreut und dabei festgestellt, dass jemand auf diese Seite gekommen ist, weil er bei google den Suchbegriffe &lt;b&gt;"portion schokoeis in der hand"&lt;/b&gt; eingeben hat.&lt;br /&gt;Wer sucht bitte nach "portion schokoeis in der hand" und klickt dann auf meinen Blog?&lt;br /&gt;Die Antwort ist ganz einfach: Jeder! Wenn man nämlich diese Begriffe in Anführungsstrichen eingibt, dann erlaubt einem google nur, auf meine Postings zu klicken. Ich möchte zur Nachahmung anregen, vielleicht stelle ich dann beim nächsten Blick auf die Statistiken fest, dass mich viel mehr Menschen auf diesem Weg erreicht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten gibt es nicht viel Neues, die Formulare sind ausgefüllt, die Flüge gebucht.&lt;br /&gt;Am Samstag geht es erstmal auf eine andere große Reise: Mit den Rädern im RE nach Dannenwalde, von dort wird nach Oranienburg geradelt. Wenn schon nicht Tokio, dann wenigstens die große weite Welt von Brandenburg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte Euch auf dem Laufenden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-450582341882327288?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/450582341882327288/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/09/portion-schokoeis-in-der-hand.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/450582341882327288'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/450582341882327288'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/09/portion-schokoeis-in-der-hand.html' title='&quot;portion schokoeis in der hand&quot;'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-421773177245589335</id><published>2011-09-04T18:48:00.001+02:00</published><updated>2011-09-04T18:58:42.883+02:00</updated><title type='text'>Erst wenn es dafür ein Formular gibt, dann ist es amtlich.</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;... und wenn es ganz viele Formulare gibt, dann wird es furchtbar amtlich.&lt;br /&gt;Genau zu diesem Anlass darf die liebe Petra sich heute durch geschätze 3,87 Kilo Formulare arbeiten. Für das meiste davon haben viele glückliche russische Taigafichten einen ziemlich sinnlosen Tod in einer Papiermühle sterben müssen. Aber ehe man das ganze Holz an die Biber verfüttert und die am Ende alle fett werden, macht man lieber Papier draus, das wir ausfüllen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß nicht ganz genau, worum es in diesen Formularen geht, aber es gibt eine Sache, die mir echt Angst macht. Wenn man für fünf Wochen Abordnung schon so viel Papier ausfüllen muss, was kommt dann erst bei der Versetzung für vier Jahre auf uns zu? Wahrscheinlich muss ich in dreifacher Ausführung erklären, warum ich als "Mitausreisender Partner", kurz MaP mein Leben im Ausland fristen will.&lt;br /&gt;Und wahrscheinlich wird Petra mir dann auch noch verbieten, den wahren Grund einzutragen...&lt;br /&gt;Aber ich möchte irgendwann einfach mal mein Auto irgendwo abstellen, wo es alle stört, aber dafür nicht bestraft werden können. So wie die ganzen Menschen, die in Berlin mit ihrem 0-irgendwas Kennzeichen praktisch in den Eingangsbereich vom KaDeWe reinfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber jetzt ist es amtlich: Wir sind vom 26. September bis Ende Oktober in Tokio, die Flüge sind schon gebucht. Es ist sogar schon die Unterkunft organisiert.&lt;br /&gt;Und das bringt mich zu einer Weisheit aus der deutschen Populärmusik: "Tokio Appartement" ist viel besser als "Tokio Hotel". &lt;br /&gt;Genau aus dem Grund können wir in ein Appartement statt in ein Hotel ziehen... Mir soll es Recht sein, wegen der Zeitverschiebung muss ich eh so früh aufstehen, da würde mir eh keiner das Frühstück ans Bett bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier kommen die Beweismittel, das ist ein Teil von den Papieren, die Petra ausfüllen muss. Wie gut, dass sie im Gegensatz zu mir, eine lesbare Handschrift hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-AHVktKTHvVE/TmOdg02_ViI/AAAAAAAAAH8/bMCCdiJ0fgo/s1600/Schreibtisch.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="193" src="http://4.bp.blogspot.com/-AHVktKTHvVE/TmOdg02_ViI/AAAAAAAAAH8/bMCCdiJ0fgo/s320/Schreibtisch.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-421773177245589335?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/421773177245589335/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/09/erst-wenn-es-dafur-ein-formular-gibt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/421773177245589335'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/421773177245589335'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/09/erst-wenn-es-dafur-ein-formular-gibt.html' title='Erst wenn es dafür ein Formular gibt, dann ist es amtlich.'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-AHVktKTHvVE/TmOdg02_ViI/AAAAAAAAAH8/bMCCdiJ0fgo/s72-c/Schreibtisch.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-7105061607747990432</id><published>2011-08-25T21:36:00.000+02:00</published><updated>2011-08-25T21:36:02.312+02:00</updated><title type='text'>Two Tickets to Tokyo please!</title><content type='html'>Das Land braucht uns! Genauer gesagt wird meine liebste Petra gebraucht. Und zwar in Tokio.&lt;br /&gt;Weil ja irgendjemand den Staatsbesuch vom Bundes-Wulff und seiner Gattin in Japan Ende Oktober vorbereiten muss. Niemand ist dazu besser geeignet als jemand, der immer die besten Radtouren in Brandenburg plant und organisiert. Deshalb hat man Petra gefragt, sie hat mich gefragt, wir haben ein paar Verwandte gefragt. Dann haben alle ja gesagt. &lt;br /&gt;Deshalb werden wir den späten September und den kompletten Oktober im Land der aufgehenden Sonne verbringen.&lt;br /&gt;Was das bedeutet ist klar: Sushi, Sushi, Sashimi, Walfisch-Schnitzel, Sake, Salzige Erdnüsse mit Kaffeegeschmack und Reisbällchen bei McDonalds.&lt;br /&gt;Details sind noch unklar, wir wissen noch nicht, ob wir so lange auf eine Verkehrsinsel in Downtown campen müssen, oder ob wir ein Hoteldach über unserem Kopf haben werden. Wir wissen nur: Am 26. September geht es los, am 28. 10 sind wir wieder in der Hauptstadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über alles, was dazwischen passiert, werde ich hier berichten. Wenn ich mir ein "Hello Kitty"-Kostüm für den Karneval kaufe, dann werde ich natürlich ein Foto posten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte Euch auf den laufenden...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorsicht: Das ist keine Entscheidung was die Versetzung betrifft, wer sein Geld beim Diplo-Bingo auf Alicante, Wien oder Abu Dhabi gesetzt hat, der hat immer noch alle Chancen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-ox_ihDTuCVw/TlakBmgcEPI/AAAAAAAAAHg/BWLPXVbmkDQ/s1600/Japan.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-ox_ihDTuCVw/TlakBmgcEPI/AAAAAAAAAHg/BWLPXVbmkDQ/s320/Japan.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-7105061607747990432?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/7105061607747990432/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/08/two-tickets-to-tokyo-please.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/7105061607747990432'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/7105061607747990432'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/08/two-tickets-to-tokyo-please.html' title='Two Tickets to Tokyo please!'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-ox_ihDTuCVw/TlakBmgcEPI/AAAAAAAAAHg/BWLPXVbmkDQ/s72-c/Japan.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-2961770463304614751</id><published>2011-08-15T21:22:00.002+02:00</published><updated>2011-08-15T21:51:37.071+02:00</updated><title type='text'>Knack den Jackpot! - Spiel "Diplo-Bingo"!</title><content type='html'>Liebe Leser,&lt;br /&gt;es wird immer ernster...&lt;br /&gt;Nach Wochen der intensiven Vorbereitung, nach stundenlangen Recherchen auf Wikipedia, in dubiosen Internetforen und Mails in diverse Botschaften, Konsulate und Generalkonsulate dieser Welt ist sie fertig. Unsere persönliche Bewerbungsliste, 15 Posten, 14 Botschaften und Generalkonsulate, ein deutsches Institut. Verteilt auf der ganzen Welt.&lt;br /&gt;Es ist schon ein komisches Gefühl, das Schicksal über den zukünftigen Wohnort in die Hände von Leuten zu legen, deren berufliches Ansehen auf einem Niveau mit Zahnärzten, Immobilienmaklern und Meteorologen liegt. Aber es sind nun mal die Beamten im AA, die darüber entscheiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Liste der möglichen Posten ist etwas vielfältig, es lässt sich nicht die klare geographische Ausrichtung erkennen, die wir selber erwartet haben.&lt;br /&gt;Bevor ich jetzt verzückte Kommentare bekomme, die in die Richtung "Wien?!? Seid Ihr wahnsinnig? Die Sprache lernt man doch nie!" gehen: Wir wissen, dass kein Posten perfekt ist, uns ist klar, dass man in Doha keine ordentliche Currywurst bekommt. Aber die bekommt man auch nicht in Wolfsburg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut, genug herumerzählt, wir wollen unsere Spannung mit Euch teilen, deshab könnt Ihr mitspielen, beim großen "Diplo-Bingo".&lt;br /&gt;Die Regeln sind ganz einfach, unten steht die Liste der möglichen Posten auf die Petra sich beworben hat. Jeder Mitspieler kann bis zu drei Tipps abgeben, jeder Tipp kostet 5 Euro. Das ganze Geld geht in den Jackpot, der Gewinner bekommt alles. Bei mehreren Gewinnern wird der Jackpot geteilt.&lt;br /&gt;Zusätzlich gibt es noch einen weiteren Preis: Der Gewinner wird von uns bevorzugt bei der Besuchs-Planung berücksichtigt.&lt;br /&gt;Bitte schickt mir eine Mail oder eine Facebook-Nachricht, um die Kontonummer für den Einsatz zu erfragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier kommt die Liste, das ist die Reihenfolge der Bewerbung.&lt;br /&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:trackmoves/&gt;   &lt;w:trackformatting/&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:donotpromoteqf/&gt;   &lt;w:lidthemeother&gt;DE&lt;/w:LidThemeOther&gt;   &lt;w:lidthemeasian&gt;X-NONE&lt;/w:LidThemeAsian&gt; 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  &lt;w:lsdexception locked="false" priority="19" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Subtle Emphasis"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="21" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Intense Emphasis"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="31" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Subtle Reference"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="32" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Intense Reference"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="33" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Book Title"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="37" name="Bibliography"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="39" qformat="true" name="TOC Heading"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman","serif";} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left:18.0pt;text-indent:-18.0pt;line-height: 150%;mso-list:l0 level1 lfo1"&gt;&lt;span style="mso-list:Ignore"&gt;1.&lt;span style="font:7.0pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;"&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Osaka-Kobe&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left:18.0pt;text-indent:-18.0pt;line-height: 150%;mso-list:l0 level1 lfo1"&gt;&lt;span style="mso-list:Ignore"&gt;2.&lt;span style="font:7.0pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;"&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Taipei&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left:18.0pt;text-indent:-18.0pt;line-height: 150%;mso-list:l0 level1 lfo1"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:EN-GB" lang="EN-GB"&gt;&lt;span style="mso-list:Ignore"&gt;3.&lt;span style="font:7.0pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;"&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:EN-GB" lang="EN-GB"&gt;Alicante&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left:18.0pt;text-indent:-18.0pt;line-height: 150%;mso-list:l0 level1 lfo1"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:EN-GB" lang="EN-GB"&gt;&lt;span style="mso-list:Ignore"&gt;4.&lt;span style="font:7.0pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;"&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:EN-GB" lang="EN-GB"&gt;Las Palmas de Gran Canaria&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left:18.0pt;text-indent:-18.0pt;line-height: 150%;mso-list:l0 level1 lfo1"&gt;&lt;span style="mso-list:Ignore"&gt;5.&lt;span style="font:7.0pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;"&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Amman&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left:18.0pt;text-indent:-18.0pt;line-height: 150%;mso-list:l0 level1 lfo1"&gt;&lt;span style="mso-list:Ignore"&gt;6.&lt;span style="font:7.0pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;"&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Dubai&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left:18.0pt;text-indent:-18.0pt;line-height: 150%;mso-list:l0 level1 lfo1"&gt;&lt;span style="mso-list:Ignore"&gt;7.&lt;span style="font:7.0pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;"&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Tokyo&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left:18.0pt;text-indent:-18.0pt;line-height: 150%;mso-list:l0 level1 lfo1"&gt;&lt;span style="mso-list:Ignore"&gt;8.&lt;span style="font:7.0pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;"&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Abu Dhabi&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left:18.0pt;text-indent:-18.0pt;line-height: 150%;mso-list:l0 level1 lfo1"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:EN-GB" lang="EN-GB"&gt;&lt;span style="mso-list:Ignore"&gt;9.&lt;span style="font:7.0pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;"&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:EN-GB" lang="EN-GB"&gt;Wien&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left:18.0pt;text-indent:-18.0pt;line-height: 150%;mso-list:l0 level1 lfo1"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:EN-GB" lang="EN-GB"&gt;&lt;span style="mso-list:Ignore"&gt;10.&lt;span style="font:7.0pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:EN-GB" lang="EN-GB"&gt;Miami&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left:18.0pt;text-indent:-18.0pt;line-height: 150%;mso-list:l0 level1 lfo1"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:EN-GB" lang="EN-GB"&gt;&lt;span style="mso-list:Ignore"&gt;11.&lt;span style="font:7.0pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:EN-GB" lang="EN-GB"&gt;Manila&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left:18.0pt;text-indent:-18.0pt;line-height: 150%;mso-list:l0 level1 lfo1"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:EN-GB" lang="EN-GB"&gt;&lt;span style="mso-list:Ignore"&gt;12.&lt;span style="font:7.0pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:EN-GB" lang="EN-GB"&gt;Doha&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left:18.0pt;text-indent:-18.0pt;line-height: 150%;mso-list:l0 level1 lfo1"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:EN-GB" lang="EN-GB"&gt;&lt;span style="mso-list:Ignore"&gt;13.&lt;span style="font:7.0pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:EN-GB" lang="EN-GB"&gt;Athen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left:18.0pt;text-indent:-18.0pt;line-height: 150%;mso-list:l0 level1 lfo1"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:EN-GB" lang="EN-GB"&gt;&lt;span style="mso-list:Ignore"&gt;14.&lt;span style="font:7.0pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:EN-GB" lang="EN-GB"&gt;Bogota&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left:18.0pt;text-indent:-18.0pt;line-height: 150%;mso-list:l0 level1 lfo1"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:EN-GB" lang="EN-GB"&gt;&lt;span style="mso-list:Ignore"&gt;15.&lt;span style="font:7.0pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:EN-GB" lang="EN-GB"&gt;Sao Paulo&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  Ich hoffe auf eine rege Teilnahme, je mehr Mitspieler es gibt, desto mehr gibt es zu gewinnen.&lt;br /&gt;Mitarbeiter von Referat 103 und der gesamten AA-Personalabteilung sind natürlich von der Teilnahme ausgeschlossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Traut Euch, ich halte Euch auf dem Laufenden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-2961770463304614751?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/2961770463304614751/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/08/knack-den-jackpot-spiel-diplo-bingo.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2961770463304614751'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2961770463304614751'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/08/knack-den-jackpot-spiel-diplo-bingo.html' title='Knack den Jackpot! - Spiel &quot;Diplo-Bingo&quot;!'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-198196612364591977</id><published>2011-07-21T15:09:00.002+02:00</published><updated>2011-07-21T16:14:35.514+02:00</updated><title type='text'>Langsam wird es ernst</title><content type='html'>Mein Wandel zum MaP nimmt Formen an, vor knapp zwei Wochen ist sie gekommen, die "Vakanzenliste für den EVT 2012". Dem Nichtkenner des Diplo-Sprechs sei es erklärt: Der EVT bezeichnet den "Einheitlichen Versetzungstermin", das ist der Zeiraum, in dem alle Amtsangehörigen im V-Fall (Versetzungs-Fall, bitte nicht mit dem Verteidigungs-Fall verwechseln) ihre bisherigen Posten räumen, und zu ihrem neuen Posten reisen. Es können aber nicht alle Legationsräte mit ihren Familien gleichzeitig reisen, das kann man dem internationalen Luftverkehr einfach nicht zumuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb hat man eine andere Lösung gefunden: Der EVT ist eigentlich ein EVZ, ein Einheitlicher Versetzungszeitraum. Dieser Zeitraum ist rund zweieinhalb Monate lang, in denen man seinen Umzug in Absprache mit ungefähr 17 verschiedenen Dienststellen zu koordinieren hat. Petra sagt, dass man dazu auch noch einen Everest-hohen Berg von Formularen ausfüllen muss... Hätte mich auch sehr überrascht, wenn nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es ist schon erstaunlich: Ein deutsches Ministerium nennt einen so langen Zeitraum einen Termin. Es geht schon etwas konkreter, da könnte sich das AA mal ein Beispiel am Finanzamt Steglitz-Zehlendorf nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, jetzt sind drei Absätze vergangen, und der geneigte Leser weiß immer noch nicht, wo es für uns hingeht. Das geht uns auch so... Und das auch noch sehr lange Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vakanzenliste ist zehn Seiten lang, umfasst ca. 250 Posten in knapp 80 Ländern. Davon scheiden einige Posten aus, Petra will zum Beispiel nicht Kanzlerin werden... Kann ich irgendwo verstehen, wer will schon einen Job machen, der den gleichen Titel hat, wie der von Angela Merkel?&lt;br /&gt;Und ich will nicht gegenüber vom Hauptbahnhof wohnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann gibt es noch Länder, in die wir nicht können. Entweder, weil das Internet dort nicht zuverlässig ist, oder es von irgendwelchen chinesisch-kommunistischen Produktfälschern mit Abschreib-Schwäche (zum Beispiel: Apple-Stoer) zensiert wird. Sehr bedauerlich ist auch, dass Frauen in Saudi-Arabien nicht Autofahren dürfen, also wollen wir dort auch nicht hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann gibt es noch Länder, die schlicht zu kalt sind. Oder zu französisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man dann noch nach Posten guckt, die für Petra interessant sind, dann bleiben nicht mehr viele übrig.&lt;br /&gt;Als da wären: VAE, Taiwan, Japan, Philippinen, Spanien. Indonesien, Katar und Jordanien und noch ein paar andere.&lt;br /&gt;Und dann ist da noch eine Stadt, die in einer uns völlig fremden Kultur liegt, deren Sprache man niemals lernen kann, deren Gebräuche uns völlig fremd sind. In einigen Tälern dieses Landes soll es angeblich sogar noch Kanibalen geben. Trotzdem würden wir auch dorthin gehen... Nach Wien.&lt;br /&gt;Aber bis wir wissen, auf welche Länder wir uns bewerben, wird noch einiges an Regen vom Sommerhimmel fallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte Euch auf dem Laufenden...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-198196612364591977?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/198196612364591977/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/07/langsam-wird-es-ernst.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/198196612364591977'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/198196612364591977'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2011/07/langsam-wird-es-ernst.html' title='Langsam wird es ernst'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-6315720089336367909</id><published>2010-04-14T14:22:00.002+02:00</published><updated>2010-04-14T14:45:00.274+02:00</updated><title type='text'>Warum die Kairoer Familien so groß sind...</title><content type='html'>Jetzt ist meine Zeit in Kairo schon fast wieder ein Jahr her. Trotzdem wirkt diese Zeit immer noch bei mir nach.&lt;br /&gt;Wenn ich irgendwie in Berlin im Stau stehe, dann tröste ich mich mit dem Gedanken, dass die Umgebungstemperatur um den Stau herum zwar wärmer wäre, dafür der Stau aber auch um einiges länger.&lt;br /&gt;Ich bin immer noch auf der Suche nach einem ägyptischen Imbiss, der Fuul im Programm hat. Es gibt zwar eine durchaus empfehlenswerte Schawarma-Schmiede in der Danziger Strasse, aber auch dort gibt es kein Fuul.&lt;br /&gt;Am letzten Sonntag war ich mit Freunden im Himalaya. Nein, nicht der Höhenzug im fernen Osten, sondern ein wirklich leckeres Restaurant im Prenzlberg. (Ja, so etwas gibt es. Man mag es kaum glauben...(Lychener Strasse 2))&lt;br /&gt;Im Gespräch kamen wir auf die Zeit in Kairo, da einer meiner Freunde selber einige Zeit in Kairo war. Und in dem Gespräch da haben wir einen Erklärungsansatz für den alltäglichen Kairoer Verkehrswahnsinn gefunden. Und gleichzeitig erklärt, warum Kairo so viele Einwohner hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das liegt am "Börner-Effekt":&lt;br /&gt;Der "Börner-Effekt" erklärt das Verkehrschaos mit dem eklatanten Kairoer Parkplatzmangel. Es gibt in Kairo praktisch keine Möglichkeit sein Auto abzustellen. Also müssen die Autos 24 Stunden am Tag in Bewegung gehalten werden.&lt;br /&gt;Da auch in Kairo ein Auto nicht von alleine fährt, braucht man jemanden, der das Auto fährt... Also braucht man Brüder, Schwäger, Cousins, angeheiratete Cousins und andere Komplizen, die sich darum kümmern, dass das Auto die ganze Zeit in Bewegung bleibt.&lt;br /&gt;Das erklärt die Bevölkerungsexplosion im modernen Kairo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird nicht lange dauern, dann hat auch die UNO den Börner-Effekt verstanden. Und dann gibt es dort ein Programm. Der Titel des Programms steht schon fest: "Parkhäuser gegen Übervölkerung".&lt;br /&gt;Gerüchten zufolge plant man schon ein großes Parkhaus unter den Pyramiden einzurichten. Die Einfahrt soll zwischen den Füßen der Sphinx gebaut werden.&lt;br /&gt;Hoffentlich stören da nicht die Geysire, auf denen die Pyramiden stehen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-6315720089336367909?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/6315720089336367909/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2010/04/warum-die-kairoer-familien-so-gro-sind.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6315720089336367909'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6315720089336367909'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2010/04/warum-die-kairoer-familien-so-gro-sind.html' title='Warum die Kairoer Familien so groß sind...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-5840188213508990294</id><published>2009-07-04T21:48:00.002+02:00</published><updated>2009-07-04T22:07:30.934+02:00</updated><title type='text'>Der Sommer in Berlin...</title><content type='html'>ist irgendwie komisch.&lt;br /&gt;Ich habe in meiner Jugend wohl nicht genug von dem FCKW-haltigen Haarspray benutzt.&lt;br /&gt;In Kairo hingegen gibt es klar strukturierte Jahreszeiten: Im März regnet es das letzte Mal. Dann fängt es an wärmer zu werden. Nicht, dass es vorher kalt war. Die Durchschnittstemperatur steigt bis zum Juni auf knapp 40 Grad. Im Juli und August wird es dann richtig warm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es ist trocken. Eine trockene Wärme, nicht diese verkackte Schwüle, die wir hier momentan in Berlin haben. Was soll überhaupt dieser Unfug mit diesen Gewittern? Warum muss es eigentlich jeden Abend in einem anderen Bezirk ein Gewitter geben? Kann man nicht am Montagabend einmal ein Gesamtgewitter über der ganzen Stadt veranstalten? Und dann ist bitte für den Rest der Woche Ruhe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber das ist wahrscheinlich der Preis, den man dafür bezahlen muss, dass in Berlin die Kühlschränke kein Eigenleben besitzen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-5840188213508990294?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/5840188213508990294/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/07/der-sommer-in-berlin.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/5840188213508990294'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/5840188213508990294'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/07/der-sommer-in-berlin.html' title='Der Sommer in Berlin...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-3734277605509018583</id><published>2009-07-03T22:59:00.004+02:00</published><updated>2009-07-03T23:39:03.139+02:00</updated><title type='text'>Leere, Stille, Dosenpfand</title><content type='html'>Zurück in Berlin! Das bin ich schon ein paar Tage.&lt;br /&gt;Kairo liegt nur eine Zeitzone zurück, also habe ich leider keine Chance, glaubwürdig über mein Jetlag zu jammern.&lt;br /&gt;Ich muss meine Schläfrigkeit also mit anderen Ausreden rechtfertigen. Wahrscheinlich hat mich auf dem Balkon mit Nilblick eine Mücke gestochen, die mich jetzt zu einem Langschläfer mutieren lässt. Da hat die Mücke aber auch nicht viel zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Landeanflug auf Berlin fiel mir natürlich auf, wie grün Berlin ist. Das kann man als positiven Eindruck auslegen.&lt;br /&gt;Beim Aussteigen fand ich zwar nicht, dass es kalt war. Aber es war die Abwesenheit von warm.&lt;br /&gt;Als ich in das dienstleistungsorientierte Gesicht der Bundespolizistin bei der Einreise geschaut habe, da klang es mir in den Ohren: Willkommen im Land vom Dosenpfand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt wohl keinen schlechteren Wiedereinstieg, den man in die Bundesrepublik Deutschland haben kann, als über Berlin-Schönefeld einzureisen. Selbst wenn man dieses Terminal mit Blattgold überzieht und über Marmorfußböden verlegt, es wird immer noch die Atmosphäre der DDR mitschwingen. Immerhin wurde während meiner Anwesenheit kein Abflug der Interflug nach Havanna aufgerufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein kurzer Spaziergang durch die Mark Brandenburg brachte mich zur Regionalbahn, die Bahn brachte mich in die Stadt zurück, die ich mal für groß gehalten habe.&lt;br /&gt;Als ich vom Savignyplatz zu mir gelaufen bin, überkam mich ein Gefühl von Einsamkeit. Es waren so wenig Menschen auf der Strasse. Und es ist so still!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Unterschied ist unglaublich, die Stille in der Stadt, und es sind so wenige Menschen auf der Strasse. Während unseres Aufenthaltes in Kairo gab es niemals eine Situation, in der wir irgendwo ausserhalb der Sichtweite anderer Menschen waren. Egal wo wir waren, es waren immer andere Menschen ium uns herum. In der Schlüterstrasse hatte ich den Gehweg über hunderte von Metern für mich ganz allein.&lt;br /&gt;Ich fand es auch überraschend, dass Taxifahrer an mir vorbeifahren können, ohne mich anzuhupen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Donnerstag habe ich meine Rikscha übernommen, ein Schmuckstück. Bei der Überführungsfahrt von Neukölln nach Charlottenburg habe ich etwas benutzt, dass ein Kairoer als die grösste denkbare Platzverschwendung in einer Stadt bezeichnen würde. Einen Fahrradweg!&lt;br /&gt;Ich hoffe, dass ich niemals in die Verlegenheit kommen werde, einem Kairoer erklären zu müssen, wozu man Busspuren braucht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-3734277605509018583?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/3734277605509018583/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/07/stille-und-dosenpfand.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/3734277605509018583'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/3734277605509018583'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/07/stille-und-dosenpfand.html' title='Leere, Stille, Dosenpfand'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-5008283665091581960</id><published>2009-06-30T21:35:00.007+02:00</published><updated>2009-07-01T00:19:19.658+02:00</updated><title type='text'>Harzer Roller...</title><content type='html'>... gab es leider nicht auf dem Rückflug, jedenfalls nicht für alle.&lt;br /&gt;Als ich in der Lounge saß und den wartete, dass die Schlange zum Boarding kürzer wurde, vernahm ich folgenden Dialog:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Charter! Ehh... Die haben doch bestimmt keine Business-Class"&lt;br /&gt;"Business hätten wir über Frankfurt fliegen müssen, so sind wir viel früher wieder in Berlin"&lt;br /&gt;Die letzte Äußerung wurde in einem Tonfall gemacht, den man benutzt, um kleinen Kindern klar zu machen, dass es kein Erdbeereis gibt, wenn sie gerade eine große Portion Schokoeis in der Hand halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe ihn sofort erkannt, wem man den Flug, für den man schon eingecheckt hatte, noch schmackhaft machen musste. Er war es, der "Harzer Roller" himself. Unser hoch geschätzer Bundesminister für Umwelt und Reaktorsicherheit, Sigmar Gabriel.&lt;br /&gt;Er war gerade auf der Rückreise aus Sharm El-Sheikh, dort hatte er sich bei der konstituierenden Sitzung von IRENA, der internationalen Agentur für erneuerbare Energien über den Tisch ziehen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo ist eigentlich die Flugbereitschaft der Bundeswehr, wenn man sie mal braucht? In einer Transall müsste Siggi Pop doch genug Auslauf haben. Die kleinen Challengers dürften ihm, um die Hüften, zu eng geschnitten sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber Herr Minister!&lt;br /&gt;Die EgyptAir ist die staatliche Fluggesellschaft von Ägypten. Das ist das Land, in dem es so warm ist. Eine Chartergesellschaft ist etwas anderes. Easyjet ist auch nicht die Staatsfluglinie von Jamaica...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens gab es doch eine Business-Class, extra für den ehemaligen "Beauftragter für Popkultur und Popdiskurs der SPD".&lt;br /&gt;Ich habe mich beim Start mit zwei Dingen getröstet. Erstens war weiter hinten im Flieger meine statistische Überlebenschance größer. Außerdem bin ich mir sicher, dass ich im Oktober noch einen Job habe.&lt;br /&gt;Aus der Nähe betrachtet gab es noch eine Sache: Ich habe eindeutig den kompetenteren Friseur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sigmar Gabriel ist übrigens der Grund dafür, dass ich Knut den Eisbären nicht leiden kann. Beim ersten, publicityträchtigen Auslauf des Eisbären hat das doofe Viech nicht einmal ansatzweise versucht, den Minister zu fressen. Dabei war er ganz nah dran.&lt;br /&gt;Was hätte man denn noch machen können? Den Minister mit Speckstreifen einreiben?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-5008283665091581960?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/5008283665091581960/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/harzer-roller.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/5008283665091581960'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/5008283665091581960'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/harzer-roller.html' title='Harzer Roller...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-712658810749355658</id><published>2009-06-30T08:58:00.002+02:00</published><updated>2009-06-30T09:14:13.543+02:00</updated><title type='text'>Frühstücks-Sushi...</title><content type='html'>...nimmt man auch nur, wenn man um 4.30 Uhr Ortszeit zum Arbeiten aufgestanden ist.&lt;br /&gt;Ich habe meine letzten ägyptischen Pfund in eine Portion Sushi und ein Mineralwasser am Flughafen angelegt. Mich das letzte Mal darüber gewundert, warum in Ägypten immer und überall viel zu viel Personal rumsteht, dass am Ende dann auch nicht effektiv ist, weil es ständig miteinander quatscht.&lt;br /&gt;In Ägypten ist Essen ein geselliges Erlebnis. Offensichtlich auch, Ausländern beim Bezahlen ihrer Nahrung zuzuschauen.&lt;br /&gt;Jetz sitze ich hier und blogge die letzten Pfund Guthaben vom meinem Mobinil-Internet-Stick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Trip zum Flughafen war mal wieder eine Reise ins Chaos. Diesmal trifft die Ägypter aber keine Schuld. Sondern das Reisebüro, das für das Auswärtige Amt die ganzen Dienstreisen bucht. Die haben nämlich auf das elektronische Ticket Terminal 1 geschrieben. Es ist aber Terminal 3. Und das auch erst seit ca. 5 Jahren.&lt;br /&gt;Also habe ich mir meine letzte Portion Sonne beim Warten auf einen Shuttle-Bus abgeholt. Der hat mit mir eine lustige Rundfahrt um den Flughafen gemacht. An das andere Ende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann eingecheckt, und jetzt fliegt mich hoffentlich die EgyptAir nach SXF zurück. In die Stadt, wo die Taxifahrer zwar nicht ständig hupen, aber trotzdem kein besseres Image haben. Dafür sind die Autos gefedert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ehe ich es vergesse, das Sushi am Flughafen Kairo schmeckt nicht, auch nicht zum Frühstück.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-712658810749355658?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/712658810749355658/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/fruhstucks-sushi.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/712658810749355658'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/712658810749355658'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/fruhstucks-sushi.html' title='Frühstücks-Sushi...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-2268266946919829732</id><published>2009-06-29T14:49:00.001+02:00</published><updated>2009-06-29T14:51:47.718+02:00</updated><title type='text'>Und jetzt in einem Satz..</title><content type='html'>Kairo ist wie ein großer Bruder:&lt;br /&gt;Er ist gemein, er nervt, er ist viel zu selten nett. Aber trotzdem mag man ihn.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-2268266946919829732?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/2268266946919829732/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/und-jetzt-in-einem-satz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2268266946919829732'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2268266946919829732'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/und-jetzt-in-einem-satz.html' title='Und jetzt in einem Satz..'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-8789163245455869085</id><published>2009-06-29T14:17:00.002+02:00</published><updated>2009-06-29T14:49:49.986+02:00</updated><title type='text'>Versuch eines ersten Fazits...</title><content type='html'>So, der harte Teil ist auch geschafft. Ich habe gerade in Downtown Kairo die Sitzbezüge für die Rikscha abgeholt, die ich dort habe nähen lassen.&lt;br /&gt;Zweimal Taxi, zweimal Stau, zweimal in absoluter Mittagshitze durch eine knallvolle Stadt.&lt;br /&gt;Mittendrin im absoluten Verkehrschaos lieferte ein Melonenägypter seine Ware aus. Mit einem Pferdefuhrwerk. Natürlich entgegen der Fahrtrichtung.&lt;br /&gt;Ich wollte den Taxifahrer eigentlich bitten, dass er mir seine Flüche kurz aufschreibt. Damit könnte ich auch in Berlin noch die Massen am Brandenburger Tor beeindrucken.  Wenn man die paar Hanseln überhaupt noch als Massen bezeichnen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt muss ich mich auch schon langsam wieder mit meiner Rückreise auseinandersetzen. Koffer packen, und versuchen die ganzen Sitzbezüge ins Gepäck zu kriegen. Es war absolut überflüssig etwas langärmeliges mitzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich auf die letzten vier Wochen zurückblicke, dann war es eine einzigartige Erfahrung. Nächstes Jahr lebe ich 25 Jahre in Berlin, ich dachte immer, dass es eine Großstadt ist. Dunkeltuten! Gegen Kairo ist alles piefig.&lt;br /&gt;Vielleicht noch Lagos, Shanghai, Mexico City und Rio.&lt;br /&gt;Aber in all dieser Hektik und dem Chaos ist eine erstaunliche Ruhe. Und eine Sicherheit, Petra und ich haben uns nicht ein einziges Mal unsicher gefühlt.&lt;br /&gt;Klar versucht jeder Taxifahrer uns erst einmal über den Löffel zu ziehen, uns haben auch die Schlepper angequatscht, die versuchen uns in irgendwelche Basare zu locken. Da helfen einige Variationen des Wortes "Nein", Am Anfang noch "Nein, Danke", dann nur noch "Nein".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben Ägypter kategorisiert. Und zwar in die Anzahl der Neins, die sie brauchen, bis sie uns in Ruhe lassen.&lt;br /&gt;Den Rekord hält der 9-Nein-Ägypter mit den T-Shirts vor den Pyramiden.&lt;br /&gt;Ansonsten triftt man in der Stadt meist 2- oder 3-Nein-Ägypter.&lt;br /&gt;Auf den Touristen-Basaren gibt es auch noch ein paar 5-Nein-Ägypter, da hilft dann einfach weitergehen.&lt;br /&gt;Aber es gibt eine Grenze, niemand fasst einen an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollte man diese Stadt besuchen? Ja.&lt;br /&gt;Sollte man in dieser Stadt gelebt haben? Ja, wenn man es warm und spannend mag. Aber es ist kein Luftkurort.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-8789163245455869085?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/8789163245455869085/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/versuch-eines-ersten-fazits.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8789163245455869085'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8789163245455869085'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/versuch-eines-ersten-fazits.html' title='Versuch eines ersten Fazits...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-5206278494505355249</id><published>2009-06-28T21:26:00.002+02:00</published><updated>2009-06-28T21:45:40.475+02:00</updated><title type='text'>Blamage vorprogrammiert</title><content type='html'>Wie kann man sich als Europäer am schnellsten in Ägypten blamieren?&lt;br /&gt;Man trägt Shorts. Kein Ägypter würde sich jemals in Shorts auf der Strasse zeigen. An Strand und Pool, OK. Aber niemals auf der Strasse. Da wo Frauen, wenn sie Bein zeigen zeigen, meist peinlich angestarrt werden, da werden Männer in Shorts nicht lange angestarrt. Weil die Ägypter dann meist beschäftigt sind, sich das Lachen zu verkneifen.&lt;br /&gt;Dabei ist es völlig egal ob es Bermudas sind, oder die geblümten Badeshorts in Neonfarben, die bei längerem Anschauen zu Netzhautablösungen führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich relativ konsequent an diese Regel gehalten, bin in langen Hosen um alle Pyramiden gestapft. In Moscheen und Kirchen sowieso. Nur da wo es ohnehin egal war, da habe ich auch Bein gezeigt. Im ägyptischen Museum.&lt;br /&gt;Da hatte ich allerdings Angst, dass ich mir meine blassen Beine schmutzig mache.&lt;br /&gt;Ich habe auch ein paar Beispiele von Touristen in Shorts gesehen, bei denen ich den Anblick auch peinlich fand. Meist lag es dann aber entweder an den Socken und/oder den FlipFlops, mit denen der Tourist gerade in etwas stand, von dem ich nicht wissen möchte, aus welchem Tier es einmal fiel.&lt;br /&gt;Unser Programm war auch völlig ungeeignet, um es in Shorts zu absolvieren. Ich hätte an manchen Stellen in Kairo hygienische Bedenken gehabt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Abend brauchten wir keine solchen Bedenken zu haben, wir haben nämlich praktisch meinen Abschied vorgefeiert. Wir waren noch einmal über den Dächern von Kairo, im Al-Azhar-Park. Das Essen war einmal mehr sehr lecker, der Ausblick überwältigend. Außerdem hatten wir noch etwas zu feiern. Petra hält es nämlich heute mit mir genau ein Jahr aus. Wenn das kein Grund zum Feiern ist?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-5206278494505355249?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/5206278494505355249/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/blamage-vorprogrammiert.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/5206278494505355249'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/5206278494505355249'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/blamage-vorprogrammiert.html' title='Blamage vorprogrammiert'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-921676823534687899</id><published>2009-06-28T12:12:00.002+02:00</published><updated>2009-06-28T12:41:28.422+02:00</updated><title type='text'>In Koptenhausen</title><content type='html'>Uns sind mit Sicherheit viele Sehenswürdigkeiten Kairos entgangen, wir waren nicht bei allen Pyramiden, die in dem Land so herumstehen.&lt;br /&gt;Aber wenn die Pharaonen auch so eifrige Bausparer sind. Kein Ägypter guckt sich ja auch alle Eigenheime in Baden-Württemberg an.&lt;br /&gt;Uns fehlen auch noch einige Moscheen, aber auch hier kann man keinen Absolutheitsanspruch stellen. Wir werden in unserer Zeit aber mit Sicherheit mehr gesehen haben, als der durchschnittliche Tourist. Ist ja auch nicht schwer, wir waren auch länger da. trotzdem ist die Zeit sehr schnell vergangen.&lt;br /&gt;Gestern haben wir noch einen Besuch im koptischen Teil von Alt-Kairo eingeschoben.&lt;br /&gt;Das Wetter spielte mit, es war nicht ganz so heiß wie in den letzten Tagen. Aber eigentlich immer noch zu warm. Aber wir sind ja nicht zu unserem Spaß hier, also wurde mir nach dem Frühstück das kleine Expeditionspaket auf den Rücken geschnallt und es ging ab zur U-Bahn.&lt;br /&gt;Das alte koptische Viertel ist bequem per U-Bahn zu erreichen. Also gibt es dort niemanden, der einem Ritte auf Kamelen oder Kutschfahrten verkaufen will.&lt;br /&gt;Dafür sind die Getränkepreise und die jugendlichen Verkäufer selbiger besonders dreist.&lt;br /&gt;Aber wir sind ja nicht mit der U-Bahn durch die Stadt gefahren, um uns über Getränkepreise aufzuregen. Der Eintritt in das koptische Museum beträgt 50 Pfund und jetzt weiß ich auch, wo die Putzfrauen arbeiten, die im Ägyptischen Museum fehlen.&lt;br /&gt;Dort ist es sauber und aufgeräumt, angenehm temperiert und ruhig.&lt;br /&gt;Die Kopten sind zwar eine Minderheit, mit einem Anteil von 6-10% der Gesamtbevölkerung Ägyptens aber keine kleine Minderheit. Auch sind sie nicht auf bestimmte Berufe oder soziale Schichten diskrimminiert. Der Dagobert Duck von Ägypten, Onsi Sawiris ist Kopte, genau wie Butros Butros-Ghali.&lt;br /&gt;Der anschliessende Besuch einiger koptischer Kirchen war interessant, wenn auch nicht so beeindruckend.&lt;br /&gt;Vielleicht stellt sich auch langsam eine gewisse Kairo-Müdigkeit bei mir ein. Ich kann einfach keine ägyptischen Andenkenhändler mehr sehen. Ich will keine Pharaonen, Shishas, Alabaster oder Parfüm - Ich will meine Ruhe.&lt;br /&gt;Vielleicht sollte ich mir das auf ein T-Shirt drucken lassen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Un der nächste Taxifahrer, der mich anhupt bekommt nur noch einen bösen Blick.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-921676823534687899?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/921676823534687899/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/in-koptenhausen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/921676823534687899'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/921676823534687899'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/in-koptenhausen.html' title='In Koptenhausen'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-8244661355500626516</id><published>2009-06-26T23:22:00.005+02:00</published><updated>2009-06-27T00:46:51.104+02:00</updated><title type='text'>Hakuna Matata</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SkVP0ndyHRI/AAAAAAAAAF8/qzvUe0NtGsk/s1600-h/hakuna.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SkVP0ndyHRI/AAAAAAAAAF8/qzvUe0NtGsk/s320/hakuna.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5351771497565396242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es gibt eine Hölle für Vegetarier. Wir waren dort, und es war lecker!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis jetzt dachte ich, dass die Vegetarier-Hölle eine CMA-Leistungsschau der Schlachterinnung im Niederallgäu wäre. Seit heute weiß ich es besser.&lt;br /&gt;Die Hölle heißt Carnivore und ist ein Restaurantschiff auf dem Nil. Auf verschlungenen Wegen hat es uns heute dorthin verschlagen.&lt;br /&gt;Heute morgen hatte ich ganz plötzlich frei. Das hatte damit zu tun, dass Michael Jackson die endgültige Rückreise auf seinen Heimatplaneten angetreten hat. Da waren meine Witze nicht gefragt. Warum eigentlich?&lt;br /&gt;Also konnte ich heute schon um 7 Uhr direkt wieder ins Bett gehen. Das haben wir dann auch ausgenutzt und bis kurz vor 13 Uhr geschlafen. Dann gab es ein Frühstück und die gemeinsame Entscheidung, das es noch zu warm ist. Es ist wirklich verdammt warm geworden. Nach einem kurzen Mittagsschlaf stellte sich am Abend die Frage was tun? Es ist schließlich Wochenende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also haben wir etwas gemacht, was wir vorher noch nie gemacht haben, nämlich zuerst im Reiseführer gelesen. Dann sind wir aufgebrochen. Nach Dokki. Das ist ein südwestlicher Randbezirk von Kairo. Mehrere Kollegen von Petra wohnen dort. Jetzt, wo wir dort waren, müssen wir uns fragen, warum? Es ist nicht schön, breite Strassen, Hochhäuser, wenig Grünzeugs. Wie das Märkische Viertel, nur häßlich. Also sind wir Richtung Nil gelaufen, an der Niluferstrasse entlang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort ankern Restaurantschiffe, es ist bei den Upper-Class Ägyptern schick, dort zu essen. Am beliebtesten sich Motto-Restaurants. Le Pacha, Nile Peking, TGI Fridays.&lt;br /&gt;Es muss dort auch einmal ein chinesisches Restaurantschiff gegeben haben. Nachdem die Eigentümer beschlossen haben, dass sie zu reich geworden sind, wurde es gekapert. Von somalischen Fleischpiraten.&lt;br /&gt;Die betreiben dort ein "All you can eat"- Fleischrestaurant. Die Einrichtung entspricht ist afrikanisch, also lustige Malereien und Fruchtbarkeitsmasken aus Holz. Die scheinen zu helfen, viele Ägypter waren mit kleinen Kindern da.&lt;br /&gt;Keine Klimaanlage, keine Fenster, ein leichter Luftzug. Sehr angenehm.&lt;br /&gt;Das Konzept ist ziemlich auf Erlebnisgastronomie ausgerichtet, man nimmt Platz bekommt seine Getränke und es geht los. Auf dem Tisch steht eine kleine weiße Fahne. Solange die Fahne aufrecht steht, solange serviert man Nachschub. Die Kellner kommen mit großen Spiessen, an denen ein ganzer Truthahn, eine Lammkeule, Strauß, Rinderbraten oder 37 Chicken Wings aufgepflockt sind. Mit einer Machete wird das Fleische scheibenweise heruntergeschnitten. Man bekommt so viel man will, und man will alles mal probieren. Komischerweise funktioniert das prima, man bekommt von allem nur kleine Portionen, wenn man es möchte. Auf Wunsch wird auch der ganze Truthahn in Scheiben vorgelegt.&lt;br /&gt;So konnten wir uns durch diverseste Variationen von Fleisch hindurchprobieren. Sehr lecker sind auch kleine Fleischklopse aus Strauß, oder kleine, scharfe Lammwürstchen.&lt;br /&gt;Zwischendurch gibt es eine afrikanische Trommeldarbietung. Während der Darbietung gibt es keinen Service. Nicht aus Respekt vor den Künstlern, sondern weil dort die Kellner selber trommeln müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Vegetarier gibt es auch etwas, nämlich eine Tür mit dem Schild "Ausgang".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hat man genug, also das Gefühl erreicht, dass man gleich platzen wird, dann legt man die Fahne auf den Tisch. Daher kommt wohl der Begriff "die Fahne streichen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück ging es per Taxi, wir waren zu vollgefressen, um noch ca. 5 Kilometer nach Hause zu laufen.&lt;br /&gt;Morgen wird wieder gelaufen.&lt;br /&gt;Nach dem Ausschlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann geht es zu den Kopten, wir müssen doch alle Religionen abarbeiten. Petra hat auch noch ein paar Kirchengutscheine zum Einlösen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-8244661355500626516?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/8244661355500626516/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/hakuna-matata.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8244661355500626516'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8244661355500626516'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/hakuna-matata.html' title='Hakuna Matata'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SkVP0ndyHRI/AAAAAAAAAF8/qzvUe0NtGsk/s72-c/hakuna.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-32705700425760320</id><published>2009-06-25T12:17:00.003+02:00</published><updated>2009-06-25T13:24:21.584+02:00</updated><title type='text'>Die Stadt und der Müll</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SkNeVopkFvI/AAAAAAAAAF0/G_hmLAhBa-o/s1600-h/m%C3%BCllpyra.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 203px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SkNeVopkFvI/AAAAAAAAAF0/G_hmLAhBa-o/s320/m%C3%BCllpyra.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5351224508028294898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In Berlin, Prenzlauer Berg wurde jetzt das erste Grillverbot verhängt. Anwohner hatten sich über Lärm nach Mitternacht, Qualm und liegengelassenen Müll beklagt.&lt;br /&gt;Es ist doch völlig klar, dass die zugewanderten Schwaben, die hier in Berlin sitzen, irgendwas mit Medien arbeiten, drei Kinder mit insgesamt 16 Vornamen und 4 Bindestrichen haben, ein Recht auf absolute Stille nach 22. 00 Uhr haben. Darf es noch die Einführung der Kehrwoche sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe nach der Wende Zugereiste: Wenn ihr Euch darüber ärgert, dass Ihr Euch eine überteuerte, schlecht sanierte Altbauwohnung in einem "Szenekiez" habt andrehen lassen, dann lasst Euren Zorn gefälligst nicht an den Nutzern der Grünanlagen aus.&lt;br /&gt;Ihr hättet mal auf Eure Mutter hören sollen und Lehrer an der Berufsschule in Balingen werden sollen. Das ist was Sicheres, und da geht nach 20 Uhr keiner mehr auf die Strasse. Vor allem seit es beim Daimler Kurzarbeit gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hätte diese Geschichte schon in Berlin lächerlich gefunden, aber aus dem Kairoer Blickwinkel&lt;br /&gt;ist sie geradezu absurd.&lt;br /&gt;Es gibt hier keine geräuschlosen Klimaanlagen, warum auch? Wenn man vom leichten Brummen der Klimaanlage in den Schlaf getragen wird, dann hört man das Hupen der Autos nicht mehr.&lt;br /&gt;Qualm, Geruch und Smog sind Kairo, Kairo ist Qualm, Geruch und Smog. Es gibt zwar Regeln für LKWs, die nur in der Nacht in die Stadt dürfen. Aber das verlagert die Grobstaubbelastung nur in die Nacht. Wenn Kairo nicht so günstig im Nildelta liegen würde, dass es fast nie windstill ist, dann wäre diese Stadt schon zu Sadats Zeiten erstickt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Müll ist ein unendliches Thema. Ich könnte mir einreden, dass unser Schlund zu Hölle direkt in den Mittelpunkt der Erde führt und unser Müll dort direkt vom heissen Erdinneren verflüssigt wird. Dann quillt er in Italien wieder an die Erdoberfläche und erfreut dort die Touristen beim nächsten Ausbruch des Ätna.&lt;br /&gt;Leider ist es nicht so. Vielleicht ist das Thema Müll in Kairo wirklich das größte Problem, das diese Stadt hat.&lt;br /&gt;Es gibt keine Müllentsorgung. Jedenfalls im klassischen Sinn, dass der gesamte Müll in der Stadt eingesammelt und entsorgt wird.&lt;br /&gt;Es gibt Müllmenschen, die den Müll, der Häuser einsammeln. Die nehmen aber nicht den Müll mit, der auf der Strasse liegt. Den Müll auf der Strasse sammeln andere ein. Aber auch nicht allen Müll in allen Strassen.&lt;br /&gt;Wir sehen diese Menschen abends über die Strassen wuseln, sie haben grosse Kunststoffsäcke, in diesen Säcke wird der Müll grob vorsortiert. Nachts wird der Müll dann abgeholt. Angeblich mit Eselkarren. Aber wahrscheinlich auch schon mit LKWs.&lt;br /&gt;Der Müll wird von diesen Müllmenschen als Rohstoff betrachtet. Es sind meist Kopten, sie halten Schweine, die mit dem Müll gefüttert werden. Die Schweinegrippe-Paranoia hat in Kairo dazu geführt, dass alle Schweine die diese Menschen hatten getötet wurden. Jetzt werden wieder neue Schweine gezüchtet, die dann weiter den Müll fressen.&lt;br /&gt;Die hygienischen Bedingungen in denen diese Menschen leben, sind wohl haarsträubend.&lt;br /&gt;Ein Kairoer Hausbesitzer muss dafür bezahlen, dass sein Müll von den Kopten abgeholt wird. Das Geld treibt der Bawab bei den Bewohnern ein. Je wertvoller der Müll für den Einsammelnden ist, desto günstiger wird es. Umsonst ist es trotzdem nie.&lt;br /&gt;Je besser das Wohnviertel, desto höher ist der Anteil an wertvollen Stoffen im Müll, desto besser ist die Qualität der Entsorgung. Der Müll wird also nur irgendwo weggeholt, wo es sich lohnt.&lt;br /&gt;Jeder Kairoer Ladenbesitzer oder Bawab fühlt sich dafür zuständig, dass vor seinem Haus kein Müll liegt, also liegt der Müll auf der Strasse, in Ecken, auf leeren Grundstücken, im Nil oder dort wo der Wind ihn hinträgt.&lt;br /&gt;Selbst an den Pyramiden gibt es solche Dreckecken.&lt;br /&gt;Wenn Müll ein Rohstoff ist, dann sind die Ägypter die Ölscheichs des nächsten Jahrhunderts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Anwohner von Prenzlberg, die ihr gegen die Griller geklagt habt, kommt nach Kairo, schaut Euch um. Lernt Gelassenheit oder werdet wahnsinnig. Wenn Ihr wahnsinnig werdet, dann fliegt Euchg der ADAC in die Nervenklinik in Tübingen. Da ist es dann schön ruhig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-32705700425760320?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/32705700425760320/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/die-stadt-und-der-mull.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/32705700425760320'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/32705700425760320'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/die-stadt-und-der-mull.html' title='Die Stadt und der Müll'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SkNeVopkFvI/AAAAAAAAAF0/G_hmLAhBa-o/s72-c/m%C3%BCllpyra.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-2004798197178423796</id><published>2009-06-24T15:42:00.004+02:00</published><updated>2009-06-24T16:14:01.137+02:00</updated><title type='text'>Kairo-Koller...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SkIxWKjTjLI/AAAAAAAAAFs/b1TI7GfDIEI/s1600-h/verkehrschaos.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 185px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SkIxWKjTjLI/AAAAAAAAAFs/b1TI7GfDIEI/s320/verkehrschaos.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5350893564128890034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich will mich nicht beschweren, erstens habe ich es mir ausgesucht, zweitens ist es hier wirklich nett.&lt;br /&gt;ABER. Und dieses Aber muss ich wirklich groß schreiben.&lt;br /&gt;Kairo ist keine Stadt für Anfänger, sie hat, wenn man als Europäer hier leben will/muss/darf doch einige Eigenheiten.&lt;br /&gt;Es gibt nicht den konkreten Punkt, der zur Beschwerde Anlass gibt. Es sind eher die Besonderheiten, die vielen Menschen, der ständige Verkehrslärm, die Umweltverschmutzung.&lt;br /&gt;Die Eigenschaften, die man den Kairoern nachsagt, stimmen alle.&lt;br /&gt;Sie sind zum Beispiel wahnsinnig freundlich. Die Taxifahrer sind so freundlich, jeder würde uns gerne mitnehmen. Das zeigt er mit einem freundlichen Hupen an. Gestern Abend hatten wir Probleme das Restaurant wiederzufinden, ein freundlicher Kairoer hat uns den Weg gezeigt, er hat uns gleich noch einen Basar gezeigt, wo wir wahnsinnig freundlich empfangen wurden. Er hatte wohl auf unsere Dummheit und eine freundliche Provision gehofft.&lt;br /&gt;Uns blieb keine andere Wahl, als uns freundlich zu verabschieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und mit einem freundlichen Lächeln auf den nächsten freundlichen Ägypter zu warten, der uns Papyrus, Parfüm oder Alabaster andrehen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach mehr als drei Wochen merkt man den Unterschied zwischen Tourist in Kairo zu sein, und in der Stadt zu leben. Und der ist gewaltig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-2004798197178423796?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/2004798197178423796/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/kairo-koller.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2004798197178423796'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2004798197178423796'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/kairo-koller.html' title='Kairo-Koller...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SkIxWKjTjLI/AAAAAAAAAFs/b1TI7GfDIEI/s72-c/verkehrschaos.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-1294364432496879758</id><published>2009-06-23T22:26:00.001+02:00</published><updated>2009-06-23T22:46:13.300+02:00</updated><title type='text'>Koshary 2.0</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SkE6v7twKxI/AAAAAAAAAFk/CkI1ZDJg1cA/s1600-h/tarek.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 214px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SkE6v7twKxI/AAAAAAAAAFk/CkI1ZDJg1cA/s320/tarek.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5350622427450714898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte es dem Kellner angedroht, wir kommen wieder.&lt;br /&gt;Und wir waren noch einmal Koshary essen. Wieder zu einem Preis, der jeder Beschreibung spottet. Wir mussten wieder in den zweiten Stock, weil dort der Kellner arbeitet, der englisch spricht. Dort bekamen wir wieder die gleichen Plätze zugewiesen. Essen, Getränke und Nachtisch waren auch identisch, die Summe der Rechnung auch.&lt;br /&gt;Und täglich grüßt das Murmeltier.&lt;br /&gt;Weil auch wieder unsere Sorgen, ob man von so einem kleinen Teller Nudeln, Reis und Linsen, übergossen mit Tomatensauce, Kichererbsen und Röstzwiebeln satt werden kann, sich als unnötig herausstellten.&lt;br /&gt;Diesmal hatten wir allerdings einen Fotoapparat mit, so kann ich das einmalige Äußere dokumentieren.&lt;br /&gt;Noch skurriler wird der Laden, wenn man die Umgebung betrachtet, eine Strasse, in der sonst nur Autowerkstätten sind, die die Fahrzeuge auf der Strasse reparieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Erlebnisfaktor dieses Ladens ist höher als beim Ägyptischen Museum, und man wird auch noch satt. Zwei Personen zum Preis einer halben Eintrittskarte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man sich das Bild genauer anschaut, dann sieht man, das "Abou Tarek" auch "Abo Tarek" geschrieben wird. "Abu Tarek" wäre auch korrekt. Es gibt keine verbindlichen Transliterationsregeln aus der arabischen Schrift. Jede Schreibweise ist richtig.&lt;br /&gt;Das macht die Benutzung von Stadtplänen auch nicht einfacher. Man findet einen Strassennamen in einem Reiseführer oder einer Restaurantwerbung. Im Stadtplan wird die Strasse aber ganz anders geschrieben.&lt;br /&gt;Eigentlich ein Grund Arabisch zu lernen, wenn es nicht so furchtbar schwer wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die unverbindlichen Transliterationen können manchmal ulkige Blüten treiben. Auf dem Heimweg habe ich bei einem Buchhändler die Titel von zwei Biographien gesehen. Sie waren auf arabisch, lediglich die Name der Biographierten waren in lateinischer Schrift geschrieben. Die Fotos kamen mir bekannt vor, aber wer waren "Romel" und "Heitler"?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kairo bietet wohl doch mehr Fragen als Antworten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-1294364432496879758?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/1294364432496879758/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/koshary-20.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/1294364432496879758'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/1294364432496879758'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/koshary-20.html' title='Koshary 2.0'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SkE6v7twKxI/AAAAAAAAAFk/CkI1ZDJg1cA/s72-c/tarek.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-3633485576113645270</id><published>2009-06-23T22:08:00.000+02:00</published><updated>2009-06-23T22:23:45.726+02:00</updated><title type='text'>Pimp my Rikscha...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SkE4k_f0GoI/AAAAAAAAAFc/GDr9MIud3PY/s1600-h/stoff.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SkE4k_f0GoI/AAAAAAAAAFc/GDr9MIud3PY/s320/stoff.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5350620040464177794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;So, die letzte Woche ist angebrochen, langsam muss ich mich wieder um meine Karriere im Metropölchen Berlin kümmern. Nachdem die Chinesen es endlich geschafft haben, meine Rikscha zu verschiffen, der Zoll auch mit den Papieren klar ist, wird sie bald in Berlin einsatzbereit sein.&lt;br /&gt;Natürlich mit der ägyptischen Note, nämlich entsprechenden Sitzbankbezügen aus schwerer ägyptischer Baumwolle. Der Berliner Rikscha-Mogul war so nett, wir die Masse zu mailen. Petra und ich haben uns abseits der Touristenpfade durch die Handwerksbasare Kairos gewühlt. Bei einem Sonnenschirmhersteller sind wir fündig geworden. Er spricht genug Englisch, er hat den Stoff und das know-how.&lt;br /&gt;Jetzt hat er einen Auftrag, etwas herzustellen, von dem er nicht so recht weiß, wofür es ist.&lt;br /&gt;Meine Geschichte mit dem Fahrradtaxi in Berlin klingt für Ägypter wohl zu unglaubwürdig. Fahrradfahrer geniessen hier ein Ansehen, dass wohl nur knapp über dem einer Fruchtfliege liegt. Im Kairoer Verkehr wird die Lebenserwartung eines Radfahrers auch nicht vel höher sein. Egal, ich habe eine Anzahlung gemacht, er wird pünktlich liefern. Inschallah!&lt;br /&gt;Wenn er nicht gerade mit Spezialaufträgen für Berliner Rikschisten beschäftigt ist, dann stellt er Sonnenschirme und Markisen her. Handarbeit aus unglaublich schönem, bunten Stoff. Wirklich schade, dass solche Dinge immer so schlecht in den Flieger gehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-3633485576113645270?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/3633485576113645270/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/pimp-my-rikscha.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/3633485576113645270'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/3633485576113645270'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/pimp-my-rikscha.html' title='Pimp my Rikscha...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SkE4k_f0GoI/AAAAAAAAAFc/GDr9MIud3PY/s72-c/stoff.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-5057249919868148629</id><published>2009-06-22T17:09:00.000+02:00</published><updated>2009-06-22T17:35:47.394+02:00</updated><title type='text'>Wir brauchen Strohhalme...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Sj-gy6CKagI/AAAAAAAAAFU/HZ9k5fnCM4U/s1600-h/lampe.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 280px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Sj-gy6CKagI/AAAAAAAAAFU/HZ9k5fnCM4U/s320/lampe.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5350171678771669506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;... das ist der Gedanke, der mir jedes Mal durchs Hirn schießt, wenn ich in der Wohnung etwas trinke. Die Hitze macht uns langsam zu schaffen, es ist inzwischen wesentlich heißer als bei unserer Ankunft. Langsam kommt hier in Kairo der Sommer in Gang.&lt;br /&gt;Also trinken wir viel, Mineralwasser gibt es in handlichen 0,6 Liter Flaschen. Praktisch, man kann sie kühlen und dann zügig austrinken.&lt;br /&gt;Wenn man dann den Kopf in den Nacken legt, dann fällt es mir wieder ein. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wir brauchen Strohhalme.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das hat nichts mit meinen Zähnen zu tun, sie sind nicht kälteempfindlich. Es liegt an den Deckenlampen in der Wohnung. Sie sind hässlich. Fast alle.&lt;br /&gt;Die, die nicht hässlich sind, sind ultrahässlich. Das hat nichts mit dem Zeitgeschmack zu tun, sie waren schon hässlich als sie noch irgendwo in der DDR-Botschaft hingen. Da fiel es nur nicht so auf, weil sie nicht das Einzige waren, das scheußlich war.&lt;br /&gt;Wenn wir uns also nach der nächsten Bundestagswahl über eine Steuererhöhung ärgern, dann kann ich mich damit trösten, dass vielleicht von den Mehreinnahmen neue Deckenlampen in der Kairoer Dienstwohnung gekauft werden.&lt;br /&gt;Dann könnten diese Gelder nicht für etwas anderes verschwendet werden. Und man kann in der Wohnung beruhigt beim Trinken den Kopf in den Nacken legen. Völlig angstfrei.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-5057249919868148629?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/5057249919868148629/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/wir-brauchen-strohhalme.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/5057249919868148629'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/5057249919868148629'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/wir-brauchen-strohhalme.html' title='Wir brauchen Strohhalme...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Sj-gy6CKagI/AAAAAAAAAFU/HZ9k5fnCM4U/s72-c/lampe.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-4248519121882467988</id><published>2009-06-22T14:35:00.000+02:00</published><updated>2009-06-22T14:47:22.953+02:00</updated><title type='text'>Schuhe bitte ausziehen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Sj99G8JSylI/AAAAAAAAAFM/VRUvHemexvI/s1600-h/inmoschee.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 199px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Sj99G8JSylI/AAAAAAAAAFM/VRUvHemexvI/s320/inmoschee.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5350132440517233234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Petra ist noch in der Visafabrik, meine Pflichten als Hausmann sind abgearbeitet. Gerade bin ich dabei, mich durch die Bilder der vergangenen Wochen zu clicken. Da habe ich es gefunden, ein Bild, das mir erklärt, warum wir immer und überall als Touristen erkennbar sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor jedem Moscheebesuch muss man die Schuhe ausziehen. Das ist so, man stellt sich ja auch schließlich vor dem Reichstag in der Schlange an. Wer sich nicht in der Schlange anstellen will, für den habe ich einen Tipp. In einer Moschee aber ziehe ich mir auch die Schuhe aus.&lt;br /&gt;Problematisch wurde es beim Besuch der Mohamed Ali Moschee in der Zitadelle. Normalerweise kann man seine Schuhe nämlich beim Bawab am Eingang der Moschee abgeben. Hier nicht, weil man die Moschee durch einen anderen Ausgang wieder verlässt.&lt;br /&gt;Hier muss man die Schuhe mitnehmen, Schilder erinnern einen in der Moschee daran, dass man die Schuhe nicht auf dem Boden abstellen darf. Touristen können manchmal echt doof sein.&lt;br /&gt;Es kann sehr lustig sein, anderen Touris zuzuschauen, wie sie versuchen Fotos zu machen, und dabei ihre Schuhe unter dem Arm balancieren.&lt;br /&gt;Es empfiehlt sich auch das Tragen von Socken. Der Steinfußboden kann sehr heiß werden. Sagt Petra.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-4248519121882467988?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/4248519121882467988/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/schuhe-bitte-ausziehen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/4248519121882467988'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/4248519121882467988'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/schuhe-bitte-ausziehen.html' title='Schuhe bitte ausziehen'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Sj99G8JSylI/AAAAAAAAAFM/VRUvHemexvI/s72-c/inmoschee.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-6350417665247819584</id><published>2009-06-22T14:04:00.001+02:00</published><updated>2009-06-22T14:53:01.215+02:00</updated><title type='text'>Bei den Haushaltsgeräten nichts Neues...</title><content type='html'>Man mag es kaum glauben, aber an der Haushaltsgerätefront herrscht relative Ruhe.&lt;br /&gt;Die Waschmaschine tut gelegentlich ihre Pflicht, Fernseher und Sat-Anlage bieten das gleiche langweilige Programm wie in Deutschland. Nur mit dem Unterschied, das wir hier eine eingeschränkte Auswahl haben. SAT1, Pro7, Kabel1 und den RBB. Das ZDF bekommt man nur morgens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Kühlmonster habe ich einen fragilen Frieden geschlossen, ich mache ihn nicht mehr im Internet schlecht, dafür sprengt er meine Cola nicht mehr.&lt;br /&gt;Ab und zu friert mal eine Flasche Wasser ein, dann muss sie in die Spüle zum Abtauen.&lt;br /&gt;Der Wassereimer unter der Spüle füllt sich langsamer, als das Wasser in der Wärme der Wohnung verdunstet.&lt;br /&gt;Beim Umgang mit Toaster und Wäschetrockner gelten gesonderte Vorsichtsmaßnahmen, für beide Geräte die Gleichen. Zum Be- und Entladen muss der Stecker gezogen sein. So lässt einen der Kriechstrom in Ruhe.&lt;br /&gt;Und wenn ich mal wieder vergessen habe den Stecker zu ziehen, dann erinnert mich der Schlag sofort wieder daran. So funktioniert auch ein Modell der klassischen Lerntheorie. Lernen durch Bestrafung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Aufzug funktioniert so wie am ersten Tag. Wir fahren also immer noch in den 8. Stock, um dann eine Etage herunterzulaufen.&lt;br /&gt;Der Müllabwurfschacht hat seine Verstopfung auch überwunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt noch eine unsichtbare Grenze, die sich durch unsere Wohnung zieht. In meinem Arbeitszimmer funktioniert das Internet schneller als im Wohnzimmer. Ich möchte nicht wissen, was die Ägypter beim Bau unseres Hauses hier so alles einbetoniert haben.&lt;br /&gt;Und da die Klimaanlage in meinem Zimmer funktioniert, ohne den Sicherungskasten in Brand zu setzen, soll mir das auch Recht sein. Es ist nämlich im Wohnzimmer ohnehin zu warm.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-6350417665247819584?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/6350417665247819584/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/bei-den-haushaltsgeraten-nichts-neues.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6350417665247819584'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6350417665247819584'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/bei-den-haushaltsgeraten-nichts-neues.html' title='Bei den Haushaltsgeräten nichts Neues...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-7231310833975191116</id><published>2009-06-22T13:48:00.000+02:00</published><updated>2009-06-22T14:03:52.558+02:00</updated><title type='text'>Ähnlichkeiten sind rein zufällig</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Sj9zG4DxKhI/AAAAAAAAAFE/3S4_vKivef8/s1600-h/fakesmart.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 252px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Sj9zG4DxKhI/AAAAAAAAAFE/3S4_vKivef8/s320/fakesmart.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5350121444304038418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Kairoer lieben ihre Autos. Sie müssen ihre Autos lieben. Sonst würden sie damit nicht den ganzen Tag die Strassen verstopfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Stadtbild sieht man alle Autos, die in den letzten 40 Jahren in Europa hergestellt wurden. Vom Hummer bis zum Polski Fiat hat mich in den letzten drei Wochen so ziemlich alles angehupt, was irgendwie noch rollen kann. In Erhaltungszuständen von "brandneu" bis "Tesafilm und Gottvertrauen halten uns zusammen".&lt;br /&gt;Ein Auto habe ich allerdings in Kairo vermisst, den Smart. Wahrscheinlich denken sich die Kairoer "Wenn ich mir schon ein Auto leisten kann, dann auch bitte ein Richtiges!"&lt;br /&gt;Vielleicht fahren die Kairoer auch Smart, sie lassen die Dinger aber nicht auf der Strasse stehen, sondern nehmen sie mit in die Wohnung und hängen sie an die Flurgarderobe. Theoretisch könnte man in Kairo Smart fahren, sooo tief sind die Schlaglöcher nämlich gar nicht. Und wenn mal einer in den Nil fällt, kein Problem. Die Dinger sind ja hauptsächlich aus Plastik, und die leeren Plastikflaschen dümpeln auch alle am Nilufer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf einem Spaziergang in Zamalek habe ich ihn gesehen. Meinen ersten Smart in Ägypten.&lt;br /&gt;Dachte ich. Dann dachte ich an eine Fata Morgana.&lt;br /&gt;Nein, viel schlimmer. Die Chinesen kommen, und sie sind verzweifelt. Das sieht man daran, dass sie inzischen sogar den Smart kopieren. Es hat dann zwar einen Frontmotor und vier Sitze, sieht ansonsten dem rollenden Buntglasontainer, der glaubt ein Mercedes zu sein, sehr ähnlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrscheinlich hat sich der mutige Ägypter, der dieses Prachtstück gekauft hat, sich auch gedacht: Hauptsache es rollt und die Hupe geht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich wundert es mich, das die Chinesen die Pyramiden noch nicht nachgebaut haben. Vielleicht in einer anderen Farbe, dafür innen klimatisiert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-7231310833975191116?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/7231310833975191116/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/ahnlichkeiten-sind-rein-zufallig.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/7231310833975191116'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/7231310833975191116'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/ahnlichkeiten-sind-rein-zufallig.html' title='Ähnlichkeiten sind rein zufällig'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Sj9zG4DxKhI/AAAAAAAAAFE/3S4_vKivef8/s72-c/fakesmart.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-2610473045211774040</id><published>2009-06-22T12:42:00.001+02:00</published><updated>2009-06-22T12:56:20.325+02:00</updated><title type='text'>Ma fisch Alexandria</title><content type='html'>Das ist arabisch. Klingt komisch, ist aber so.&lt;br /&gt;Ins Deutsche übersetzt bedeutet es: Es gibt kein Alexandria. Das ist als generelle Aussage zwar falsch, aber für uns richtig. Wir haben am nächsten Wochenende nämlich kein Hotelzimmer in Alexandria bekommen.&lt;br /&gt;Wir hätten für 180€ pro Nacht, ohne Frühstück in eine Raubritterburg vor der Stadt ziehen können.&lt;br /&gt;Das lassen wir dann doch besser. Die generellen Aussagen über den Besuchswert von Alexandria sind uneinheitlich. Es geht von "sehr schön" bis zu "Dreckloch am Mittelmeer".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also werden wir uns ein weiteres Wochenende in Kairo amüsieren. Es wird uns nicht schwerfallen.&lt;br /&gt;In der größten Not können wir uns das Ägyptische Museum noch einmal ansehen. Vielleicht wurde ja inzwischen geputzt und aufgeräumt...&lt;br /&gt;Oder Elvis ist zurück in Memphis...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-2610473045211774040?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/2610473045211774040/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/ma-fisch-alexandria.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2610473045211774040'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2610473045211774040'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/ma-fisch-alexandria.html' title='Ma fisch Alexandria'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-1663174298730752261</id><published>2009-06-20T23:57:00.000+02:00</published><updated>2009-06-20T23:58:57.040+02:00</updated><title type='text'>Streifenkamel 2.0</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Sj1bk6SIX2I/AAAAAAAAAEc/qwli43l6tq8/s1600-h/Streifenkamel1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Sj1bk6SIX2I/AAAAAAAAAEc/qwli43l6tq8/s320/Streifenkamel1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5349532622064738146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich bin gebeten worden, doch das Streifenkamel ohne das wegretuschierte Blaulicht zu zeigen. Hier ist es!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-1663174298730752261?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/1663174298730752261/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/streifenkamel-20.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/1663174298730752261'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/1663174298730752261'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/streifenkamel-20.html' title='Streifenkamel 2.0'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Sj1bk6SIX2I/AAAAAAAAAEc/qwli43l6tq8/s72-c/Streifenkamel1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-5379218204961129294</id><published>2009-06-20T22:56:00.000+02:00</published><updated>2009-06-20T23:42:32.132+02:00</updated><title type='text'>Take the long way home!</title><content type='html'>Unter diesem Titel lässt sich unsere Heimreise nach Kairo beschreiben.&lt;br /&gt;Die Tatsache, dass ich schon wieder am Rechner sitze und bloggen kann, zeigt, dass wir es geschafft haben. Und wie! Wie immer, anders als andere Reisende.&lt;br /&gt;Wir hatten das freundliche Angebot des Sonnenbrillenägypters abgelehnt, uns für nur 180 Pfund nach Hause bringen zu lassen. Mir waren zu viele "Carpet Schools" auf Heimweg...&lt;br /&gt;Also liefen wir wieder die Strasse Richtung "Sakarra Downtown". Auf dem Weg sammelte uns ein Tuk-Tuk ein. Wie die Dinger in Ägypten heissen? Keine Ahnung. Petra nannte es Velotaxi mit Motor, nur ohne Pedale.&lt;br /&gt;Der Tuk-Tuk-Ägypter macht sich gar nicht erst die Mühe, vorzugeben, dass er Englisch verstehn würde. Für 20 Pfund brachte er uns so nahe an Kairo wie möglich.&lt;br /&gt;Also standen wir 10 Minuten später wieder am "Platz der Entscheidung".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Taxi konnten wir hier vergessen, aber es gibt ja noch ein öffentliches Verkehrsmittel, dass wir noch nicht benutzt hatten. Einen Minibus. Das sind weiße Kleinbusse, die auf festen Linien fahren, aber immer dann anhalten, wenn man am Strassenrand winkt. Der Bus fuhr nach Gizeh, das hatten wir verstanden. Das reichte uns. Kolumbus ist ja auch ersteinmal in die relative Nähe von Indien gesegelt.&lt;br /&gt;Knappe 10 Minuten und 4 Pfund später kamen wir an einem Minibusbahnhof an Gizeh an. Der Busbahnhof lag lauschig unter der Baustelle einer Hochbahntrasse. Beim Aussteigen liefen wir den Massen hinterher. Ein freundlicher Ägypter, der mit uns im Minibus saß, fragte uns, ob wir nach Kairo wollten. Er zeigte uns den nächsten Minibus, der zur U-Bahn fuhr. Die U-Bahn fuhr dann in die Stadt. Also wieder 10 Minuten und 4 Pfund im Minibus, bis zur U-Bahn-Station Giza.&lt;br /&gt;Es waren nur 5 Stationen mit der U-Bahn, danach hätten wir noch eine gute Viertelstunde unsere vertraute Strecke über die Insel Zamalek schlendern können.&lt;br /&gt;Aber Petra streikte, sie wollte nicht mehr laufen. Sie wollte Taxi fahren. Auf Zamalek. Was für eine Verschwendung!&lt;br /&gt;Jeder Taxiägypter nimmt von einem Europäer mindestens 10 Pfund, auch wenn es nur um die Ecke ist. Ich hatte aber, ganz ehrlich, auch keinen Bock mehr auf Fußmarsch. Ich konnte es nur besser vor Petra verbergen.&lt;br /&gt;Wir haben dann eine Lösung gefunden: Wir fahren ein Station weiter, essen Fuul und Tamiyaa bei McMobinil, danach mit dem Taxi nach Hause.&lt;br /&gt;Für solche Lösunge liebe ich Petra. Der Taxiägypter musste auch für seine 10 Pfund bis vor unsere Haustür fahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wir kamen tatsächlich wieder zu Hause an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das bemerkenswerteste an diesem Tag? Wir sind stundenlang durch die Mittagshitze gerannt, trotzdem hat keiner von uns einen Sonnenbrand. Ich hatte mich zwar eingeschmiert, aber nur schlampig. Man bekommt hier keinen Sonnenbrand. Das liegt wahrscheinlich an der Kairo-Kruste. Das ist dieser Belag auf der Haut, der entsteht, wenn sich Schweß, Nilstaub und der Smog der Stadt auf der Haut mischen.&lt;br /&gt;Unter der Dusche sieht man dann die dunkelgrauen Fäden von seinen Füßen in den Abfluß laufen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-5379218204961129294?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/5379218204961129294/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/take-long-way-home.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/5379218204961129294'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/5379218204961129294'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/take-long-way-home.html' title='Take the long way home!'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-3570814522263404772</id><published>2009-06-20T22:34:00.000+02:00</published><updated>2009-06-20T22:56:52.006+02:00</updated><title type='text'>Ramses is in the Building!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Sj1MhdO-FYI/AAAAAAAAAEU/hkd5M6qkhIw/s1600-h/nichtramses.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 291px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Sj1MhdO-FYI/AAAAAAAAAEU/hkd5M6qkhIw/s320/nichtramses.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5349516070052828546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Da kommt man mal nach Memphis - Und wer ist nicht da? - Elvis!&lt;br /&gt;Dafür waren seine Kumpels Ramses, Ramses und Ramses da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um weitere Verwechselungen mit Elvis auszuschließen, nennen die Ägypter Memphis gar nicht Memphis, sondern "Mit Rahina Museum".&lt;br /&gt;So steht es auf der Eintrittskarte, die 35 Pfund pro Person kostet. Zwei kosten also 70 Pfund. Bezahlt man mit einem 100-Pfund-Schein, dann bekommt man trotzdem nur 25 Pfund Wechselgeld zurück. Mir war echt zu warm, um mich zu streiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Museum ist ein Freilichtmuseum, in dem hauptsächlich Kolossalstatuen von Ramses liegen oder stehen. Zwei stehen, eine liegt. Deshalb die drei Ramsesse.&lt;br /&gt;Ansonsten ist es ziemlich lahm, dafür auch nicht allzu groß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ramses gilt als der erste Pharao, der Ober und Unterägypten zu einem Königreich vereint hat. Dafür ist das Museum aber ein mickriger Ort des Gedenkens. Ungefähr vergleichbar, als würde man nach Helmut Kohl einmal eine Bushaltestelle in Wittenau benennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben unsere 5. Flasche Wasser (0,6 Liter) an dem Tag im Schatten unter den Bäumen getrunken. Langsam machte ich mir Sorgen, würde ich noch mehr Wasser trinken, dann hätte ich mit meinem Rucksack ein Problem. Dann würde mir nämlich ein Höcker wachsen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir das Gelände verließen, beschloss ich, dass wir jetzt nach Hause wollen. Petra war meiner Meinung. Da hatten wir beide Glück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Draussen wurden wir von einem Sonnenbrillenägypter gefragt gefragt, ob wir ein Taxi wollten. Wir wollten, aber nicht ohne vorher den Preis zu erfahren. Er meinte 150-180 Pfund, wir wünschten ihm einen guten Tag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und liefen die Strasse entlang, Richtung Kairo. Die Mittagshitze hatte sich abgekühlt. Ca. 39,8 Grad...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS. Auf dem Photo, das ist nicht Ramses, sondern sein Manager.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-3570814522263404772?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/3570814522263404772/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/ramses-is-in-building.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/3570814522263404772'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/3570814522263404772'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/ramses-is-in-building.html' title='Ramses is in the Building!'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Sj1MhdO-FYI/AAAAAAAAAEU/hkd5M6qkhIw/s72-c/nichtramses.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-4946092051316631138</id><published>2009-06-20T21:43:00.001+02:00</published><updated>2009-06-21T11:14:51.003+02:00</updated><title type='text'>Plattfuß am Nil,</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Sj1FZWujpRI/AAAAAAAAAEM/ulTalknwwkQ/s1600-h/esel.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 206px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Sj1FZWujpRI/AAAAAAAAAEM/ulTalknwwkQ/s320/esel.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5349508234285917458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;so lautet der Titel eines Filmes mit dem italienischen Charakterschauspieler Carlo Pedersoli, in Deutschland unter seinem Künstlernamen "Bud Spencer" bekannt.&lt;br /&gt;Der Titel trifft aber auch den zweiten Teil unserer heutigen Aktivitäten, wir kamen aus der Pyramidenwüste heraus, hatten kein Taxi, Durst und waren uns noch nicht ganz sicher, was wir als nächstes anstellen sollten. Also gingen wir mit der von uns so vortrefflich verinnerlichten "mal schauen-Haltung" die Dattelpalmenstraße entlang, Richtung Hauptstraße. Auf der Dattelpalmenstraße gab es Dattelpalmenhaine, einen Kiosk und einige "Carpet Schools". Carpet Schools sind das ägyptische Äquivalent zur Kaffeefahrt, alle Busse, die aus Sakarra kommen, machen dort einen Stop. Das übliche Muster, Bus hält an, man zeigt den staunenden Touristen einen Webstuhl, vor dem ein Webstuhlägypter sitzt. Dann haben die Touristen die Möglichkeit "preiswert" Teppiche zu kaufen. Und der Bus fährt erst weiter, wenn genug Teppiche verkauft wurden.&lt;br /&gt;Wenn der Bus weg ist, dann steht der Webstuhlägypter auf, raucht und trinkt Tee. Bis der nächste Bus kommt. Oder der Spediteur, der die neuen Teppiche aus Indien liefert.&lt;br /&gt;Nachdem wir die 9. Carpet School passiert hatten, kamen wir an der Haupstrasse an. Die Kreuzung hat keinen Namen, für den weiteren Fortgang des Tages braucht sie aber einen. Ich nehme jetzt einfach "Platz der Entscheidung".&lt;br /&gt;Hier entschieden wir uns nämlich während wir im Schatten saßen, dass Petra noch gerne nach Memphis möchte.&lt;br /&gt;Kein Problem, der Reiseführer gibt ja klare Informationen, Memphis liegt nur knapp 1,5 Kilometer entfernt. Die Strasse runter, dann links ab, kurz hinter dem Dorf.&lt;br /&gt;Ich hätte den Platz auch "Platz des gerissenen Ärmels" nennen können. Beim "in den Schatten setzen" habe ich mir nämlich einen Riss im Ärmel meines Polohemdes geholt. Reparatur zwecklos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Von hier an schreibe ich mit lauter Stimme:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Liebe Redaktion von "Lonely Planet - Egypt": Wenn Ihr schon keine Ahnung habt, wie weit etwas voneinander entfent ist, dann malt gefällligst keine Kilometerangaben auf die Karten in Euren Kack-Reiseführer. Es könnte nämlich tatsächlich mal sein, dass jemand das glaubt, was Ihr da reinschreibt.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Jetzt wieder leiser.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Verkehr auf dieser Überlandstrasse ist wirklich spannend, vom Eselkarren bis zum Sattelschlepper zog alles an uns vorbei. Alles fuhr auch im gleichen Abstand an uns vorbei. Nach ungefähr 3 Kilometern kam der Abzweig, wir liefen dann noch einmal 3 Kilometer durch ein spannendes ägyptisches Strassendorf. Es war wie in Kairo, nur nicht so voll. Und ohne Bürgersteige. Dafür hatten wir Sensationscharakter. Als humpelnde Aliens, die flüssigen Stickstoff husten, hätten wir auch nicht mehr Aufmerksamkeit erregt.&lt;br /&gt;Mütter konnten ihren Kindern endlich zeigen, wie die Menschen aussehen, die in den Klimatisierten Bussen sitzen und die Strass herunter fahren. Viele Ägypter werden sich wahrscheinlich gefragt haben, was mit unserem Reisebus passiert ist. Eine Überlegung dürfte der Realität am Nächsten kommen: wir wollten in einer "Carpet School" nichts kaufen, und sind deshalb von der Gruppe ausgeschlossen worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Einzige, was mich sicher machte, das wir nicht falsch waren, das war die Tatsache, dass uns regelmässig Touristenbusse entgegenkamen.&lt;br /&gt;Wir hatten auch die Möglichkeit, die örtliche Müllhalde zu inspizieren, sie liegt wirklich sehr idyllisch. Direkt in einem Palmenhain. (Für Rüdiger: Ja, ich habe Bilder gemacht)&lt;br /&gt;Irgendwann hielt ein Pickup-Truck neben uns, der selbst für ägyptische Verhältnisse nur bedingt verkehrstüchtig erschien. Ein Pickup-Truckägypter fragte uns, wo wir hinwollten, wir sagten Memphis. Er sprach nicht viel Englisch, aber genug um uns klar zu machen, dass wir zwar falsch seien, aber nicht sehr falsch. Er war aber nicht in der Lage uns zu erklären, wie wir richtig laufen müssten. Also sprach er: Come in, bring you, no money.&lt;br /&gt;Wir hatten vor einem knappen  Kilometer eine nicht ausgeschilderte Abfahrt übersehen. Der Pickuptruck-Ägypter befragte uns, wo wir herkämen. Währenddessen beobachtete ich, durch ein Loch im Bodenblech, den Asphalt unter uns vorbeiziehen.&lt;br /&gt;Nach 500 Metern setzte er uns an einer Kreuzung ab, wir hatten noch 300 Meter Fußweg, dann kamen wir nach Memphis. In der Mittagshitze, gefühlte 60, realistische 40 Grad.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Toristenbusse aus den "Carpet Schools" waren auch schon da.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-4946092051316631138?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/4946092051316631138/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/plattfu-am-nil.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/4946092051316631138'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/4946092051316631138'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/plattfu-am-nil.html' title='Plattfuß am Nil,'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Sj1FZWujpRI/AAAAAAAAAEM/ulTalknwwkQ/s72-c/esel.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-2163007121032043003</id><published>2009-06-20T18:07:00.000+02:00</published><updated>2009-06-20T19:12:50.778+02:00</updated><title type='text'>Eine Landpartie...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Sj0YZ1WTrxI/AAAAAAAAAEE/6-uIP_j6BWw/s1600-h/land.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Sj0YZ1WTrxI/AAAAAAAAAEE/6-uIP_j6BWw/s320/land.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5349458764482457362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Heute waren wir wieder unterwegs. Auf dem Land. Genauer gesagt auf dem platten Land...&lt;br /&gt;Heute ist Samstag, einer von den Tagen, an denen wir ausschlafen können. Deshalb klingelte auch wieder um 7 Uhr der Wecker.&lt;br /&gt;Wir sind ja schließlich nicht im Urlaub. Ägypten ist ja das Land der Pyramiden und der Pharaonen, es hat mehr zu bieten als nur die drei Pyramiden von Gizeh, es gibt auch noch die in Sakarra.&lt;br /&gt;Die Pyramiden von Sakarra verhalten sich zu denen von Gizeh wie der Georg-Grosz-Platz in Berlin zum Potsdamer Platz. Es gibt beide, beide werden in Reiseführern erwähnt, man kann beide als Tourist besuchen.&lt;br /&gt;Aber der Landfrauenverein aus der Grafschaft Bentheim wird nicht zum Georg-Grosz-Platz fahren. Mit Recht.&lt;br /&gt;Wir sind aber nicht die Landfrauen aus Bad Bentheim, wir trinken keinen Eierlikör. Also ertönte heute der Schlachtruf "Auf nach Sakarra" durch die Dienstwohnung.&lt;br /&gt;Wieder mit dem Taxi, wieder eins auf der Strasse gefangen. Der erste Fahrer wollte 100 Pfund für die Tour haben, der nächste nur 50. Also los.&lt;br /&gt;Unser Ziel lag außerhalb Kairos, das wussten wir, man merkte es auch. Es bot sich ein größere Vielfalt an Verkehrsteilnehmern. Schwere Sattelzüge, Minibusse, Eselkarren, Pferdefuhrwerke, berittene Esel und etwas, dass man in Asien unter dem Namen Tuk-Tuk kennt. Mofas mit Kabine und Sitzplätzen.&lt;br /&gt;Wir hätten unseren Tag erheblich entspannter gestalten können, wenn wir für den Trip einen Fahrer ganztägig engagiert hätten, er hätte uns zwischen den einzelnen Altertumsplätzen fahren können.&lt;br /&gt;Aber einfach kann jeder, dann hätten wir auch eine Gruppenreise buchen können. Hätten wir es mal getan! (Bitte diesen Satz mit einem großen Stoßseufzer am Satzende lesen!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber das ist hier ja kein Therapie-Blog, in dem ich mich über mich selbst beklage. So schlimm war es ja auch gar nicht. Am Anfang jedenfalls.&lt;br /&gt;An der Historic Site in Sakarra angekommen, haben wir den Eintritt bezahlt, uns ein klimatisiertes Museum über Imhotep, den Baumeister der Pyramiden angeguckt. Verglichen mit Gizeh ist Sakarra wesentlich älter.&lt;br /&gt;Wir gingen zu Fuß weiter, hinein in die Wüste. Das Museum liegt genau an der Kante zwischen einem großen Anbaugebiet für Datteln und der Wüste. Und es wurde wirklich heiss, wir hatten uns mit Wasser eingedeckt, und es war gut, dass wir es hatten. Es war noch nicht einmal 10 Uhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Pyramiden von Sakarra sind interessant, aber es gibt nicht s wahnsinnig viel zu sehen. Vieles ist einfach auf Grund des hohen Alters und der noch nicht so entwickelten Bautechnik sehr verfallen.&lt;br /&gt;Eins haben die beiden Pyramiden-Anlagen aber gemeinsam. Es ist sehr warm, mollig warm. Satt über 30 Grad, und wir sind immer noch am Vormittag.&lt;br /&gt;Aber wir sind ja die berühmten Vielwanderer, die von der Zitadelle nach Downtown laufen..&lt;br /&gt;Dann können wir auch die 3-5 Kilometer durch die Sandwüste laufen um uns kleine Pyramiden in beklagenswertem Erhaltungszustand anzusehen.&lt;br /&gt;Um dann wieder am Eingang anzukommen und festzustellen, dass wir die einzigen sind, die kein Auto oder Taxi mit Fahrer dabeihaben.&lt;br /&gt;Nicht ganz, es gab noch andere Touris ohne Auto, aber.die waren mit dem klimatisierten Reisebus gekommen.&lt;br /&gt;Also gingen wir zu Fuß los, auf dem Weg zur Hauptstrasse.  Wir werden schon irendwo ein Taxi finden.&lt;br /&gt;Irgendwo...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-2163007121032043003?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/2163007121032043003/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/eine-landpartie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2163007121032043003'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2163007121032043003'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/eine-landpartie.html' title='Eine Landpartie...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Sj0YZ1WTrxI/AAAAAAAAAEE/6-uIP_j6BWw/s72-c/land.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-7299194759437609526</id><published>2009-06-20T15:21:00.000+02:00</published><updated>2009-06-20T18:07:49.903+02:00</updated><title type='text'>McMobinil</title><content type='html'>Im Kairoer Stadtbild ist die Werbung von einer Firma immer, überall und in jeder Form präsent: Mobilnil, Ägyptens größter Mobilfunkanbieter.&lt;br /&gt;Wir sind bei dem Verein auch schon Kunde, jeweils mit unseren beiden Handys. Mein Internetanschluss auch. Mobinil ist orange. Das richtig knallige Orange, das was wir von einem frisch gewaschenen BSR-Fahrzeug in der Mittagssonne kennen. Es gibt Shops in den Strassen überall in der Stadt, jeder Kiosk, etc verkauft Aufladekarten, die Werbung ist überall. Also hat eine Umkehrung stattgefunden, jetzt ist orange Mobinil.&lt;br /&gt;Deshalb heisst der Fuul und Tamiya-Imbiss in Downtwn auch McMobinil, jedenfalls bei Petra und mir. Weil er innen im gleichen Orange gestrichen ist. Stehtische raus, Wachleute rein, schon kann man statt Snacks Handys verkaufen.&lt;br /&gt;Der Fairness halber sollte ich wenigstens versuchen bis zum Ende unserer Reise zu merken, dass der Laden eigentlich Felfela heisst.&lt;br /&gt;Aber es ist so einfach, er ist halt so orange...&lt;br /&gt;Es gibt auch noch rote Werbung, die ist entweder von Vodafone oder von Coca-Cola.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-7299194759437609526?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/7299194759437609526/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/mcmobinil.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/7299194759437609526'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/7299194759437609526'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/mcmobinil.html' title='McMobinil'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-1793856873541921618</id><published>2009-06-19T22:21:00.000+02:00</published><updated>2009-06-19T23:22:01.826+02:00</updated><title type='text'>Volkswanderpokal</title><content type='html'>Neben mir steht ein Pokal: "Für den Touristen, der an einem Tag die längste Strecke in der Stadt zu Fuß zurückgelegt hat". Ich sehe den Pokal zwar nicht, aber moralisch gesehen steht er neben mir auf dem Schreibtisch. Ägypter nennen den Pokal übrigens "Trottel-Cup".&lt;br /&gt;Unter dem Schreibtisch stehen meine Füße. Sie geben immer noch Hitze ab, in einem Raum, der vor der Klimaanlage auf eine Temperatur heruntergekühlt wird, die man nur in Berlin momentan als "sommerlich" bezeichnen würde.&lt;br /&gt;Heute morgen durfte ich nach meiner Arbeit noch einmal am Kopfkissen schnüffeln, dann sind wir frühstücken gegangen. In der leckeren Espresso/Cappuccino-Werkstatt gegenüber der italienischen Botschaft. Dann haben wir uns mit Wasser eingedeckt und sind per Taxi zur Zitadelle von Kairo gefahren. Das ist ein Wehrbau aus dem Mittelalter, er thront auf einem Felsen über der Stadt.&lt;br /&gt;Absolutes "Muss man gesehen haben"-Bauwerk ist die Moschee von Mohammed Ali. Nicht der Boxer, der Andere.&lt;br /&gt;Vor der Moschee haben wir ein interessantes Treiben beobachtet: Am Eingang stehen fliegende Händler, versuchen den spanischen Touristen, den gleichen Schrott anzudrehen, den man auch schon an den Pyramiden nicht haben möchte.&lt;br /&gt;Ist eine Busladung in der Moschee verschwunden, dann laufen die Händler um die Moschee herum, und beziehen am Ausgang Stellung. Dort versuchen sie denn, den gleichen Plunder den gleichen Touristen zu verkaufen, die ihn am Eingang schon nicht wollten. Vielleicht sollte da mal jemand sein Geschäftsmodell überdenken.&lt;br /&gt;Man kann auf der Zitadelle noch viele andere Dinge besichtigen, ein Polizeimuseum, ein Militärmuseum, das Museum der königlichen Kutschen. Vieles davon ist geschlossen.&lt;br /&gt;Leider auch das "Museum der beschlagnahmten Dinge". Das gibt es wirklich, das ist eine Ausstellung von  Dingen, die der ägyptische Zoll beschlagnahmt hat. Laut Reiseführer soll das eine bunte Mischung von Altertümern diverser Jahrhunderte sein, kombiniert mit Schusswaffen und ausgestopften Schildkröten. Wahrscheinlich auch mit einer veritablen Ausstellung von Reisebügeleisen, die deutsche Touristinnen im Handgepäck hatten.&lt;br /&gt;Das Militärmuseum ist eine Lobpreisung an die Ägyptische Armee. Im Außenbereich werden reichlich Kanonen verschiedener Altersklassen ausgestellt. Man beginnt mit er pharaonischen Steinschleuder, ist aber sehr schnell bei Haubitzen angelangt.&lt;br /&gt;Dort gibt es auch einige ausrangierte Kampfflugzeuge, davon ein Jet. Wahrscheinlich genau das eine Kampfflugzeug, das von den Israelis im Sechstagekrieg nicht am Boden zerstört wurde.&lt;br /&gt;Dieses Museum ist wohl eher für ägyptische Grundschulklassen interessant.&lt;br /&gt;Um Punkt 17.00 schließt die Zitadelle, dann wird man rausgekantet. Wir sind dann zu Fuß weiter. Mal wieder ohne Plan. Es wurde aber wieder spannend, an weiteren Moscheen vorbei sind wir durch Kairo gelaufen. Dann sind wir auf den Basar gestoßen, an dem wir schon am ersten Wochenende unser Bild von Kairo und Hygiene neu justiert haben.&lt;br /&gt;Auf dem Tentmakers Basar habe ich jemanden gefunden, der mir vielleicht Sitzbezüge für meine Rikscha machen kann. Hoffentlich kommen bald die Maße aus Berlin.&lt;br /&gt;Zwischendurch habe ich mit Petra mehrfach Rücksprache gehalten, ihre Kondition abgefragt. Sie sagte immer, dass sie noch Laufen kann und das wir noch weiter gucken können. Wir hatten eine grobe Orientierung, wo wir waren. Ein Taxi hätte uns jetzt aber auch nichts genutzt, die Straße, die wir entlang liefen, war bis zum absoluten Infarkt verstopft.&lt;br /&gt;Wir liefen wohl quer durch den Kairoer Media-Markt, auf der Strasse gab es jeden denkbaren Elektroartikel. Nebenan standen die Autos im Stau und hupten. Selbst die Fußwege waren verstopft. Verstopft mit Elektroartikeln und Menschen.&lt;br /&gt;Vom Elektrobasar wechselte das Angebot zu Kleidung, die Menschen wurden aber nicht weniger.  Mir wurde einmal mehr praktisch demonstriert, dass eine Bevölkerungsdichte von 37.000 Menschen/qkm einfach mal richtig viel ist. Ich frage mich manchmal, trifft man als Kairoer überhaupt Freunde in der Stadt? Oder gibt es dort so viele Menschen, dass man seine Freunde dort gar nicht treffen kann. Weil immer die Fremden im Weg stehen.&lt;br /&gt;Wir haben uns dann in die nächste U-Bahnstation gerettet, sind zwei Stationen gefahren und haben in dem bekannten Fuul-Imbiss unseren Hunger gestillt. Aber das wird ein gesondertes  Thema.&lt;br /&gt;Dann ging es aber mit dem Taxi nach Hause, schliesslich mussten wir noch einkaufen. Mit den Einkäufen sind wir dann nach Hause gelaufen. Inzwischen war es 19.30 Uhr.&lt;br /&gt;Nach einer Dusche wollten wir uns noch etwas hinlegen, bevor es zum Essen geht. Um 22.30 Uhr bin ich aufgewacht. Jetzt ist es kurz nach Mitternacht, Petra kam gerade und hat gefragt, ob wir noch Essen gehen müssen. Oder ob sie weiterschlafen darf.&lt;br /&gt;Sie darf.&lt;br /&gt;Schließlich geht es morgen zu den Pyramiden von Sakarra. Mit dem Taxi. Und mit Sicherheit nicht zu Fuß nach Hause. Alexandria ist erst am nächsten Wochenende...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-1793856873541921618?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/1793856873541921618/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/volkswanderpokal.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/1793856873541921618'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/1793856873541921618'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/volkswanderpokal.html' title='Volkswanderpokal'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-8604400345093970896</id><published>2009-06-19T22:02:00.000+02:00</published><updated>2009-06-19T22:20:27.561+02:00</updated><title type='text'>Das kleine Museum um die Ecke</title><content type='html'>Neben der Raubritterburg gibt es ein Museum, das Museum für islamische Keramik. Das klingt fast noch langweiliger als "Ägyptisches Museum". Ist es aber gar nicht, ganz im Gegenteil, es ist ein supertolles Museum. Ein echter Geheimtipp. Ein kleiner Palast, im 19. Jahrhundert für einen ägyptischen Prinzen als Sommerresidenz gebaut. Das Gebäude ist ein Traum, jeder Raum ist an jeder Wand komplett mit filigransten Steimetzarbeiten bedeckt, wundervolle Fenster mit buntem Glas, Kaminöfen mit blauer Keramik. Ein absolut authentischer Traum aus 1001 Nacht.&lt;br /&gt;Die ausgestellte Keramik kann da leider nicht mithalten. Man muss schon mehr als einen Töpferkurs an den Volkshochschulen unserer Republik belegt haben, um sich mehr als ein "Interessant" abzuringen. Gerade wenn die Räume so spektakulär sind.&lt;br /&gt;Aber es kostet auch nur die Kleinigkeit von 25 Pfund Eintritt, dafür darf man ncht einmal an den Pyramiden riechen. Der Garten ist mit demselben Müll vollgestellt, den man auch in Europa als "moderne Kunst" bezeichnet. Abflussrohre und anderes Altmetall, mit einem Schweißgerät zusammengebraten. Schafft man es auf den Müll, dann ist es nicht schade; schafft man es in eine Galerie, dann ist es Kunst.&lt;br /&gt;Neben uns haben währen unseres Besuches noch zwei andere Gäste das Museum besucht. Man hat also seine Ruhe vor den Horden von Spaniern, die um diese Jahreszeit die Stadt bevölkern.&lt;br /&gt;Für die Ägypter hat der Besuch der Spanier aber einen Vorteil, die Ägypter können üben, schlechtes Englisch zu sprechen. Bald kommen die Franzosen und Italiener, da braucht man das.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-8604400345093970896?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/8604400345093970896/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/das-kleine-museum-um-die-ecke.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8604400345093970896'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8604400345093970896'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/das-kleine-museum-um-die-ecke.html' title='Das kleine Museum um die Ecke'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-9220182540220048037</id><published>2009-06-18T17:46:00.000+02:00</published><updated>2009-06-18T18:18:35.157+02:00</updated><title type='text'>Auf zu den Raubrittern!!!</title><content type='html'>Hier gibt es jetzt nur einen kurzen Eintrag, wir sind nämlich fast auf der Durchreise. Ein Kollege von Petra gibt heute seinen Ausstand. Dazu hat er in das Marriott geladen. Großer Vorteil, es ist nicht allzu weit und wir können laufen.&lt;br /&gt;Wir haben den heutigen Freitagnachmittag im besten Espresso/Cappuccino-Café der Stadt verbracht. Das ist natürlich wo? Gegenüber der Botschaft von Italien.&lt;br /&gt;Für uns ist heute Freitag, weil Petra nur einen halben Tag gearbeitet hat und heute praktisch unser Wochenende beginnt.&lt;br /&gt;Vorher waren wir im ältesten europäischen Café von Kairo. Gegründet 1889. Der Laden war teilweise noch mit der Erstausstattung eingerichtet. Der Mann hinter der Espressomaschine hat wahrscheinlich am Eröffnungstag seine Lehre begonnen. Der Laden sollte zum Pflichtprogramm eines jeden Kairo-Besuchs gehören. Es zeigt ganz deutlich, dass der Sozialismus in der Gastronomie ein Irrweg ist. Es erinnerte mich an ein Mittagessen in einem Restaurant in Ost-Berlin, am Alexanderplatz, 1986.&lt;br /&gt;Es gibt alles, nichts ist richtig schlecht, aber auch nicht richtig gut. Teuer ist es auch nicht, aber am Ende doch sein Geld nicht wert.&lt;br /&gt;Dann lieber gegenüber der Italiener, alles etwas teurer. Aber dafür den entscheidenden Tick besser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, wir haben das kommende Wochenende geplant, wir wollen doch nach Alexandria fahren. Ein wenig von der Großstadt Kairo mit seinen 20 Millionen Einwohnern entspannen.&lt;br /&gt;Dazu nimmt man eine Stadt mit nur 5,5 Millionen Einwohnern. Das wird bestimmt total lauschig.&lt;br /&gt;Hoffentlich vereinsamen wir nicht...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-9220182540220048037?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/9220182540220048037/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/auf-zu-den-raubrittern.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/9220182540220048037'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/9220182540220048037'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/auf-zu-den-raubrittern.html' title='Auf zu den Raubrittern!!!'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-705445550217906288</id><published>2009-06-17T14:41:00.000+02:00</published><updated>2009-06-17T15:23:19.219+02:00</updated><title type='text'>MAP zA</title><content type='html'>Neben mir liegt gerade die aktuelle Ausgabe von "internAA", das ist die Mitarbeiterzeitung vom Auswärtigen Amt. Man kann auch sagen, das ist die Apotheken-Umschau des Aussenministeriums.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe es geschafft, ich bin in der Zeitung. Namentlich im Editorial erwähnt und auf Seite 15. Sogar mit Foto. Wenig schmeichelhaft ist jedoch die Überschrift "Der Klugscheißer".&lt;br /&gt;Aber damit kann ich leben, schließlich habe ich mir diesen Namen ja selbst gegeben. Jedenfalls für meine StandUp-Comedy, mit der ich seit Anfang des Jahres auf den Open-Stage-Bühnen in Berlin unterwegs bin. Die meisten Leser kennen ja die Geschichte, ich haben aus den lustigen Wissenschaftsmeldungen der Zeitungen ein kleines Comedy-Programm gestrickt. Einige haben mich auch schon auf der Bühne dilletieren sehen.&lt;br /&gt;Im März hat Petra mir einen Aufruf vom AA in die Hand gedrückt, das AA will in seiner Mitarbeiterzeitung über Künstler berichten, die als Mitarbeiter oder Partner von Mitarbeitern mit dem Amt verbunden sind.&lt;br /&gt;Ich habe einen kurzen Artikel geschrieben, ein Foto beigelegt, abgeschickt. Kurz darauf bekam ich die Antwort, dass die Redaktion aus einen Haufen Zuschriften auswählen muss, über wen berichtet wird. Warum man mich gewählt hat? Keine Ahnung. Aber es war auf jeden Fall die richtige Wahl.&lt;br /&gt;Das ausgewählte Künstlerspektrum ist umfangreich, von Pianisten, die schon für den Papst gespielt haben, bis zu Bildhauern, Harfistinnen und Steinbildhauern.&lt;br /&gt;Da wird das Ganze doch prima von einem Quatschkopf wie mir aufgelockert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter dem Artikel steht mein Name, und hinter meinem Namen steht ein prachtvolles Beispiel von Diplo-Sprech, Unterrubrik Abkürzungen: MAP.&lt;br /&gt;Das bedeutet "Mitausreisender Partner" und ist die politisch korrekte Bezeichnung für die Heerscharen von Ehemännern und Ehefrauen, die bei jeder Versetzung die Koffer packen und dafür sorgen, dass die Diplomaten nicht nur ihr Nutella mit den Knäckebrotscheiben aus dem Glas kratzen müssen.&lt;br /&gt;Das sind die, die sich nicht beschweren, wenn bei einem Umzug von Kuala Lumpur nach Santiago das Schiff mit dem Umzugscontainer untergeht. Oder denen es nichts ausmacht, wenn man die Einkäufe für einen Rheinischen Sauerbraten auf einem chinesischen Wochenmarkt machen muss.&lt;br /&gt;MAPs wissen immer und überall, wo man Duschvorhänge kaufen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will gar nicht zu sehr herumklugscheissern, aber ich bin maximal ein MAP zA.  Ein MAP zur Anstellung, sozusagen im Probelauf. Aber da das AA ja nicht auf die bescheuerten Ideen von Petra und mir eingestellt ist, gibt es diesem Begriff noch nicht.&lt;br /&gt;Aber das AA wird sich wohl auf mich einstellen müssen, schließlich war ich schon mal in ihrer Mitarbeiterzeitung, sogar mit Foto.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-705445550217906288?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/705445550217906288/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/map-za.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/705445550217906288'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/705445550217906288'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/map-za.html' title='MAP zA'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-6297356030102996086</id><published>2009-06-17T13:23:00.000+02:00</published><updated>2009-06-17T14:19:42.420+02:00</updated><title type='text'>Der Kriminalfall in unserer Straße</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjjS4VrfeNI/AAAAAAAAAD4/HksMmnoGx4A/s1600-h/nofre.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjjS4VrfeNI/AAAAAAAAAD4/HksMmnoGx4A/s320/nofre.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5348256422836533458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Über unser Nachbarhaus kann man einen Krimi schreiben. Genauer ist die Geschichte, die sich dort abgespielt hat, krimireif. Dabei sieht das Haus eigentlich ganz harmlos aus, es hat den Charme den viele alte Villen auf Zamalek haben. Dabei ist es auch noch in einem ziemlich guten Zustand.&lt;br /&gt;Es geht um die Entführung einer Frau nach Berlin, die Frau wird immer noch in der Stadt festgehalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angefangen hat das Ganze 1912, die Entführer, angeführt von einem Deutschen, fanden die junge und sehr schöne Frau in einem Dorf in Ägypten. Um sie an den ägyptischen Behörden vorbei aus dem Land zu schmuggeln, schmierte man sie mit Dreck und Schlamm ein. Sie wurde nach Berlin gebracht, dort bei dem reichen Finanzier der Entführung in seiner Villa versteckt. Die Villa stand in Tiergarten, dort, wo heute die Landesvertretung von Baden-Württemberg ist.&lt;br /&gt;Irgendwann verlor der Finanzier das Interesse an ihr, er übergab sie der staatlichen Obhut.&lt;br /&gt;Während des zweiten Weltkriegs musste sie sich zuerst in einer Bank, dann im Zoobunker und zuletzt in einem Bergwerk in Thüringen verstecken.&lt;br /&gt;Nach dem Krieg wurde sie von der US-Armee betreut und in Wiesbaden ausgestellt. Doch es zog sie wieder nach Berlin zurück.&lt;br /&gt;In Berlin ist sie häufig umgezogen, im Moment baut man gerade an ihrer endgültigen Unterkunft. Sie ist ja auch nicht mehr die Jüngste. Aber sie hat sich nie beschwert.&lt;br /&gt;Es gibt Nachkommen ihrer Angehörigen, die wollen, dass sie nach Ägypten zurückkehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich könnte jetzt ein Quiz draus machen, und nach dem Namen der Dame fragen. Damit würde ich aber die Intelligenz der Leser beleidigen. Denn es wissen doch schon alle, dass die Dame Nofretete heißt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Nachbarvilla ist das "Schweizerische Institut für Ägyptische Bauforschung und in Altertumskude in Kairo". Vor dem zweiten Weltkrieg war das der Sitz des "Deutschen Archäologischen Instituts in Kairo", das Gebäude war im Privatbesitz von Ludwig Borchardt, dem Entdecker der Büste der Nofretete. Von hier aus wurde die Grabung geplant.&lt;br /&gt;Warum das Gebäude jetzt ein Schweizer Institut beherbergt ist auch sehr spannend.  Borchardt war Jude, um zu Nazizeiten sicher nach Europa zurückkehren zu können, fädelte er einen Deal mit den Schweizern ein, die Villa gegen die Schweizer Staatbürgerschaft.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-6297356030102996086?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/6297356030102996086/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/der-kriminalfall-in-unserer-strae.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6297356030102996086'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6297356030102996086'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/der-kriminalfall-in-unserer-strae.html' title='Der Kriminalfall in unserer Straße'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjjS4VrfeNI/AAAAAAAAAD4/HksMmnoGx4A/s72-c/nofre.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-2682130211989351665</id><published>2009-06-16T23:40:00.000+02:00</published><updated>2009-06-16T23:51:30.767+02:00</updated><title type='text'>In eigener Sache</title><content type='html'>Werte Leserschaft!&lt;br /&gt;Es gibt zwei Möglichkeiten, entweder ich schreibe das hier nur für mich, oder ihr seid alle zu schüchtern, die Kommentarfunktion zu nutzen.&lt;br /&gt;Anonymes Kommentieren ist freigeschaltet, Ihr müsst Euch nirgendwo anmelden. Einfach auf die Überschrift klicken, dann öffnet sich das Posting in einem eigenen Fenster. Und unten ist das Kommentarfeld. Ich freue mich auf Eure Anmerkungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. alle Heiratsanträge und Kinderwünsche werden gelöscht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-2682130211989351665?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/2682130211989351665/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/in-eigener-sache.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2682130211989351665'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2682130211989351665'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/in-eigener-sache.html' title='In eigener Sache'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-2426865137551556659</id><published>2009-06-16T22:14:00.000+02:00</published><updated>2009-06-16T23:12:41.904+02:00</updated><title type='text'>Die Elektrogeräte schlagen zurück</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjgF3_GocMI/AAAAAAAAADw/HzhFfXks5hg/s1600-h/elektro.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjgF3_GocMI/AAAAAAAAADw/HzhFfXks5hg/s320/elektro.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5348031016892657858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Küche wird zur Kampfzone, nach der Auseinandersetzung mit dem Kühlmonster kam es heute zum Showdown in der Küche.&lt;br /&gt;Ich erwähnte bereits, dass die Klimaanlage in meinem Arbeitszimmer ihre Tätigkeit eingestellt hat. Heute morgen streikte die Klimaanlage im Esszimmer, dafür hatten wir Kriechstrom auf dem Toaster und der Tür des Sicherungskasten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der von der Botschaft avisierte Werkzeugägypter kam nicht. Natürlich nicht. Warum auch?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also ging ich heute gegen 19 Uhr zu unserem Bawab, und fragte ihn, ob eventuell jemand in meiner Abwesenheit da war, und in die Wohnung wollte.&lt;br /&gt;Ich spreche kein Arabisch, unser Bawab spricht kein Englisch, Deutsch oder Französisch. Der Versuch Petras Kenntnisse in Vietnamesisch, Ungarisch, Chinesisch oder Russisch gewinnbringend einzusetzen, blieb auch fruchtlos.&lt;br /&gt;Aber irgendwie wurde ihm klar, das unsere Klimaanlage nicht funktioniert. Er fuhr mit mir in den 8. Stock, wir liefen in den 7. Stock herunter. In der Wohnung stellte er fest, dass unsere Klimaanlage nicht gehen würde.&lt;br /&gt;Er gestikulierte mir, dass er in fünf Minuten wieder da sei. Genau eine Viertelstunde später klingelte es an der Wohnungstür und er kam in Begleitung eines Elektroägypters zurück.&lt;br /&gt;Der Elektroägypter sah aus, wie eine 150 cm große, ägyptische Ausgabe von Ottfried Fischer. Nur mit weniger Haaren, dafür mehr Gel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Klimaanlage im Esszimmer war in Rekordzeit repariert, es musste nur etwas, dass Europäer entfernt als Sicherung bezeichnen würden, ausgetauscht werden.&lt;br /&gt;Dann kamen wir zum schwierigeren Teil, der Anlage in meinem Arbeitszimmer. Dort war die Sicherung in Ordnung.&lt;br /&gt;In einem fachmännischen Verfahren ermittelte Elektro-Otti, dass das Kühlgerät keinen Strom hatte. Dazu leckte er an zwei Fingespitzen und berührte die Kontakte...&lt;br /&gt;Nun ja, wenn man das so macht... Dann muss sich der Bawab halt um seine Leiche kümmern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann ging er zum Sicherungskasten, machte die Tür auf, stutzte, zog einen Phasenprüfer aus der Tasche und stellte das fest, was ich zwar schon wusste, ihm aber nicht erklären konnte. Was heißt wohl "Kriechstrom" auf arabisch? Und warum hat er den Phasenprüfer nicht an der Klimaanlage benutzt?&lt;br /&gt;Wir haben zwar einen Sicherungskasten mit präzis 20 Atomatiksicherungen, die säuberlich nummeriert sind. Aber sonst nicht weiter beschriftet.&lt;br /&gt;Keine der Sicherungen war herausgesprungen. Also wurde die Verkleidung des Sicherungskastens entfernt, und es bot sich mir die Gelegenheit einer kostenlosen Lektion "Fluchen auf Arabisch für Elektriker" teilzunehmen. Zwei Sicherungen zeigten deutliche Brandspuren. Beweisfotos anbei.&lt;br /&gt;Ich kürze hier die Erzählung ab, Otti schraubte an der Elektrik, Bawab assistierte. Die Fehler wurden gefunden, neue Sicherungsschalter eingesetzt. Dazu verschwand er kurz zu einem Elektrohändler, kam nach 5 Minuten zurück.&lt;br /&gt;Meine Klimaanlage kühlt jetzt wieder, lässt sich aber nicht in der Kühlleistung regulieren. Sollte sie den angepeilten Wert von 16 Grad im Laufe der Nacht erreichen, werde ich auf eine lange Hose und Sweat-Shirt umsteigen müssen. Oder das Fenster aufmachen, um die Kälte entweichen zu lassen. Mittwoch um 19 Uhr will er wiederkommen und mir eine neue Steuerung für die Klimaanlage installieren. Inshallah!&lt;br /&gt;Gekostet hat der ganze Spaß 200 Pfund, dafür funktioniert jetzt alles. Nicht wirklich alles, der Kriechstrom liegt jetzt auf dem Wäschetrockner. Unschön, aber damit kann sich Elektro-Otti morgen beschäftigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Petra wird sich morgen wahrscheinlich länger mit der Erstattung unserer Auslagen rumärgern, als die eigentliche Reparatur gedauert hat. Aber sie kann da sehr hartnäckig sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist ein wundervolles Beispiel dafür, wie wichtig in Kairo ein guter Bawab für das Haus ist. Das, wofür die Botschaft drei Tage bis zum Scheitern gebraucht hat, hat unser Bawab in einer Stunde erledigt. Zu einem Preis, für den in Deutschland nicht einmal ein Lehrling ein dummes Gesicht macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Ende drängt sich mir trotzdem eine Frage auf:&lt;br /&gt;Warum repariert der tolle Elektroägypter nicht den defekten Knopf vom Aufzug? Er könnte sich damit eine Treppe sparen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-2426865137551556659?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/2426865137551556659/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/die-elektrogerate-schlagen-zuruck.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2426865137551556659'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2426865137551556659'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/die-elektrogerate-schlagen-zuruck.html' title='Die Elektrogeräte schlagen zurück'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjgF3_GocMI/AAAAAAAAADw/HzhFfXks5hg/s72-c/elektro.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-5099135103425324003</id><published>2009-06-16T11:45:00.001+02:00</published><updated>2009-06-16T12:15:52.230+02:00</updated><title type='text'>Bergfest</title><content type='html'>Heute bin ich seit 14 Tagen in Kairo, wir können heute Bergfest feiern.&lt;br /&gt;Es ist schon erstaunlich, wie schnell man sich an eine neue Umgebung gewöhnen kann. Gestern Abend fiel mir zum Beispiel auf, dass es kühler als die anderen Abende war. Es werden wohl unter 30 Grad gewesen sein.&lt;br /&gt;Auch kann ich Unterschiede in der Verkehrsdichte wahrnehmen, der Kairoer Verkehr ist nicht mehr eine Wand voller Chaos, die sich vor einem auftürmt. Außerdem kann ich jetzt die Strasse in fließendem Verkehr überqueren, ohne mir dabei in die Hosen zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seitdem Goethe durch Italien getrampt ist, gibt es den Satz "Reisen bildet". Was habe ich in Kairo bis jetzt gelernt? Ich weiß wie man langweilige Museen einrichtet, wo Raubritter wohnen, dass nicht jedes Restaurant eine Speisekarte braucht. Bei Gebäuden hat sich der Lehrsatz herausgeprägt: Je hässlicher, desto Hilton. Der klassische Basar und moderne Shopping-Malls können nebeneinander existieren. Wobei ich auf die Malls verzichten kann.&lt;br /&gt;Ich habe die Pyramiden von Gizeh erlebt, war in der moslemischen Altstadt. In der Stadt waren wir ziemlich viel unterwegs. Immer gut bewacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gab Enttäuschungen: Die U-Bahn, man kann sie einfach nur als "deutsch" bezeichnen. Zu perfekt für dieses Stadt.&lt;br /&gt;Supermärkte, es gibt Filinchen und Nutella. Aber Petra sagt, dass man Nutella auch in der Antarktis kaufen kann. Spätestens dann, wenn dort ein deutsches Generalkonsulat eröffnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben noch einige Themen auf unserer Besuchsliste. Petra hat noch nicht alle Kirchengutscheine eingelöst. Durch das Einlösen eines Kirchengutscheines kann sie mich zum widerspruchsfreien Besuch eines Gottesthauses zwingen. Die Gutscheine sind universell für alle Religionen gültig und verfallen zum Ende der Reise.&lt;br /&gt;Außerdem steht hier noch ein Satz Pyramiden rum, den wir noch nicht besichtigt haben, nämlich die Pyramiden von Sakkara.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausserdem wird in unserer Wohnung bestimmt noch einiges passieren. Ich warte gerade auf den Klimaanlagenägypter, der aus meinem Zimmer wieder ein Arbeitszimmer macht.&lt;br /&gt;Er kann sich dann auch gleich um die Elektrik kümmern. Unser Toaster verteilt nämlich Stromschläge. Wenn man dann zum Sicherungskasten gehen will, dann stellt man fest, dass die Metalltür des Sicherungskastens sich mit dem Toaster solidarisiert hat. Sie steht auch unter Strom.&lt;br /&gt;Dafür benehmen sich der Abfluß und das Kühlmonster. Es könnte schlimmer sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachher bekommt der Bawab sein Bakschisch, dann kümmert sich vielleicht jemand um den Schlund zu Hölle. Der ist nämlich verstopft. Ich war es nicht!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-5099135103425324003?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/5099135103425324003/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/bergfest.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/5099135103425324003'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/5099135103425324003'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/bergfest.html' title='Bergfest'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-6993502812998477185</id><published>2009-06-15T15:42:00.000+02:00</published><updated>2009-06-16T00:14:57.508+02:00</updated><title type='text'>Der Schlaue und der Schläfer</title><content type='html'>Unser Haus wird bewacht. Rund um die Uhr.&lt;br /&gt;Egal, wann man aus dem Haus raus oder rein geht, es sitzt immer jemand in Sichtweite. Dieser Jemand trägt die Uniform eines Sicherheitsdienstes. Es gibt zwei von diesen Wachleuten, sie wechseln sich ab. Beide begrüßen uns immer sehr freundlich, wenn wir in das Haus zurückkehren. Man sieht es ihnen förmlich an, dass sie sich über den Zuwachs ihrer Verantwortung nach unserer Rückkehr freuen. Schließlich haben sie jetzt zwei Personen mehr zu bewachen. Wenn wir das Haus verlassen, dann verbergen sie ihre Enttäuschung, dass sie uns nicht mehr bewachen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Kairo wird fast alles von irgendjemandem bewacht, Brücken, Ampeln, Botschaften, Kreuzungen.&lt;br /&gt;Je nach Wichtigkeit entweder von weißen oder dunklen Uniformen. Botschaften werden von dunklen Uniformen bewacht, Kreuzungen von weißen Uniformen. Wahrscheinlich gibt es da Unterschiede in den Zuständigkeiten.&lt;br /&gt;Diese Wächter sind der Grund dafür, dass noch nie jemand eine Verkehrsinsel oder eine Kreuzung gestohlen hat. Weil sie gut bewacht werden. Der Schwarzmarkt für geklaute Verkehrsinseln soll ja international vernetzt sein. Unlängst ist erst eine gestohlene Bushaltestelle aus Oer-Erkenschwick in einem Vorort von Bukarest aufgetaucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt bestimmt Kairoer, die engagieren Wachleute, obwohl sie nichts zu bewachen haben. Nur damit andere nicht denken, dass sie nichts von Wert besäßen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und damit niemand unser Haus klaut, wird es auch bewacht. Von den beiden Wachleuten, die bei uns nur "der Schlaue" und "der Schläfer" heißen.&lt;br /&gt;Der Schlaue schaut zur Begrüßung immer aus einem Buch auf, es sieht nach einem Lehrbuch aus, wahrscheinlich studiert er. Er trägt eine Brille und ist maximal Anfang 20.&lt;br /&gt;Sein Kollege hat gute Chancen bei einem Oliver-Hardy-Ähnlichkeitswettbewerb mindestens Dritter zu werden.&lt;br /&gt;Warum er "der Schläfer" heißt, kann sich jeder bestimmt selbst vorstellen. Er schaut nicht so oft auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann gibt es noch den Bawab, den eigentlichen Chef im Haus. Hauswart, Portier, Autowäscher, Parkplatzwächter, alles in einer Person.&lt;br /&gt;Typischerweise trägt er eine dunkle Galabiyah und einen Turban, so wie unserer. Er kennt die Bewohner eines Hauses genau, er wird über Petras Arbeitszeiten genauso Bescheid wissen, wie er weiß, wann und wo ich einkaufen gehe.&lt;br /&gt;Die Bawabs sind häufig Zielscheibe des Spotts der Middle-Class-Ägypter. Man sagt ihnen eine gewisse geistige Limitierung nach. Außerdem heißen sie angeblich alle Mahmoud. Ein Kairoer Sprichwort sagt: Das größte Elend, dass eine Familie treffen kann, ist, dass sich die Tochter in einen Bawab verliebt.&lt;br /&gt;Ich bin sicher, dass er auch dem verwirrten "Call-a-Tikka"-Lieferanten helfen konnte, der am Samstag vor unserer Tür stand und 52 Pfund für ein Essen haben wollte, dass wir nicht bestellt hatten. Ich konnte ihm nicht helfen, die Adresse war in Arabisch geschrieben, ich weiß nicht einmal ob es eine Adresse oder das Rezept war.&lt;br /&gt;Vielleicht hätte ich ihm doch die 52 Pfund geben sollen, und mal das Essen probieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-6993502812998477185?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/6993502812998477185/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/der-schlaue-und-der-schlafer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6993502812998477185'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6993502812998477185'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/der-schlaue-und-der-schlafer.html' title='Der Schlaue und der Schläfer'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-3262527201490666231</id><published>2009-06-14T23:43:00.000+02:00</published><updated>2009-06-15T15:40:17.538+02:00</updated><title type='text'>Besuch in der Oase</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjZPN91wIbI/AAAAAAAAADo/lP3_v80-nRY/s1600-h/park.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 202px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjZPN91wIbI/AAAAAAAAADo/lP3_v80-nRY/s320/park.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5347548708905951666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In den letzten Postings habe ich den wohl den Eindruck erweckt, dass Kairo eine laute, volle, stickige, nicht immer saubere Stadt ist.&lt;br /&gt;Das stimmt, jedenfalls an den meisten Stellen der Stadt.&lt;br /&gt;Der Verkehr erdrückt jeden Neuankömmling. Dabei ist es völlig egal, ob es um den Autoverkehr, die Massen von Fußgängern oder um U-Bahnen geht, die um 23 Uhr voller sind als in Berlin zur Rush-Hour.&lt;br /&gt;Aber eine Stadt dieser Größe kann nicht nur eins sein, es muss auch Plätze geben, in denen das Leben der Stadt stillsteht. Oasen der Ruhe, Oasen der Sauberkeit, grüne Oasen.&lt;br /&gt;An einem dieser Plätze waren wir heute.&lt;br /&gt;Eigentlich wollten wir die Kairoer Zitadelle besichtigen. Eine Burg aus dem 11. Jahrhundert, die über der Stadt thront. Nur waren wir zu spät, man schloss um 16.00 Uhr. Also wieder der ein Fall für frühes Aufstehen am freien Wochenende.&lt;br /&gt;Nun waren wir gestrandet, auf der anderen Seite von Kairo, fern der Heimat. Mit dem Taxi nach Hause? Wozu?&lt;br /&gt;Also zuckelten wir mal wieder zu Fuß los, wir hatten zwar auf den Plan geguckt, aber mit nicht so richtig Vorstellung über einen Plan B.&lt;br /&gt;Die Kairoer Zitadelle ist schon sehr beeindruckend, auch wenn man außen drum herumläuft. Direkt zwischen den Zeiten, links die Burg aus dem 11. Jahrhundert, rechts eine vierspurige Schnellstraße, auf der sechs Autos und ein LKW nebeneinander fahren.&lt;br /&gt;Direkt vor der Zitadelle ist eine Siedlung, flache einstöckige Gebäude, unverglaste Fenster, teilweise fehlen die Dächer. Aber sehr ruhig. Man hat auch ruhige Nachbarn. Es ist eine Nekropole, eine Totenstadt. Allerdings eine unbewohnte.&lt;br /&gt;Man kann sie sehr schön von den bewohnten Einfachsiedlungen unterscheiden. In den Nekropolen stehen keine Sat-Schüsseln auf den Dächern.&lt;br /&gt;Auf dem nächste Hügeln befand sich das, was unser Ziel wurde. Der Al-Azhar Park, gestiftet vom Aga-Khan, errichtet auf einem 30 Hektar grossen Geröllhügel, eingeweiht 2004.&lt;br /&gt;Fünf Pfund Eintritt pro Person, und man ist nach wenigen Schritten in einer grünen Oase. Grünflächen, ein künstlicher See, Spazierwege und viele, viele Kairoer. Familien mit Kindern und viele junge Paare. Es scheint ein ägyptisches Anbahnungsritual zwischen Mann und Frau zu geben, man spielt sich gegenseitig an den Handys.&lt;br /&gt;Man hat einen fantastischen Ausblick über Kairo, es gibt keine Richtung, in der man etwas anderes sieht, als die Stadt. Trotzdem ist man abgeschottet vom Trubel, es ist ruhig.&lt;br /&gt;Wir sind bis zum Abend geblieben, haben auf einer wunderschönen Terasse mit Blick auf die Stadt und den Sonnenuntergang gegessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Sonnenuntergang hat etwas ausgelöst, dass wir uns beide so nicht hätten vorstellen können. Der Untergang der Sonne ruft die Moslems zum Abendgebet. Und wie es klingt, wenn aus einer Stadt mit Tausenden von Moscheen der abertausendfache Ruf des Muezzins ertönt, das kann man sich nicht vorstellen. Plötzlich bricht es über die Stille herein. Es ist genauso laut wie ein Tokio-Hotel-Konzert, hat aber einen Vorteil, der Gebetsruf dauert aber nur wenige Minuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uns hat der Platz sehr gefallen. Mir hat er eigentlich zu gut gefallen, um Touristen zu empfehlen, dorthin zu gehen.&lt;br /&gt;Liebe Europäer, bitte lasst den Platz den Kairoern. Geht doch zu den Pyramiden, lasst Euch dort Kamelritte und Alabasterplunder verkaufen. Rennt in Hotpants und Spaghetti-Tops in das Ägyptische Museum. Kauft nutzlosen Schrott im Khan Il-Khalili-Basar und denkt nicht daran, dass ihr nur 7 Minuten Fußweg von einem der tollsten Ausblicke der Stadt entfernt seid. Und wenn Ihr in einem ruhigen Garte sitzen wollt, dann lasst Euch bitte im Marriott ausnehmen, bis die Kreditkarte glüht.&lt;br /&gt;Ruhe habt Ihr dann zu Hause wieder. Und auf der Terasse nur Kännchen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-3262527201490666231?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/3262527201490666231/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/besuch-in-der-oase.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/3262527201490666231'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/3262527201490666231'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/besuch-in-der-oase.html' title='Besuch in der Oase'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjZPN91wIbI/AAAAAAAAADo/lP3_v80-nRY/s72-c/park.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-6322049141389524007</id><published>2009-06-14T12:41:00.000+02:00</published><updated>2009-06-14T13:01:59.240+02:00</updated><title type='text'>Keine Nase, keine Kekse</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjTUVp_zs-I/AAAAAAAAADg/o-VCo-4bX7w/s1600-h/Sphinx.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 187px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjTUVp_zs-I/AAAAAAAAADg/o-VCo-4bX7w/s320/Sphinx.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5347132126111445986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Was passiert, wenn man Michael Jackson und Paris Hilton kreuzt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man bekommt etwas, das nicht menschlich ist, keine Nase und große Füße hat. - Die Sphinx!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verglichen mit der schieren Größe der Pyramiden ist die Sphinx piefig klein.&lt;br /&gt;Aber trotzdem nicht uninteressant, sie taugt exzellent zur Verhaltensstudie an Touristen, man kann den sogenannten Photoreflex beobachten. Aus dem Bus aussteigen, gucken, Kamera hochreißen und abdrücken. Es könnte ja sein, dass sie gleich wieder abgebaut wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Touristenströme waren generell überschaubar, ich hatte mit mehr Gewusel gerechnet. Ob es an der Tageszeit oder an der Jahreszeit liegt? Keine Ahnung.&lt;br /&gt;Die Mehrheit der Touristen scheinen Italiener und Spanier zu stellen. Hauptsächlich Reisegruppen.&lt;br /&gt;Die Trinkgeldmuffeligkeit der "Mittelmeerpolen" kenne ich ja schon aus Berlin. Wenn jetzt noch mehr Franzosen nach Ägypten kommen, dann sieht es wirklich schlecht an der Bakschisch-Front aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der große Vorteil für uns war, dass es an der Sphinx einen zweiten Eingang für Besucher gibt, den haben wir zum Ausgang gemacht. Am Ausgang hatten wir noch ungefähr 134 Angebote Papyrus, Alabaster, Silberschmuck, nubische Jungfrauen oder Parfüm zu kaufen. Wir haben alle ausgeschlagen.&lt;br /&gt;Zu Fuß haben wir uns aus der unmittelbaren Touristen-Terrorzone begeben und uns ein Taxi gesucht. Für nur 50 Pfund brachte uns ein relativ neues Taxi nach Hause zurück. Die Anwesenheit von Federung und Stoßdämpfern war mir den Preisunterschied von 10 Pfund wert.&lt;br /&gt;In Zamalek haben wir uns erstmal mit einem leckeren Cappuccino belohnt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-6322049141389524007?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/6322049141389524007/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/keine-nase-keine-kekse.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6322049141389524007'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6322049141389524007'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/keine-nase-keine-kekse.html' title='Keine Nase, keine Kekse'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjTUVp_zs-I/AAAAAAAAADg/o-VCo-4bX7w/s72-c/Sphinx.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-7956736751320563230</id><published>2009-06-14T12:05:00.001+02:00</published><updated>2009-06-14T12:40:04.762+02:00</updated><title type='text'>Die Mittlere ist nicht die Grösste...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjTOm0vcnrI/AAAAAAAAADY/VC1pcLd3Pzs/s1600-h/Pyramide.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjTOm0vcnrI/AAAAAAAAADY/VC1pcLd3Pzs/s320/Pyramide.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5347125823983623858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Man könnte es aber glauben, wenn man davorsteht. Die mittlere der drei Pyramiden ist die Chephren-Pyramide und sie ist kleiner als die Cheops-Pyramide.&lt;br /&gt;weil sie aber auf dem Plateau etwas höher steht, wirkt sie größer.&lt;br /&gt;Sie ist trotzdem noch ziemlich groß. Selbst wenn man annimmt, dass die Menschen davor Japaner sind und das Kamel ein Zwergkamel ist, dann ist sie immer noch sehr groß. Es können übrigens keine Japaner sein, es sind nämlich nur zwei.&lt;br /&gt;Es ist zwar möglich, die Pyramiden von innen zu besichtigen, aber wenn der Reiseführer das Innere schon als "wenig interessant" bezeichnet, dann haben wir darauf verzichtet. Übrigens der gleiche Reiseführer, der die Ägyptische Museums-Rumpelkammer zum Pflichtprogramm erklärt hat.&lt;br /&gt;Was braucht man dringend wenn man zu den Pyramiden fährt? Man sollte Wasser, Sonnencreme, einen Hut und feste Schuhe dabeihaben.&lt;br /&gt;Die Schuhe sind besonders wichtig, man kann an den Pyramiden nämlich viel über die Verdauung von Kamelen lernen. Kamele entziehen ihrer Nahrung fast alle Feuchtigkeit. Also ist das, was Jäger als "Losung" bezeichnen, sehr trocken. Auch scheint es nicht zu verwittern, oder nur sehr langsam.&lt;br /&gt;Also liegt jede Menge davon um die Pyramiden herum. In ca. 80 Jahren werden die Pyramiden von braunem Kies umgeben sein, der sich bei genauerem Anblick als Kamelkacke herausstellen wird.&lt;br /&gt;Um den Geruch muss man sich keine Gedanken machen, es stinkt nicht. Aber trotzdem möchte ich nicht mit Flip-Flops in die Dinger hereintreten. Das Vergnügen überlasse ich den Engländern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man die zweite Pyramide umkreist hat, dann stellt man sich die Frage, ob man um die dritte auch noch herumlaufen muss. Mann kann auch den Abstieg ins Tal beginnen.&lt;br /&gt;Der Begriff Abstieg ins Tal klingt wilder als es ist. Unter den Pyramiden ist eine kleine Tempelanlage und Kentucky Fried Chicken, es gibt also für jeden einen Grund, den Weg zu gehen. Die Sphinx steht da übrigens auch noch....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-7956736751320563230?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/7956736751320563230/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/die-mittlere-ist-nicht-die-grosste.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/7956736751320563230'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/7956736751320563230'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/die-mittlere-ist-nicht-die-grosste.html' title='Die Mittlere ist nicht die Grösste...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjTOm0vcnrI/AAAAAAAAADY/VC1pcLd3Pzs/s72-c/Pyramide.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-6017017890743197606</id><published>2009-06-14T11:29:00.001+02:00</published><updated>2009-06-14T13:41:05.361+02:00</updated><title type='text'>Napoleon hat mal gesagt...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjTJY8pUZNI/AAAAAAAAADQ/EMrM1N2Ay_c/s1600-h/Streifenkamel.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjTJY8pUZNI/AAAAAAAAADQ/EMrM1N2Ay_c/s320/Streifenkamel.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5347120088029095122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;„Soldaten, seid euch bewusst, dass von diesen Pyramiden vierzig Jahrhunderte auf euch herab blicken.“&lt;br /&gt;Das waren die Worte des abgebrochen Korsen bevor es in die Schlacht an den Pyramiden ging. Seine nächsten Worte waren: "Nein, ich möchte kein T-Shirt kaufen", danach sagte er "Nein, auch kein kleines Modell der Pyramiden aus garantiert echtem Alabaster".&lt;br /&gt;Das Napeleon nicht rechnen konnte, sei ihm verziehen. Die Pyramiden sind nämlich noch älter. Zur Strafe wurde ein hässlicher Fisch nach ihm benannt und er nach St. Helena verbannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die ständige Anwesenheit penetrant nervender Andenkenverkäufer kann es nicht verhindern, dass man von den Pyramiden sehr beeindruckt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man durch den Eingang geht, dann steht man ca. 300 Meter von der Chepospyramide entfernt, schon dann ist sie so groß, dass man keine andere Pyramide sieht. In diesem Fall sollte man sich nicht verunsichern lassen, die anderen Pyramiden sind auch da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rund um die Pyramiden herrscht reger Verkehr, Reisebusse befahren das Gelände. Die Opfer der Schlepper auf Kamelen, Pferden und Kutschen fahren mit genervten Gesichtern herum, Andenkenhändler und Kamelreiter lauern auf Beute. Besonders dreist finde ich die Kamelreiter, Ägypter auf Kamelen, die freundlich winken, in der Hoffnung von dem Touristen fotografiert zu werden. Dann wird für das Foto eine Gebühr gefordert.  Um einen nervenden Ägypter auf einem stinkenden Kamel wieder loszuwerden, muss man dann in die Tasche greifen.&lt;br /&gt;Man kann es umgehen, man fotografiert einfach eine der zahlreichen Sicherheitskräfte auf einem Streifenkamel. Man muss hinterher nur per Photoshop die Stange mit dem Blaulicht, die hinten auf dem Kamel montiert ist, wegretuschieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind einfach mal so losgelaufen, links um die Pyramide herum, auf der Suche nach den anderen Pyramiden. Neben der Cheopspyramide ist das Museum für die Sonnenbarke. Das ist eine der Grabbeigaben von Cheops. Im Prinzip ein großes Boot, mit dem der tote Pharao durch das Jenseits schippern sollte. Es ist restauriert und wurde an seinem Fundort ausgestellt. Nicht nur, dass es interessant ist, es gibt noch einen anderen Grund, die Sonnenbarke zu besuchen. Die Ausstellung ist klimatisiert und man kann etwas vor der Hitze verschnaufen.&lt;br /&gt;Es ist also egal, was ausgestellt wird, Hauptsache es ist klimatisiert. Ein paar alte Sandalen vom Pharao würden es auch tun.&lt;br /&gt;Dann geht es weiter zur nächsten Pyramide...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-6017017890743197606?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/6017017890743197606/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/napoleon-hat-mal-gesagt_14.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6017017890743197606'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6017017890743197606'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/napoleon-hat-mal-gesagt_14.html' title='Napoleon hat mal gesagt...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjTJY8pUZNI/AAAAAAAAADQ/EMrM1N2Ay_c/s72-c/Streifenkamel.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-5898353485440428932</id><published>2009-06-14T10:19:00.000+02:00</published><updated>2009-06-14T11:29:48.402+02:00</updated><title type='text'>Taxi nach Pyramidien</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjTAOVSyAHI/AAAAAAAAADI/BNtpSxCqiCw/s1600-h/suchbild.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjTAOVSyAHI/AAAAAAAAADI/BNtpSxCqiCw/s320/suchbild.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5347110010062241906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Heute gibt es mal ein Suchbild, welches Weltwunder ist auf dem Bild rechts versteckt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Samstag ist der einzige Tag, an dem Petra und ich gemeinsam frei haben. An ihrem freien Freitag muss ich morgens noch arbeiten. Habe ich Sonntags frei, muss sie in die Visafabrik. Also können wir nur Samstags ausschlafen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Samstag, 7.00 Uhr Kairoer Ortszeit, der Wecker klingelt. Warum steht in diesem verd.....tem Reiseführer, dass man am Besten morgens früh zu den Pyramiden fährt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Arbeiten die Taxifahrer überhaupt schon so früh?&lt;br /&gt;Ein kleines Frühstück, Wasser eingepackt, Sonnenbrille, Sonnencreme, Pässe, Geld, Abmarsch!&lt;br /&gt;Die Taxifahrer arbeiten schon, sogar sehr viele. Wir wenden unsere bewährte Taktik an, die ersten Huper werden weggewunken. Einer von Petras Kollegen von der Botschaft gab uns den Tipp, für die Fahrt zu den Pyramiden auf keinen Fall mehr als 70 Pfund zu bezahlen.&lt;br /&gt;Der Taxifahrer, den wir erwischten, wollte 40. Also los, hoffentlich kommen wir an.&lt;br /&gt;Wir kamen an, aber nicht auf dem direkten Weg. Wir fuhren durch die südliche Vorstadt, vorbei an der Uni und Wohngebieten die aussehen, wie braune Plattenbauten aus der DDR. Nichtsahnend drehte ich meinen Kopf nach links und sah plötzlich eine Pyramide über den Gebäuden hervorragen. Gleich müssten wir da sein, doch der gute Taxifahrer fuhr einen Umweg, und zwar über drei Schlepper. Plötzlich hielt der Wagen an, ein Ägypter beugte sich ins Auto und erklärte, dass wir an den Pyramiden zu Fuß furchtbar lange laufen müssten und das es doch viel spannender wäre, jetzt mit einem Pferd weiterzureiten.&lt;br /&gt;Wenn ich reiten wollen würde, dann hätte sich Petra für die Abordnung in Reykjavik bewerben können.&lt;br /&gt;Also weiter, die nächste Masche kam, diesmal an einem Checkpoint, jemand zeigt mir seinen ägyptischen Büchereiausweis mit vielen bunten, arabischen Schriftzeichen. Wieder die gleiche Leier.&lt;br /&gt;Diesmal war ich etwas genervt, ob dieser Dreistigkeit, und habe ihm erklärt, dass wir nicht reiten wollen,Weder auf einem Pferd, noch einem Kamel oder einem Esel. Ich wollte ihm nicht sagen, dass ich bereit wäre, es mir eventuell anders zu überlegen, wenn er noch irgendwo ein gebrauchtes Mammut hätte. Man weiß ja nie, was in irgendwelchen Hinterhöfen noch so rumsteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann bog das Taxi ab, ein dicker, großer Ägypter in fußbodenfarbenen Kaftan mit Arafats Wischlappen auf dem Kopf stieg zu und versuchte uns von der Großartigkeit einer Kutschfahrt zu den Pyramiden zu überzeugen. Schließlich würden uns knappe zehn Kilometer Fußmarsch durch die Hitze erwarten.&lt;br /&gt;Da habe ich ihn gesagt, den Satz, den ich bei Berlin-Touristen bei Anblick eines Velotaxis am meisten hasse: "Wir haben gesunde Füße".&lt;br /&gt;Inzwischen amüsierte sich der Taxifahrer sichtlich über unsere Hartnäckigkeit. Also ging es weiter, wir wurden zum Eingang gebracht. Auch wirklich zum richtigen Eingang, dort haben wir schnell den Eintritt bezahlt, und rein.&lt;br /&gt;Was dann drinnen passierte, das kommt später.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-5898353485440428932?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/5898353485440428932/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/taxi-nach-pyramidien.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/5898353485440428932'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/5898353485440428932'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/taxi-nach-pyramidien.html' title='Taxi nach Pyramidien'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjTAOVSyAHI/AAAAAAAAADI/BNtpSxCqiCw/s72-c/suchbild.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-6697975221078306001</id><published>2009-06-13T22:08:00.000+02:00</published><updated>2009-06-13T23:36:21.830+02:00</updated><title type='text'>Koshary - So viel Spaß für wenig Geld!</title><content type='html'>Tarek hat keinen großen Bruder, der Vater heißt deshalb "Abou Tarek". Würde Tarek Karl-Heinz heißen, sein Vater hieße "Abou Karl-Heinz". Damit ist das Prinzip der arabischen Beinamen erklärt, der Vater gibt sich als Beinamen immer "Abou" und den Namen des ältesten Sohnes.&lt;br /&gt;Mädchen zählen hierbei nicht, "Abou Hannelore" klingt auch doof.&lt;br /&gt;Es soll hier aber auch nicht um Tarek gehen, sondern um seinen Vater, den erwähnten "Abou Tarek". Er ist der König des Koshary, sein Restaurant in Downtown Cairo ist berühmt für seine Tomatensauce.&lt;br /&gt;Mit diesem Informationen aus einen Reiseführer sind Petra und ich heute abend in ein neues kulinarisches Abenteuer gestolpert. Wir haben die Adresse auf dem Stadtplan herausgesucht, wir hatten ungefähr eine Vorstellung wo es ist, nämlich in einer Nebenstraße von der Talaat Harb Street. Das ist eine der Haupteinkaufsstraßen in dem französisch angehauchten Kairo.&lt;br /&gt;Also haben wir uns in Zamalek ein Taxi gegriffen, kurz mit dem Fahrer gehandelt. Wobei das Handeln gar nicht so anstrengend war, wir hatten eine ungefähre Preisvorstellung, die wahrscheinlich für Kairoer immer noch zu hoch wäre, aber wir konnten damit leben. Für 10 ägyptische Pfund hat er uns in den Nachbarbezirk an unser Ziel gebracht. Von dort hatte ich mir den Weg laut Stadtplan gemerkt. Jetzt wurde es spannend, die Seitenstraße entpuppte sich als eine Strasse in der es nur Autozubehör, Ersatzteile und Werkstätten gab. Neonwerbung für Kugellager und Zündkerzen an den Geschäften, Reifenstapel auf den Gehwegen. Mechaniker schrauben auf der Straße an den Autos.&lt;br /&gt;Hätten uns Pauschaltouristen verfolgt, sie wären jetzt abgedreht und zu McDonalds gegangen.&lt;br /&gt;An der nächsten Ecke musste es sein "Abou Tarek - Koshary and Sweets". Und da war es auch. So mit Neon beleuchtet, dass es die Flugzeuge bestimmt zum Landeanflug auf den Kairoer Flughafen mitbenutzen. Das Restaurant nahm das ganze Haus ein, im Erdgeschoß gab es alles "to go", im ersten Stock gab es Sitzplätze. Im ersten Stock sollten wir aber nicht Platz nehmen, sondern in den zweiten Stock weiter. Dort gäbe es nämlich einen Kellner, der Englisch sprechen würde.&lt;br /&gt;Wir realisierten nämlich gerade, das wir mal wieder die einzigen Europäer waren. Also in den zweiten Stock, und Platz genommen.&lt;br /&gt;Die Einrichtung kann man am ehesten als "Arabic-Las-Vegas-Style" bezeichnen. Schwarz-Weißer Marmor an Boden und Decke, Graue Plastiktische und Stühle, ein riesiger Deckenleuchter mit Glaskugeln, Modell "Russisch-Neureich" darunter ein Springbrunnen ohne Wasser. Im ganzen Restaurant war es heller als auf einem Zahnarztstuhl.&lt;br /&gt;Wir nahmen an einem 6er-Tisch Platz. Wasser aus Edelstahlkrügen gibt es gratis, nur die Softdrinks müssen bezahlt werden. Jede Frage nach alkoholischen Getränken ist ohnehin hinfällig.&lt;br /&gt;Probleme mit der Speisekarte hatten wir keine, es gab nämlich keine. Es gibt dort nur ein Gericht: Koshary. Das macht die Auswahl einfach, wir haben einfach zwei Portionen "Koshary Special" bestellt. Nach einer Minute hatten wir unsere Getränke, eine weitere Minute später unser Essen. Koshary ist ein Tellergericht, bestehend aus: kurzen Makkaroni und Spaghetti sowie Linsen. Dazu kommt separat eine kleine Schale mit Kichererbsen und eine mit Röstzwiebeln. Und dann die Tomatensauce, für die "Abou Tarek" berühmt ist.&lt;br /&gt;Auf den Tischen steht Essig und scharfe Sauce. Man mischt alles miteinander, hat kurz Bedenken, ob es denn schmeckt. Dann guckt man auf den Teller und fragt sich, ob man davon satt wird. Beide Fragen kann man kurz darauf bejahen.&lt;br /&gt;Als Nachtisch gab es "Reis-Pudding". Eigentlich waren wir schon satt, wollten es aber probieren, also eine Portion mit zwei Löffeln. Auch lecker.&lt;br /&gt;Um uns herum saßen ägyptische Großfamilien. Soo groß, dass sie mehrere 6er Tische belegten. Einen Tisch für Erwachsene, einen für die Jungs, einen für die Mädchen.&lt;br /&gt;Die absolute Überraschung sollte aber noch kommen, nämlich die Rechnug. Der ganze Spaß hat 28 ägyptische Pfund gekostet, mit den Softdrinks. Das sind 3,64 €.&lt;br /&gt;Zurück haben wir dann einen Spaziergang gemacht, zuerst durch das absolute Gewusel der Einkaufsstraße in Downtown. Dann in unser Lieblingsverkehrsmittel, eine Station mit der Metro. Dann einen Spaziergang entlang der Uferpromenade von Zamalek zurück nach Hause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Taxifahrt und der U-Bahn zurück hat der Spaß knapp 6,50€ gekostet. Dafür gibt es bei den Raubrittern im Marriott nicht einmal ein Bier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei den Pyramiden waren wir heute auch noch, aber das ist eine noch längere Geschichte. Die gibt es morgen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-6697975221078306001?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/6697975221078306001/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/koshary-so-viel-spa-fur-wenig-geld.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6697975221078306001'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6697975221078306001'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/koshary-so-viel-spa-fur-wenig-geld.html' title='Koshary - So viel Spaß für wenig Geld!'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-6047757181371294016</id><published>2009-06-13T18:21:00.000+02:00</published><updated>2009-06-13T18:23:08.092+02:00</updated><title type='text'>Nachtrag zum Hausputz</title><content type='html'>Heute wurde der zweite Streifen der Bank gereinigt.&lt;br /&gt;Wieder von drei Ägyptern in Warnwesten, wieder mit drei Eimern Wasser.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-6047757181371294016?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/6047757181371294016/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/nachtrag-zum-hausputz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6047757181371294016'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6047757181371294016'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/nachtrag-zum-hausputz.html' title='Nachtrag zum Hausputz'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-3427241559715166710</id><published>2009-06-13T17:06:00.000+02:00</published><updated>2009-06-13T18:31:00.761+02:00</updated><title type='text'>Der Schlund zur Hölle</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjPL4LwALbI/AAAAAAAAAC4/a2qinaWw3VM/s1600-h/tuer2.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjPL4LwALbI/AAAAAAAAAC4/a2qinaWw3VM/s320/tuer2.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5346841348706151858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjPL3_llrlI/AAAAAAAAACw/5TKt-NZ6_ho/s1600-h/tuer1.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 214px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjPL3_llrlI/AAAAAAAAACw/5TKt-NZ6_ho/s320/tuer1.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5346841345441246802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjPL3tJsN3I/AAAAAAAAACo/HuoDYUR50Y4/s1600-h/tuer.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 193px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjPL3tJsN3I/AAAAAAAAACo/HuoDYUR50Y4/s320/tuer.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5346841340492396402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich erwähnte ja bereits mehrmals unsere Wohnung, sie ist eine Dienstwohnung des AA.&lt;br /&gt;Was praktisch bedeutet, dass sie immer wieder von Leuten genutzt wird, die sich nicht dauerhaft in Kairo aufhalten, aber doch zu lange, um sie in einem Hotel einzuquartieren.&lt;br /&gt;Typischerweise sind das Anwärter für die Beamtenlaufbahn im gehobenen Dienst, also für das, was Petra macht. In der Visafabrik am Fließband stehen und bunte Aufkleber in Pässe kleben.&lt;br /&gt;Die bleiben dann 6-9 Monate an der Botschaft, und kriegen dort den beruflichen Feinschliff.&lt;br /&gt;Was sie dort allerdings nicht bekommen, ist eine allgemeine Unterweisung in Haushaltsführung. Das sieht man der Wohnung an einigen kleinen Stellen an.&lt;br /&gt;Die Wohnung ist aber nicht für verhuschte Anwärter des öffentlichen Dienstes auf Beamtenlandverschickung konzipiert worden, sondern für eine ganz normale Kairoer Familie. Aus der Kairoer Oberschicht. Die Wohnung hat eine Klimaanlage in jedem Zimmer. Nur nicht in der Küche, wozu auch? Da hält sich das Personal auf, und Personal braucht keine Klimaanlage. Das Personal schwitzt nämlich nicht. Diesen Anforderungen werde ich natürlich nicht gerecht. Ich darf trotzdem bleiben.&lt;br /&gt;Das Personal benutzt auch nicht die Wohnungstür, aber es benutzt den Aufzug.&lt;br /&gt;In der unklimatiserten Küche gibt es eine weiße Tür, präzise gibt es zwei weiße Türen, eine für den Einbauschrank und "die" weiße Tür. Siehe Bild.&lt;br /&gt;Diese Tür findet man in diversen Mythologien dieser Welt wieder, als Höllenpforte oder ähnliches. Nimmt man all seinen Mut zusammen, öffnet die zwei Riegel, dreht an dem Türknauf und zieht...&lt;br /&gt;Dann klemmt die Tür.&lt;br /&gt;Man muss schon sehr kräftig ziehen. Eigentlich ein Fall für einen Werkzeugägypter.&lt;br /&gt;Wenn man die Tür aufgeschoben hat, dann kann man einen Blick auf den Höllenschlund werfen. Manche sagen auch Müllschlucker dazu.&lt;br /&gt;Wenn er aber so aussieht, wie unserer, dann ist der Begriff Höllenschlund wohl passender. Dort wirft man seinen Müll rein. Man sollte aufpassen, dass das eingeworfene Objekt erstens nicht zu sperrig und zweitens nicht zu leicht ist.&lt;br /&gt;Ich habe in den ersten Tagen den Anfängerfehler gemacht, und eine stabile Papiertüte mit etwas Papier eingeworfen. Prompt hat die Tüte sich verkeilt und den Absturz verweigert. Die Verstopfung wurde von mir selbst beseitigt. Durch den Einwurf einer vollen Flasche Aceto Balsamico eines Vormieters. Hätte das nicht geholfen, dann hätte ich die Porzellanbestände aus der DDR-Botschaft einsetzen müssen.&lt;br /&gt;Aber das hätte bestimmt Ärger mit Petra gegeben.&lt;br /&gt;Ich bin nicht der einzige, der Verstopfungen verursacht. Man merkt es immer, wenn die Einwurfgeräusche nicht lange genug erklingen.&lt;br /&gt;Verstopfungen werden bestimmt professionell durch den Einwurf einer Bowlingkugel im obersten Stock beseitigt.&lt;br /&gt;Alles was auf den Bildern wie Dreck aussieht, das ist auch welcher.&lt;br /&gt;Wenn man rechts und links neben den Höllenschlund schaut, dann sieht man die Treppe und den Personalaufzug. Damit das Personal pünktlich erscheinen kann und nicht im schlimmsten Fall bis in den 11. Stock laufen muss.&lt;br /&gt;Ich würden den Aufzug nicht benutzen, obwohl er sicher auch in unserem Stockwerk hält, und wir nicht eine Etage herunterlaufen müssten.&lt;br /&gt;Wer mich kennt, der weiß um meine Höhenangst, und kann das dritte Bild entsprechend würdigen. Ich habe all meinen Mut zusammengenommen, und die Kamera ohne zu gucken über die Brüstung gehalten und abgedrückt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer also einmal einen Beamten des Auswärtigen Amtes trifft, der den Müll nicht rausbringen kann, dann hat er seine Ausbildung bestimmt in Kairo gemacht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-3427241559715166710?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/3427241559715166710/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/der-schlund-zur-holle.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/3427241559715166710'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/3427241559715166710'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/der-schlund-zur-holle.html' title='Der Schlund zur Hölle'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjPL4LwALbI/AAAAAAAAAC4/a2qinaWw3VM/s72-c/tuer2.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-6488260486483416768</id><published>2009-06-12T16:04:00.000+02:00</published><updated>2009-06-12T17:19:17.433+02:00</updated><title type='text'>Hausputz</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjJwVUivadI/AAAAAAAAACg/-pfBC3gMdxU/s1600-h/hausputz.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 133px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjJwVUivadI/AAAAAAAAACg/-pfBC3gMdxU/s320/hausputz.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5346459219236186578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich würde maßlos untertreiben, wenn ich dieses Posting mit den Worten "Kairo hat ein Problem" beginnen würde. Kairo hat mehr als ein offensichtliches Problem, viele davon haben damit zu tun, dass 20 Millionen Menschen in dieser Stadt zusammenleben.&lt;br /&gt;Einiges von dem, was ich als ein Problem ansehe, ist für die Kairoer wahrscheinlich gar keins. Wer Verkehr nicht anders kennt, als so, der wundert sich nicht. Ich würde gerne mal einem Kairoer Taxifahrer einige Folgen vom "7. Sinn" vorführen.&lt;br /&gt;(Liebe Kinder, nicht der schwachsinnige Film mit Bruce Willis, der heißt anders. Sondern eine Serie mit kurzen Fernsehspots, die der Verkehrssicherheit dienten und von 1966 an produziert wurden. Damals, als es noch einen Sendeschluss gab.)&lt;br /&gt;Ich wüsste gerne, welche Folgen bei einem hiesigen Taxifahrer größere Irritationen hervorrufen würden. Die Folgen mit dem Tipps zum Fahren auf Schnee und Eis, oder die Folgen, in denen es um verkehrsberuhigte Zonen und das Anhalten an Zebrastreifen geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderes Problem, das Kairo hat ist Staub, leichter, fieser brauner Staub. Nilstaub genannt. Dieser Staub sorgt dafür, dass alles, was draußen steht, regelmäßig gereinigt werden muss. Natürlich wird nur ein Bruchteil von dem, was draußen steht, tatsächlich gereinigt. Unser Haus wurde zum Beispiel bestimmt noch nie gereinigt. Würde man es heute von dem Staub der vielen Jahre befreien, man müsste sich wohl Sorgen um seine strukturelle Integrität machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber heute hat man das Haus gegenüber gereinigt. Die Nationalbank von Ägypten. Steht auf der anderen Nilseite. Zwei Hochhaustürme stehen direkt nebeneinander. Wobei ich mir nicht sicher bin, in welchem Zustand tatsächlich die Türme sind. Die Fassade ist nicht vollständig, es sieht fast so aus, als ob nur ein Turm fertig ist. Dieser Turm hat eine Glassfassade, wahrscheinlich hat ein cleverer Architekt, der einen Vetter hat, der Glaser ist, das dem Bauherren so verkauft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch diese Glasfront ist dem regelmässigen Angriff des Nilstaubes ausgesetzt, deshalb waren heute die Fensterputzer unterwegs. Warum man die Fassade an einem Freitag reinigt, wenn eigentlich alle frei haben, ist mir nicht ganz klar.&lt;br /&gt;Ich habe aber eine Vermutung, man macht das, damit die Fensterputzer nicht in jedem Stockwerk mit den dort Beschäftigten eine Teepause halten. Man hat sich ja so viel zu erzählen, und man sieht sich so selten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also wurde ganz oben eine Gondel befestigt, drei Ägypter bestiegen diese Gondel mit einem Eimer, Werkzeug und Warnweste und begannen ihr Werk. Sie waren relativ flink. Für Ägypter.&lt;br /&gt;Immer wenn sie eine Fensterreihe fertig hatten, dann liessen sie die Gondel weiter herab. Das Team war wahrscheinlich speziell für diese Mission gecastet worden. Bestimmt waren die drei genau gleich groß, so daß sie den gleichen Aktionsradius mit ihren Armen hatten.&lt;br /&gt;Es wäre doch wirklich unschön, wenn in jeder Reihe ein Feld von 20 cm Höhe dreckig bleibt, nur weil einer der Fensterputzer zu klein ist. Es würde zwar ein interssantes Muster ergeben, aber das wäre vom Auftraggeber bestimmt so nicht gewünscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während ich dieses Projekt von unserem leicht verstaubten Balkon betrachtete, taten sich mir zwei Fragen auf.&lt;br /&gt;Erstens, wie schaffen es drei Ägypter eine mindestens 34 Stockwerke hohe Glasfassade mit drei Eimern Wassern zu reinigen? Man hat zwischendurch nicht nachgefüllt.&lt;br /&gt;Zweitens, warum tragen Arbeiter in diesen Fassadengondeln grellbunte Warnwesten, die Strassenbauarbeiter im Verkehrschaos aber asphaltgraue Overalls?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Abendlicht betrachtet habe ich noch eine weitere Frage: Wann wird der zweite Teil der Fassade gereinigt? Man hat nach dem ersten Streifen die Arbeit eingestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht morgen, Inschallah!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-6488260486483416768?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/6488260486483416768/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/hausputz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6488260486483416768'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6488260486483416768'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/hausputz.html' title='Hausputz'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SjJwVUivadI/AAAAAAAAACg/-pfBC3gMdxU/s72-c/hausputz.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-2090431292489815330</id><published>2009-06-11T22:20:00.000+02:00</published><updated>2009-06-11T22:28:29.414+02:00</updated><title type='text'>Nachtrag zur Schwedischen Botschaft</title><content type='html'>Auf dem Weg zum Essen bin ich noch einmal an der Schwedischen Botschaft vorbeigekommen. Diesmal auf der anderen Straßenseite.&lt;br /&gt;Da habe ich die tiefere Symbolik in der Fassade erkannt. Es ist doch etwas typisch schwedisches:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Knäckebrot!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fassade symbolisiert einen großen Stapel geschichtetes Knäckebrot.&lt;br /&gt;Wenn man Kunst und ihre Symbolik erst einmal verstanden hat, dann ist alles klar.&lt;br /&gt;Ob die Schweden wohl hinter der Mauer Elche halten?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-2090431292489815330?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/2090431292489815330/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/nachtrag-zur-schwedischen-botschaft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2090431292489815330'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2090431292489815330'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/nachtrag-zur-schwedischen-botschaft.html' title='Nachtrag zur Schwedischen Botschaft'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-6051070428669565629</id><published>2009-06-11T18:03:00.000+02:00</published><updated>2009-06-11T22:31:03.693+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Botschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Süden'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nutella'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Filinchen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Norden'/><title type='text'>Botschaftsspaziergang</title><content type='html'>So, heute ist Donnerstag, Petra hat wieder eine volle Woche in der Visafabrik abgearbeitet. Ich habe wieder etwas gelernt. Man legt gegen die Ablehnung eines Visaantrages keinen Widerspruch ein, sondern eine Remonstration.&lt;br /&gt;Man wird also zum Remonstranten. Ein anderer Buchstabe, und schon fährt der Wasserwerfer wieder zurück in die Garage.&lt;br /&gt;Wir haben heute Nachmittag den nördlichen Teil von Zamalek erkundet, also den Teil, wo wir bisher noch nicht waren. Eigentlich wollten wir nur einkaufen gehen, aber es wurde ein ausgiebiger Spaziergang draus.&lt;br /&gt;Wir sind an diversen Botschaften vorbeigekommen, Irland, Brunei, Libanon, Ungarn. Die Schweden haben einen grauenvoll verklinkerten Bau ohne Fenster zur Straßenseite. Ich darf nicht zu laut meckern, Petra gefällt das Gebäude.&lt;br /&gt;Ein typisch schwedisch-sympathischer Bau wäre eine bunte Villa mit einem Pferd davor gewesen. Die Realität sieht aus wie ein Fertighaus, Modell: Ömbässy.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz an der Spitze der haben wir ein Restaurant entdeckt, dass Petras Kollege uns empfohlen hatte: Das Sequoia. Seine Anreisebeschreibung war ganz einfach, es sollte ganz im Süden von Zamalek sein, dort wo es nicht weitergeht. Die Beschreibung war im Kern ja auch korrekt, nur das es ganz im NORDEN war.&lt;br /&gt;Ein deutscher Diplomat darf ja mal Norden und Süden verwechseln, er ist ja nicht in Korea.&lt;br /&gt;Dann gab es noch einen leckeren Kaffee, wir haben zur Kenntnis genommen, dass es auch einen McDonalds, KFC und PizzaHut gibt. Informationen, die bereits jetzt schon mit dem Etikett "überflüssig" versehen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Supermarkt wurde mir klar, was man genau meint, wenn man Deutschland als Exportweltmeister bezeichnet. Es gibt hier im Supermarkt mehr verschiedene Sorten "Filinchen" als bei Reichelt in West-Berlin.&lt;br /&gt;So reiht sich das Knusperbrot aus Apolda in die Reihe der typischen Produkte aus Deutschland ein, die hier völlig selbstverständlich verfügbar sind: Nutella, Melitta, Maggi, und Bahlsen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt schlimmere Indikatoren für eine globalisierte Welt.&lt;br /&gt;Aber warum gibt es dann keine Fuul-Bohnen bei Edeka?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-6051070428669565629?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/6051070428669565629/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/botschaftsspaziergang.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6051070428669565629'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6051070428669565629'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/botschaftsspaziergang.html' title='Botschaftsspaziergang'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-7313771669983712636</id><published>2009-06-10T18:15:00.000+02:00</published><updated>2009-06-10T18:37:18.433+02:00</updated><title type='text'>Ägyptischer Humor</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Si_eGHixEFI/AAAAAAAAACY/JkFNXTVrohg/s1600-h/cartoon.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 219px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Si_eGHixEFI/AAAAAAAAACY/JkFNXTVrohg/s320/cartoon.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5345735479397519442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Liebe Ägypter,&lt;br /&gt;ich habe eine Woche in Kairo gebraucht, um zu der unverrückbaren Überzeugung zu kommen, dass man definitiv Humor braucht, um in dieser Stadt nicht wahnsinnig zu werden.&lt;br /&gt;Wie haltet Ihr das Euer ganzes Leben aus? Wie erträgt man das Chaos als Normalzustand?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum hupt Ihr, wenn Ihr mit Eurem Auto eine leere Strasse entlang fahrt?&lt;br /&gt;Warum klingt jedes Eurer Telefonate, dass Ihr auf der Strasse führt, nach einem Streit zwischen zwei Hysterikern?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am meisten bewegt mich eine Frage: Werde ich nach meiner Rückkehr genauso sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Illustration anbei, eine Karikatur aus der "Egyptian Post" von gestern. Die Aussage des Polizisten lautet: "Wir haben ihn verhaftet, weil er noch nach der Abreise von Obama den Platz vor der Universität gefegt hat".&lt;br /&gt;Ich kann mir gut vorstellen, dass man darüber lacht, während man aufpassen muss, das man nicht plötzlich in ein Loch auf der Strasse fällt, dass am Vortag noch nicht dort war. Oder man eine Bordsteinkante mit einem Höhenunterschied von 60 cm überwindet.&lt;br /&gt;Ich meine Gegenden von Kairo gesehen zu haben, in denen das letzte Mal während Nassers Amtszeit gefegt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es gibt noch etwas anderes, dass mich über diese Karikatur hat lachen lassen. Nämlich die Tatsache, dass der Platz um die Siegessäule in Berlin das letzte Mal richtig aufgeräumt wurde, als Barack Obama in Berlin war. Und nur weil er kam.&lt;br /&gt;Der Unterschied zwischen Berlin und Kairo ist vielleicht doch gar nicht so groß.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-7313771669983712636?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/7313771669983712636/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/agyptischer-humor.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/7313771669983712636'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/7313771669983712636'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/agyptischer-humor.html' title='Ägyptischer Humor'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Si_eGHixEFI/AAAAAAAAACY/JkFNXTVrohg/s72-c/cartoon.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-1135746051376163073</id><published>2009-06-09T13:46:00.000+02:00</published><updated>2009-06-09T22:36:36.293+02:00</updated><title type='text'>Basarbesuch</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Si5VcWwW7zI/AAAAAAAAACQ/bzsg038rrDI/s1600-h/bas1.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 282px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Si5VcWwW7zI/AAAAAAAAACQ/bzsg038rrDI/s320/bas1.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5345303753368465202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Si5VcO9j2YI/AAAAAAAAACI/k74OzIdn7_s/s1600-h/bas0.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 214px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Si5VcO9j2YI/AAAAAAAAACI/k74OzIdn7_s/s320/bas0.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5345303751276353922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Si5Vbrra6nI/AAAAAAAAACA/THbgMjLpP_Y/s1600-h/bas.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 214px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Si5Vbrra6nI/AAAAAAAAACA/THbgMjLpP_Y/s320/bas.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5345303741805030002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Da war doch noch was... Richtig, das letzte Wochenende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Besuch im Ägyptischen Museum habe ich ja bereits geschildert, kurzer Nachtrag: Das Mitbringen von Fotokameras in das Gebäude ist untersagt. Es könnte sonst jemand Beweisfotos aus dem Laden machen.&lt;br /&gt;Angeblich soll das Museum irgendwann in den nächsten Jahren in einen Neubau bei den Pyramiden umziehen. Es bleibt also spannend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Tag haben wir endlich das Projekt Taxi in Angriff genommen. Für nur 20 Pfund hat uns ein freundlicher Taxifahrer in einem archäologisch relevanten Fahrzeug in die islamische Alt-Stadt zum Khan Il-Khalili Basar gefahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Aussprache, wenn man den Namen sagt, dann versucht man am Besten dabei einen heiseren Schweizer zu imitieren. Je schlechter, desto authentischer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Basar ist einerseits eine bekannte Touristenfalle, wo man versucht den Touris eine große Variation von Mist zu verkaufen.&lt;br /&gt;Der absolute Renner sind T-Shirts mit der Aufschrift "Barack Obama" in Hieroglyphen. Ansonsten gibt es Alabaster, Kupferteller, Nofrete-Büsten aus Irgendwas, Kleine Pyramiden und Shishas in allen Variationen. Das Ganze wird angepriesen von ambitionierten Schleppern die einem erklären, dass alles furchtbar billig und mindestens so toll ist.&lt;br /&gt;Momentan scheinen italienische Touristen die Mehrheit zu stellen, also sprechen erstmal alle Italienisch, dann probiert man es auf Deutsch und Englisch.&lt;br /&gt;Eine freundlich Ablehnung reicht meistens nicht, erst wenn man deutlicher wird, wird man in Ruhe gelassen. Der nächste Schlepper probiert es drei Schritte später trotzdem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegenüber des Eingangs zum Touristenbasar öffnet sich eine völlig andere Welt, dort beginnt ein Basar, auf dem die Ägypter einkaufen. Er teilt sich in drei Bereiche: Ramsch, Stoffe und der richtig spannende Teil.&lt;br /&gt;Im Bereich Ramsch gibt es Kleidung, Decken, Schuhe etc., mehrheitlich aus Plastik und aus Asien. Nichts, was irgendjemand wirklich brauchen würde.&lt;br /&gt;Dann kommt man zu einer Moschee, hinter der Moschee beginnt der sogenannte Tentmakers Basar, ein Paradies von Stoffen und Produkten aus ägyptischer Baumwolle. Bemerkenswert ist, der Basar ist eine komplett überdachte Strasse. Die einzige überdachte Basarstrasse in ganz Kairo.&lt;br /&gt;Aber Petra und ich finden ja immer noch eine Ecke, hinter der es noch spannender wird. Wenige Schritte hinter dem Tentmakers Basar ist ein ganz normaler Lebensmittelbasar.&lt;br /&gt;Für ägyptische Verhältnisse wird er normal sein, für uns Europäer ist dieser Basar ein Angriff auf alle Sinne.&lt;br /&gt;Es gibt dort Gemüse, Fisch, Fleisch, Holzkohle. Ich habe versucht einiges im Bild fetszuhalten, alles konnte ich aber nicht erfassen.&lt;br /&gt;Die Kaninchen sind auf jeden Fall frisch...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich als Berliner ist die Fülle der Menschen extrem beeindruckend, man ist nie alleine. Es ist immer irgendwie jemand in der Nähe. Selbst durch unsere beschauliche Seitenstraße in Zamalek geht man nie alleine. Es ist immer ein Mensch in Sichtweite.&lt;br /&gt;In Berlin beträgt die Bevölkerungsdichte 3.846 Einwohner auf den Quadratkilometer. In Kairo sind es 36.136 Einwohner pro Quadratkilometer. Dieser Wert basiert auf den offiziellen Angaben, aktuelle Schätzungen liegen noch höher.&lt;br /&gt;Wo in Berlin eine Person im Bus sitzt, da sitzen in Kairo 10 Personen. So sehen die Busse auch aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück sind wir dann wieder mit dem Taxi gefahren, verglichen mit der Hinfahrt war die Rückreis schnell verdientes Geld für den Taxifahrer. Der Kerl ist gerast, als wäre der Geist von Ben Hur in ihn gefahren.&lt;br /&gt;Wenn schon die ganz normalen Taxifahrer so fahren, warum gibt es eigentlich keine erfolgreichen, ägyptischen Formel1-Fahrer?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-1135746051376163073?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/1135746051376163073/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/basarbesuch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/1135746051376163073'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/1135746051376163073'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/basarbesuch.html' title='Basarbesuch'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Si5VcWwW7zI/AAAAAAAAACQ/bzsg038rrDI/s72-c/bas1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-4598191772551358859</id><published>2009-06-08T23:48:00.001+02:00</published><updated>2009-06-09T00:13:11.188+02:00</updated><title type='text'>Kühlschrank reloaded...</title><content type='html'>Ich will den Sieg noch nicht herausposaunen, aber es sieht gut aus. Ich habe das Kühlmonster im Griff.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte im Halbschlaf eine Vision, ich träumte davon, wie ich zusammen mit Captain Kirk und Commander Data auf der Brücke der Enterprise stehe. Wir sind gerade dabei, ein Rudel Ferengis in ein Wurmloch zu treiben, als der Befehl kommt, die Energie aus der unteren Kühlkammer in die oberen Kühlkreisläufe umzuleiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wusste ich, wass der Fehler war: der Gefrierschrank braucht zu wenig Leistung. Ich hatte das nicht benötigte Gefrierabteil auf kleiner Stufe mitlaufen lassen. Wahrscheinlich hat der pubertierende Kühlschrank deshalb seine überschüssige Energie nach oben umgeleitet. Und prompt gefror die Pepsi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt wird unten nichts auf extreme Minustemperaturen heruntergekühlt. Dafür hat das obere Kühlfach jetzt eine annehmbare Kühlleistung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür rächt sich gerade eine andere Versorgungseinheit in der Küche. Der Zulauf zur Spüle ist undicht. Das bedeutet praktisch, dass für jeden Liter Wasser, der oben zum Abwaschen entnommen wird, ungefähr ein Viertelliter unter der Spüle in einen eigens aufgestellten Eimer tropfspritzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Petra wird morgen Bescheid sagen, dass die Botschaft einen Werkzeugägypter schickt, der sich darum kümmert.&lt;br /&gt;Wahrscheinlich wird er sich das Ganze angucken, ein kurzes "No Problem" murmeln und mit wenigen Handgriffen dafür sorgen, dass aus dem Tropfen ein konstanter Fluß wird. Dann wird er flink eine Rohrleitung konstruieren, die dafür sorgt, dass das strömende Wasser aufgefangen und in einen Wasserablauf eine Etage tiefer eingespeisst wird.&lt;br /&gt;Wir können dann sorgenfrei abwaschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Pyramiden sind übrigens auch nichts anderes als ein großes Gegengewicht, dass ein Werkzeugägypter auf drei Geysire gebaut hat. Das Gewicht der Pyramiden verhindert nun den weiteren Austritt von Wasser auf dem Plateau bei Gizeh. Und das schon seit Tausenden von Jahren.&lt;br /&gt;Clever! Oder?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-4598191772551358859?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/4598191772551358859/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/kuhlschrank-reloaded.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/4598191772551358859'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/4598191772551358859'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/kuhlschrank-reloaded.html' title='Kühlschrank reloaded...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-8686313823721473120</id><published>2009-06-08T23:32:00.000+02:00</published><updated>2009-06-09T05:10:10.324+02:00</updated><title type='text'>Nur kein Neid...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Si2EDavlmfI/AAAAAAAAAB4/-ViYziVBvDI/s1600-h/smog.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Si2EDavlmfI/AAAAAAAAAB4/-ViYziVBvDI/s320/smog.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5345073527012039154" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Damit der geneigt Leser im etwas sommerfrischen Deutschland nicht zu neidisch wird, stelle ich hier mal kurz die Wettersituation von heute morgen bildlich da:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist weder Sprühregen, noch Dunst bei Sonnenaufgang. Das Bild ist bei eigentlich strahlendem Sonnenschein um 8.30 Ortszeit gemacht worden.&lt;br /&gt;Das ist Smog, erzeugt als Gemeinschaftsproduktion von knapp 20 Millionen Einwohner, ca. 2 Millionen Autos und unzähligen Shishas.&lt;br /&gt;Wahrscheinlich ist es die alleinige Schuld der Shishas, aber was will man machen? Sie gehören zur ägyptischen Kultur.&lt;br /&gt;Hier in Kairo ist Feinstaub kein Thema, hier hat man noch nicht einmal den Grobstaub im Griff.&lt;br /&gt;Aber das ist ein Problem des Morgens, der Smog verflüchtigt sich schlagartig, wenn der Wind auffrischt.&lt;br /&gt;Die ägyptische Mentalität lebt nach der Maxime: "Der frühe Vogel kann mich mal!" Vor 8 Uhr lässt die Frühschicht nicht den Arbeitstag beginnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb ist Dienstbeginn in Petras Visafabrik auch schon um 7.30 Uhr, so können die Visaarbeiter frühzeitig und bei relativ ruhigem Verkehr die Stempeluhr anpendeln. Tobsuchtsanfälle im Straßenverkehr werden so auf den Nachmittagsstau vertagt.&lt;br /&gt;Diplomaten können sooo clever sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-8686313823721473120?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/8686313823721473120/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/nur-kein-neid.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8686313823721473120'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8686313823721473120'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/nur-kein-neid.html' title='Nur kein Neid...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/Si2EDavlmfI/AAAAAAAAAB4/-ViYziVBvDI/s72-c/smog.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-6847332952919355791</id><published>2009-06-07T20:46:00.000+02:00</published><updated>2009-06-07T21:05:38.930+02:00</updated><title type='text'>Es ist warm in Ägypten</title><content type='html'>Aber mit dieser Aussage werde ich wohl in Berlin keinen Hering vom Teller ziehen können. Wie warm es ganz genau ist? Keine Ahnung.&lt;br /&gt;Ich weiß es wirklich nicht, ich habe noch nirgendwo ein Thermometer oder eine Temperaturanzeige gesehen.&lt;br /&gt;Laut Internet pendeln die Tageshöchsttemperaturen zwischen 36 und 38 Grad, also in einem Bereich, den man durchaus als warm bezeichnen kann.&lt;br /&gt;Aber nicht unangenehm, irgendwie weht immer etwas Wind, gestern war der Wind etwas stärker. Ich habe die Temperatur noch nicht als Belastung empfunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Petra möchte nicht in der direkten Sonne sitzen, sie hat es lieber etwas schattiger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es ist schon komisch, wenn das Wetter kein relevantes Thema für ein Gespräch ist. Andererseits dürfte kein Thema so viel Konsens stiften, wie ein Gespräch über das Wetter von Morgen. Wer in Kairo auf schlechtes Wetter wettet, der würde auch auf den DFB-Pokalsieg von Hertha BSC wetten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe gerade die Berliner Abendschau gesehen, dieses Wochenende war das Wetter in Berlin wohl nicht ganz so prall. Ich drücke die Daumen für ganz viel besseres Wetter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern Abend hat mir jemand erzählt, dass es im Juli/August in Kairo noch wärmer wird, die Tagestemperaturen liegen dann bei ca. 40-42 Grad. Das ist die Hauptreisezeit für Araber aus den Golfstaaten, die flüchten dann vor Temperaturen von knapp 50 Grad in ihrem Heimatland. Außerdem bietet das geradezu liberale Ägypten Ausschweifungen aller Art.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-6847332952919355791?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/6847332952919355791/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/es-ist-warm-in-agypten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6847332952919355791'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/6847332952919355791'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/es-ist-warm-in-agypten.html' title='Es ist warm in Ägypten'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-3702238518272297569</id><published>2009-06-07T12:49:00.000+02:00</published><updated>2009-06-07T21:07:00.090+02:00</updated><title type='text'>Home, sweet home!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SiubaBci_KI/AAAAAAAAABw/pJG6tlTiexM/s1600-h/abaza2.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 214px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SiubaBci_KI/AAAAAAAAABw/pJG6tlTiexM/s320/abaza2.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5344536254172298402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SiubaIEjJ_I/AAAAAAAAABo/zfJJibaJXk8/s1600-h/abaza1.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 244px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SiubaIEjJ_I/AAAAAAAAABo/zfJJibaJXk8/s320/abaza1.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5344536255950694386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das ist unsere Straße, die Aziz Abaza Street. Sieht doch idyllisch aus.&lt;br /&gt;Um den realistischen Erlebnis nahe zu kommen, stelle man sich jetzt noch bitte einen Spielmannszug, der ausschließlich aus Schalmeien und Trommeln verschiedenster Größe besteht, vor. Un der läuft dann jeden Tag die Strasse hoch und runter. Den ganzen Tag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie bereits erwähnt, wir wohnen im 7. Stock, haben so den idealen Ausblick. Und wir hoffen, dass der Aufzug nicht kaputt geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ehe sich jemand wundert, die Vodafone-Werbung ist keine Werbetafel, das ist eine Straßenlaterne.&lt;br /&gt;Wäre doch eigentlich mal eine Anregung für den Berliner Finanzsenator.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-3702238518272297569?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/3702238518272297569/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/das-ist-unsere-strae-die-aziz-abaza.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/3702238518272297569'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/3702238518272297569'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/das-ist-unsere-strae-die-aziz-abaza.html' title='Home, sweet home!'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_O9urIya3Cak/SiubaBci_KI/AAAAAAAAABw/pJG6tlTiexM/s72-c/abaza2.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-8615831455717398002</id><published>2009-06-07T12:22:00.000+02:00</published><updated>2009-06-07T12:44:30.037+02:00</updated><title type='text'>Raubritter in Ägypten</title><content type='html'>Das Fazit vorweg: Wir wurden am gestrigen Abend ausgeraubt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von einer international bekannten Bande von Raubrittern, die die Stätten ihres Wirkens auf der ganzen Welt verteilt hat. Es gibt mehrere dieser Ritterorden, die ihre Operationszentralen meist in Sichtweite des jeweils anderen errichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wurden ein Opfer der Raubritter des Ordens des unheiligen St. Marriotts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es begann mit einer Verabredung zum Essen mit einem Kollegen, den Petra aus ihrer Zeit in Budapest kennt. Da er nächste Woche abreist, seine Möbel nebst Ehefrau schon weg sind, muss er im Marriott wohnen. Also verabredeten wir uns im Garten des Mariotts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das es nicht günstig werden würde, das war uns vorher klar. Schließlich ist man in einem 5* Hotel. Die Speisekarte sah preislich auch noch ganz manierlich aus, jedoch verhießen die Fußnoten bereits das Unheil, 12% Service, 10% Sales Tax. Auf den Endpreis schlägt man also erst 12% drauf, dann noch einmal 10%.&lt;br /&gt;Getränkekarten brachte man uns keine, aber wir verließen uns auf die Empfehlung des Kollegen, dass es hier ein gutes Bier vom Fass gäbe.&lt;br /&gt;Um die Geschichte abzukürzen: Zwei Pizzen, einmal Nudeln, drei Bier, drei Cola kosten am Ende 450 Pfund. In Euro umgerechnet sind das 59€.&lt;br /&gt;Das entspricht ziemlich präzis dem Monatsgehalt von zwei ägyptischen Beamten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum geht man dorthin? Ich weiß, in Berlin hätte ich über diesen Preis nicht die Nase gerümpft, aber dafür ist in Berlin die Qualität der Pizzen besser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Begründung ist ganz einfach, der Garten ist ein Fluchtpunkt vor dem Chaos der Stadt, eine Oase der Ruhe. Der Service ist dezent, flink und unaufdringlich.&lt;br /&gt;Man bekommt das Gefühl in Europa zu sein.&lt;br /&gt;Und für dieses Gefühl muss man halt in eine Ritterburg gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich frage mich nur eins: Haben die Duschvorhänge im Marriott vielleicht eine Goldkante?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-8615831455717398002?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/8615831455717398002/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/raubritter-in-agypten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8615831455717398002'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8615831455717398002'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/raubritter-in-agypten.html' title='Raubritter in Ägypten'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-8649998143989492868</id><published>2009-06-07T08:32:00.000+02:00</published><updated>2009-06-07T08:34:20.216+02:00</updated><title type='text'>Fast vergessen...</title><content type='html'>Fast habe ich eins vergessen zu erwähnen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Duschvorhang ist natürlich etwas zu kurz.&lt;br /&gt;Aber wir gehen ihn nicht umtauschen, wir hätten auch Schwierigkeiten das Geschäft wiederzufinden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-8649998143989492868?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/8649998143989492868/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/fast-vergessen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8649998143989492868'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/8649998143989492868'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/fast-vergessen.html' title='Fast vergessen...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9059710780149069108.post-2870329363568058104</id><published>2009-06-07T07:53:00.000+02:00</published><updated>2009-06-07T08:31:48.694+02:00</updated><title type='text'>Der Kühlschrank macht mich wahnsinnig...</title><content type='html'>Gestern hatten wir ein volles Programm, ein Programm voller Gegensätze, doch davon später mehr. Ich muss jetzt erst mal meinen Frust loswerden. Über unseren Kühlschrank.&lt;br /&gt;Das Sch....ding macht genau das, was es soll. Es kühlt.&lt;br /&gt;Aber nicht so wie es soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir ankamen war es ausgeschaltet.&lt;br /&gt;Also, Tür zu, eingeschaltet. Geht nicht.&lt;br /&gt;Also Tür auf, Thermostat kontrolliert, geht immer noch nicht.&lt;br /&gt;Tür zu, Kühlschrank abgerückt, Stecker rein, Kühlschrank geht.&lt;br /&gt;Manchmal vergisst man, das vor uns auch Deutsche in der Wohnung wohnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicherheitshalber das Thermostat nicht auf volle Leistung gestellt, Stufe 4 von 6, das muss reichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ersten Tage funktionierte er prima, Dinge, die man warm hereinstellte, konnte man wenige Stunden später kalt wieder herausholen. Oder drin stehenlassen - dann blieben sie kalt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann kühlte er zu stark. Die kleinen leckeren Melonen hatten keinen Schimmel, sondern Raureif angesetzt.&lt;br /&gt;Also drehte ich das Thermostat runter, was dem Kühlschrank wohl nicht passte. Er begann seinen Feldzug gegen mich und verweigerte die Reduzierung der Kühlleistung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein kleine Flasche Pepsi verwandelte sich sofort nach dem Öffnen in einen massiven Eisklotz.&lt;br /&gt;Der Klugscheißer unter den Lesern weiß natürlich sofort, dass das am Joule-Thompson-Effekt liegt. Gase kühlen sich bei Ausdehnung oder Druckentlastung ab.&lt;br /&gt;Aber auch ein erklärtes Phänomen ist ein ärgerliches Phänomen, vor allem, wenn man dann dasitzt und Diet-Pepsi-Eis lutscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also drehte ich das Thermostat weiter runter, der Kühlschrank wehrte sich erneut. Jetzt in Form von Petras Coca-Cola, die beim Öffnen einfror.&lt;br /&gt;Das ergab die Erkenntnis, dass das Einfrieren nach dem Öffnen unabhängig vom Kaloriengehalt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen kühlt der Kühlschrank auf der kleinsten Stufe, unser Kiri-Käse zeigt die ersten Symptome von Gefrierbrand und eine Tomate aus dem Gemüsefach ist beim Herunterfallen zersplittert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Nacht hat die PLO einen Anschlag in unserem Kühlschrank verübt. Ein Mitglied der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;P&lt;/span&gt;epsi &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;L&lt;/span&gt;iberation &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;O&lt;/span&gt;rganisation hat sich in unserem Kühlschrank mit seiner Dose in die Luft gesprengt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde jetzt den Kühlschrank reinigen, die gefrorene Pepsi von den Gurken kratzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach stelle ich das Thermostat wieder auf Stufe 4.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann haben die Melonen halt Raureif...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9059710780149069108-2870329363568058104?l=botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/feeds/2870329363568058104/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/der-kuhlschrank-macht-mich-wahnsinnig.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2870329363568058104'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9059710780149069108/posts/default/2870329363568058104'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://botschaftsangehoerigenangehoeriger.blogspot.com/2009/06/der-kuhlschrank-macht-mich-wahnsinnig.html' title='Der Kühlschrank macht mich wahnsinnig...'/><author><name>Angehöriger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04205739432600363528</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-mqinwX_MsG0/Ti9B6CHB2HI/AAAAAAAAAHE/AGf6CcsNjPc/s220/002.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
